Heizölpreise - Aktuelle Preisentwicklungen, Trends und Prognosen

Aktuelles Heizölpreise

Heizölpreise erneut leicht im Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf Freitag haben die Heizölpreise nochmal leicht zugelegt und sind im bundesweiten Durchschnitt um 0,4 Cent/Liter gestiegen. Nach dem guten Wochenbeginn verzeichnen die Heizölpreise im gesamten Wochenverlauf nun ein leichtes Plus. So kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im Mittel aktuell 58,46 €uro/100 Liter und ist somit so teuer wie seit fünf Monaten nicht mehr.

Bei der regionalen Betrachtung der Heizölpreise waren heute in den meisten Bundesländern steigende Heizölpreise zu verzeichnen. Lediglich in Nordrhein-Westfalen gaben die Preise um 0,1 Cent/Liter nach und in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, und Schleswig-Holstein hielten die Heizölpreise das Vortagesniveau bei. In allen anderen Bundesländern legten die Heizölpreise zwischen 0,4 und 0,8 Cent/Liter zu, wobei die kräftigsten Preisanstiege am Freitagmorgen in Brandenburg, Berlin, Bayern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen feststellbar waren.

günstige Heizölpreise

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Stimmung am Ölmarkt wird zunehmend bullisch, denn es liegt aktuell in der Luft, dass sich das Angebots-Nachfrage-Verhältnis auf dem Weltölmarkt in den kommenden Monaten deutlich verändern könnte.

Ein Ende der Überversorgung, ein Ziel dass die OPEC seit nunmehr fast einem Jahr mit der beschlossenen Förderkürzung erreichen will, scheint zum ersten Mal Realität werden zu können. Zwar sehr viel später als vom Ölkartell erhofft und im Hinblick auf die US-Schieferölindustrie auch noch nicht 100% sicher, aber das OPEC-Ziel eines Ölpreises von 60 Dollar/Barrel scheint derzeit erreicht werden zu können.

Gleichzeitig hat die US-Notenbank FED in dieser Woche etwas überraschend angekündigt, dass man am eingeschlagen Kurs weiter festhalten und den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vorantreiben werde. Dies stärkte den Dollarkurs und führt hierzulande indirekt zu steigenden Rohöl- und Heizölpreisen.

Für die deutschen Heizölverbraucher sind dies keine guten Aussichten für die weitere Preisentwicklung. Innerhalb von einem Monat sind die Heizölpreise nun bereits um gut neun Prozent gestiegen. Bei einem solch kräftigen Preisanstieg können Preisrücksetzer zwar nicht vollkommen ausgeschlossen werden, deutliche Preisrückgänge sollte man jedoch nicht erwarten. Insgesamt sollten sich Verbraucher bis zum Jahresende wohl eher auf tendenziell steigende Heizölpreise einstellen.

REGIONALE HEIZÖLPREISE

Stand: 24.09.2017, 23:00 Uhr
Preis-Basis: 2000L
Bundesland Preis/100L
Brandenburg 57,97 €
Berlin 57,45 €
Baden-Württemberg 58,62 €
Bayern 60,13 €
Bremen 62,06 €
Hessen 58,28 €
Hamburg 57,25 €
Mecklenburg-Vorpommern 59,70 €
Niedersachsen 58,20 €
Nordrhein-Westfalen 56,90 €
Rheinland-Pfalz 58,23 €
Schleswig-Holstein 58,80 €
Saarland 61,87 €
Sachsen 58,31 €
Sachsen-Anhalt 57,37 €
Thüringen 58,57 €
Bundesweit 58,33 €

Aktuelles Rohölpreise

Preise am Ölmarkt leicht gestiegen

Bei einem recht impulsarmen Handel haben die Ölpreise auf den heutigen Freitag leicht zugelegt. Die Nordsee-Ölsorte BRENT kletterte um 0,3 $/b zu und notierte am Morgen mit 56,5 Dollar/Barrel weiterhin in der Nähe ihres aktuellen Jahreshochs.

