Aktuelle Berichte vom Heizölmarkt

Aktuelles Heizölpreise April 2014

Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach dem gestrigen Preisrückgang legten die Heizölpreise auf Mittwoch wieder zu. Der Grund hierfür kam jedoch weniger von der Krsie in der Ukraine oder deutlich steigenden Rohölnotierungen. Am heutigen Tag fiel besonders der gegen den US-Dollar nachgebende €uro ins Gewicht. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, verteuert ein schwächerer €uro die Rohöleinkäufe der Europäer und sorgt somit auch für steigende Heizölpreise. Daher legten die Heizölpreise am heutigen Mittwoch um 0,2 ct/l zu.

Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Entsprechend den Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt gaben die Heizölpreise auf Dienstag deutlich nach. Rohöl BENT sank von gestern auf heute um knapp 1,4 $/b und stand am Morgen bei 108,4 $/b. Der €uro legte gegen den US-Dollar zu und nähert sich wieder der Marke von 1,39 $/€. Somit gab es auch für die Heizölpreise Spielraum nach unten, welcher von den Händlern genutzt wurde um die Preise im Mittel um gut 0,7 ct/l zu senken. Besonders deutlich zeigte sich der Preisrückgang in Nordrhein-Westfalen. Hier gingen die Preise im Durchschnitt um gut 1,3 ct/l zurück. Aber auch in Hessen fiel der Preisrückgang mit rund 1,0 ct/l überdurchschnittlich hoch aus.

Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Obwohl die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt leicht preistreibend waren, hielten die Heizölpreise ihr Preisniveau vom Wochenende bei. Die Rohölnotierung für BRENT legte zum Wochenstart um 0,2 Dollar je Barrel zu und stand am Montagmorgen bei 109,8 $/b. Auch der €urokurs gab gegen den Dollar am Montagmorgen leicht nach.

Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenschluss legten die Heizölpreise um knapp 0,3 ct/l zu, nachdem sie in den letzten zwei Tagen um gut 1,0 ct/l zurückgegangen waren. Zwar konnte der €uro leicht gegen den US-Dollar zulegen und auch die geringe Nachfrage der Heizöl-Verbraucher drückt auf den Preis. Die zu befürchtende weitere Eskalation in der Ost-Ukraine und die dadurch steigenden Rohölpreise wirken sich jedoch deutlich stärker auf die Heizölpreise aus.

Auf Donnerstag gaben die im tanke-günstig Preisrechner hinterlegten Heizölpreise mit gut 0,6 ct/l deutlich nach. Und dies obwohl die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt eher für einen leichten Anstieg hätten sorgen können. So stieg die Rohölsorte BRENT um 0,1 $/b an und der €uro gab leicht nach. Der Grund für den Preisnachlass liegt somit in der schwachen Heizöl-Nachfrage der Verbraucher, welche die Händler unter Rabattdruck setzt.

Die Heizölpreise gaben auf den heutigen Mittwoch um gut 0,3 Cent je Liter nach. Der Grund für den Preisnachlass kam hauptsächlich vom Rohölmarkt, aber auch der €uro konnte gegen den US-Dollar zulegen und so den Preisrückgang unterstützen.

Am Rohölmarkt sorgten die erneut schwachen Konjunkturdaten aus China für etwas Preisdruck, so dass die europäische Rohölsorte BRENT um 0,6 $/b nachgab und am Mittwochmorgen bei 109,3 $/b notierte.

Auch nach dem langen Osterwochenende setzten die Heizölpreise den stetigen Anstieg weiter fort. Die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt sind derzeit recht stabil. Allerdings hält die Krise in der Ukraine die Rohölnotierungen durch erhöhte Risikoaufschläge und Börsenspekulationen weiter auf einem verhältnismäßig hohen Preisniveau.

Die Ukraine droht ein Pulverfass zu werden. Die Lage spitzt sich nun auch militärisch zu, indem die stark unter Handlungsdruck stehende neue Regierung in Kiew gegen die pro-russischen Separatisten im Osten des Landes vorgeht. Das Resultat sind weitere Todesopfer. Es steht zu befürchten, dass Russland den angekündigten Schutz der russisch-stämmigen Bevölkerung in der Ukraine durchsetzen will. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, kommen die Außenminister der USA, Russland und der Ukraine sowie die EU-Delegierte Ashton zu Gesprächen in Genf zusammen.

Für etwas Preisdruck auf die Rohölnotierungen sorgten die erneut schwachen Konjunkturdaten aus China. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation in der Ukraine überwiegt jedoch diesen Einfluss. So legte BRENT-Rohöl auf Dienstag um gut knapp einen Dollar je Barrel zu und notierte am Morgen bei 108,8 $/b.

Während die chinesischen Im- und Exporte schwächeln und die dortige Wirtschaft ein Kredit- und Schuldenproblem hat, kamen aus der EU und den USA solide Wirtschaftsdaten. Somit fiel anscheinend der drohende Ölnachfrage-Rückgang aus China nicht so stark ins Gewicht. Für die Börsenpreise bleibt die Krise in der Ukraine das Hauptthema. Je nach Meldung, steigen oder sinken die Rohölnotierungen merklich.