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Heizölpreise und Heizölkosten

Welche Vorteile bietet die Energieversorgung mit Heizöl?

  • Die Heizölpreise lassen sich von Ihnen als Endverbraucher nicht beeinflussen, jedoch die Kosten:

  • Sie können Ihren Verbrauch selbst regulieren und sind nicht von einem einzelnen Lieferanten abhängig.

  • Unsere Empfehlung: Nutzen Sie die natürlichen Marktschwankungen der Heizölpreise für sich und sparen Sie mehrere hundert Euro im Jahr.

  • Gegenüber Erdgas profitieren Sie vor allem in Sachen Flexibilität und Versorgungssicherheit. Denn Deutschland importiert Erdöl aus beinahe 30 Ländern über flexible Versorgungswege.

  • Weiterer Vorteil: Niedrige Heizölpreise in Verbindung mit einem modernen Heizkessel bedeutet besonders energieeffizientes Heizen.

Heizölpreise vergleichen – Heizöl online bestellen – günstig heizen!

Ablauf - Heizölpreise vergleichen und bestellen

Erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie einfach es sein kann, günstiges Heizöl online zu finden und zu bestellen:

  1. Preisvergleich:
    Bevor Sie Ihre Heizöl-Bestellung vornehmen, sollten Sie sich in Ruhe über die aktuelle Entwicklung des Heizölpreises informieren. Denn nur so können Sie von einem lohnenden Kaufzeitpunkt profitieren.
    Um schnell und einfach ein günstiges Angebot in Ihrem Liefergebiet zu erhalten, steht Ihnen unser Heizöl-Preisrechner kostenlos zur Verfügung. Für die Berechnung werden lediglich Ihre Postleitzahl sowie die gewünschte Menge an Heizöl benötigt. Die angezeigten Preise sind Endpreise, sodass Sie mit keinen weiteren Gebühren rechnen müssen.

  2. Bestellung:
    Bei der Bestellung sollten Sie beachten, dass Sammelbestellungen meist günstiger sind, da der Lieferpreis mit steigender Abnahmemenge in der Regel sinkt. Jedoch müssen sich hierfür die Abnahmestellen im selben PLZ-Gebiet befinden. Geben Sie gemeinsam mit anderen Haushalten eine Bestellung auf, so werden trotzdem separate Rechnungen ausgestellt.
    Die Bestellung selbst ist nach zwei simplen Schritten erledigt: Bestelldaten eingeben, Bestellung prüfen und fertig!

  3. Telefonanruf:
    Nach der Bestellung erhalten Sie innerhalb von wenigen Minuten eine Mail über den Eingang des Auftrages. Gleichzeitig wird die Bestellung an den Heizölhändler übermittelt, welcher sich in den darauffolgenden Tagen telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzt, um die Bestelldaten durchzugehen und einen Wunsch-Liefertermin zu vereinbaren. Im Anschluss an das Telefonat erhalten Sie per Mail eine Auftragsbestätigung des Heizölhändlers.
    Sollte sich der Heizölhändler nicht innerhalb von einer Woche bei Ihnen gemeldet haben, so kontaktieren Sie uns bitte über info@tanke-guenstig.de.

  4. Rücktrittsrecht:
    Um Ihnen eine sorgenfreie Heizöl-Bestellung zu ermöglichen, möchten wir Sie auf Ihr kostenloses 14-tägiges Rücktrittsrecht hinweisen. Von diesem können Sie ohne Angabe von Gründen innerhalb von 2 Wochen nach Bestellung des Heizöls Gebrauch machen, insofern es bei der Lieferung nicht zu einer Vermischung mit Restbeständen in Ihrem Tank kommt.
    Ausführliche Informationen zu den Bedingungen des Widerrufsrechts sowie dessen Umsetzung finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen. Hier können Sie sich bei Bedarf auch ein Muster-Widerrufsformular herunterladen, um unseren Partnerhändler über Ihren Widerruf zu informieren.