Entgegen dem allgemeinen Trend, konnten die im tanke-günstig-Rechner hinterlegten Heizölpreise ihr Preisniveau zum Wochenstart stabil halten. Und dies obwohl die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt durchweg preistreibend waren.

So zog die Rohölnotierung für BRENT über das Wochenende um gut 0,5 Dollar je Barrel an und stand somit am Montagmorgen bei 107,8 $/b. Auch der €urokurs, der in der vergangenen Woche noch einen Anstieg der Heizölpreise verhindern konnte, gab auf Montag nach und wirkte somit ebenfalls preistreibend.

Die Heizölpreise gaben auf Freitag um 0,3 ct/l nach. Grund hierfür ist eine Kombination aus leicht sinkenden Rohölnotierungen und einem weiter steigenden €urokurs. Vor allem der starke €uro hält die Heizölpreise derzeit auf einem attraktivem Niveau. Denn die Vorgaben vom Rohölmarkt hätten ohne den €uro in dieser Woche zu deutlicheren Preissteigerungen führen können.

Weiterhin stützt die Krise in der Ukraine die Rohölnotierungen, für Preisdruck sorgen hingegen die erneut schwächeren Konjunkturdaten aus China. BRENT-Rohöl notierte somit am Donnerstagmorgen nahezu unverändert bei 107,6 $/b.

Während die chinesichen Im- und Exporte etwas schwächeln, kann Deutschland seine Ein- und Ausfuhren deutlich erhöhen und somit die Wirtschaft im Euroraum ankurbeln. Aus den USA kommen eher gemischte Konjunkturaussichten, vor allem der Arbeitsmarkt entwickelt sich noch nicht so gut wie gewünscht.

Getrieben vom Konflikt mit Russland stiegen die Rohölnotierungen auf Mittwoch deutlich an. Auch der Monatsreport des US-Energieministeriums unterstützte die Rohölpreise, da er einen leicht ansteigenden globalen Ölverbrauch und ein sinkendes Ölangbebot, aufgrund einer geringeren US-Ölförderung, aufzeigte. Die europäische Leitsorte BRENT legte daher auf Mittwoch um rund 1,4 Dollar auf 107,5 $/b zu.

Obwohl sich die politische Situation in der Ukraine verschärft hat und einige pro-russiche Aktivisten die Angliederung von ost-ukrainischen Gebieten an Russland fordern, bedeutet dies für die Heizölpreise noch keinen zwangsläufigen Preisausbruch nach oben. Zwar geht von der Ukraine-Krise ein erhebliches Preisrisiko aus, andererseits hat sich Russland bisher auch in Krisenzeiten stets als zuverlässiger Rohstoffimporteur gezeigt. Nicht zuletzt weil auch Russland die Einnahmen aus den Öl- und Gasgeschäften dringend benötigt. Daher könnte man davon ausgehen, dass auch in dieser Krise das Öl weiter zuverlässig geliefert wird, wenn da nicht der zurzeit sehr schwer auszurechnende russiche Präsident wäre.

In der ersten Hälfte der zurückliegenden Woche erfuhren die Heizölpreise attraktive Abschläge. In der zweiten Wochenhälfte drehte allerdings die Preisrichtung wieder und die Preise zogen ein bis eineinhalb Cent pro Liter wieder an. Der Grund lag in der ungünstigen Konstellation von deutlicher Verteuerung der Rohölpreise, parallel zu einem gegen den €uro stärker notierenden US-Dollar (Weltölwährung). Die Heizölnachfrage war Ende März stark zurückgegangen, zog aber Mitte der Woche etwas wieder an.

Der Rohöl-Weltmarkt ist gut versorgt und die Nachfrage kommt leicht ins stocken. Chinas Wirtschaftsmotor schwächelt seit einiger Zeit. Und auch in den USA sieht man, aufgrund der mäßigen Arbeitsmarktdaten, die eigene Wirtschaftsentwicklung kritisch. Trotz des vom DOE (Department of Energy) gemeldeten US-Lagerabbaus, legte die US-Rohölsorte WTI nicht zu. Und die lahmende chinesische Kunjunktur drückt auf die europäische Leitsorte BRENT, welche am Donnerstagmorgen bei 104,9 Dolar je Barrel notierte.

Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Das ging schneller als gedacht. Das die Heizölpreise bei einer Entspannung der Russland-Krise wieder nachgeben würden, konnte man erwarten. In welchem Tempo dies nun geschah, verdeutlicht erneut die gute Angebotslage am Weltölmarkt. So sank die Rohölnotierung BRENT auf Mittwoch um gut zwei Dollar je Barrel, im Zusammenhang mit der Bekanntgabe von Russlands Präsident Putin einen Truppenrückzug von der ukrainischen Grenze zu veranlassen.

Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die im tanke-günstig Preisrechner hinterlegten Heizölpreise gaben auf Dienstag um durchschnittlich 0,25 ct/l nach. Im Vergleich zu den Vorjahren befindet sich Heizöl somit auf einem attraktivem Preisniveau.