  5. Lieferung:
    Bereits während des Bestellvorgangs können Sie Angaben zur gewünschten Lieferfrist, Lieferzeit sowie Zahlungsart machen. Alle weiteren Absprachen zur Lieferung Ihres Heizöls treffen Sie direkt mit dem Heizöllieferanten, welcher Sie innerhalb von wenigen Tagen telefonisch kontaktiert.
    Bei tanke-günstig können Sie sicher sein, dass Qualität nicht im Widerspruch zu einer günstigen Heizöl-Belieferung steht. Denn wir arbeiten ausschließlich mit Heizölhändlern zusammen, die mit dem RAL Gütezeichen Energiehandel ausgezeichnet wurden und so unseren Kunden eine garantierte Sicherheit beim Heizölkauf geben können.
Heizölpreise - Aktuelle Tendenzen

Heizölpreise – aktuelle Tendenzen

Um schnell günstige Heizölpreise zu entdecken, lohnt sich der tägliche Preisvergleich. Zahlreiche politische und wirtschaftliche Einflussfaktoren sorgen für ein ständiges Auf und Ab der Heizölpreise – und das mehrmals am Tag. Wann der Zeitpunkt für den Kauf sehr günstig ist, erfahren Sie in unseren Heizöl-News. Außerdem bieten wir Ihnen mit unserem Heizölrechner eine gute Vergleichsmöglichkeit der Heizölpreise für Ihren Wohn- oder Standort. Setzen Sie auf eine große Abnahmemenge oder veranlassen Sie eine Sammelbestellung in Ihrem PLZ-Gebiet, um die Heizölpreise noch ein wenig zu senken.

Heizölpreise vergleichen

Es lohnt sich täglich die Heizölpreise zu vergleichen. Denn durch die vielen Einflussfaktoren, wie etwa der Nachfrage am Welt-Rohölmarkt, dem €uro- und Dollarkurs, den Konjunkturaussichten der wichtigsten Ölkonsumenten oder der politischen Lage in den ölfördernden Ländern, kann sich der Heizölpreis mehrfach täglich ändern. Daher ist es von Vorteil, wenn Sie bei uns stets aktuell einen Heizöl Preisvergleich machen.

Schwankende Heizölpreise - kaufen Sie, wenn es günstig ist!

Sie können bei uns direkt Ihre nächste Heizöllieferung bestimmen, und einen Wunschtermin mit dem Heizöllieferanten abstimmen. Wenn Sie zusammen mit anderen Haushalten aus der Nachbarschaft bestellen, so profitieren Sie alle von dieser Sammelbestellung. Denn der Preis wird günstiger, je höher die Gesamtabnahmemenge ist. Sie können zusammen bestellen, trotzdem erhält jeder Haushalt seine eigene Rechnung.

Qualitativ hochwertiges Heizöl zu günstigen Preisen bestellen.

Denn mit uns sind Sie über das aktuelle Geschehen informiert. Unter "News" finden Sie die neuesten Nachrichten und Börsennotierungen sowie Preisentwicklungen. Da wir Ihnen aber nicht nur beim preiswerteren heizen helfen wollen, haben wir auch viele weitere Preisvergleiche für Sie im Angebot. So können Sie bei uns auch die Preise für Strom und Gas vergleichen, sowie die nächste Tankstelle mit den kostengünstigsten Benzinpreisen ausfindig machen.

Denn mit tanke-guenstig.de können Sie Geld sparen - und das dauerhaft! Bevor Sie tanken oder Öl bestellen sollten Sie zuerst auf unserer Seite nachschauen und sich über die aktuellen Preise informieren. Und wenn Sie wollen, können Sie auch gleich den Anbieter wechseln. Einfach und schnell online, mit wenigen Klicks und ohne viel Aufwand!

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Welche Faktoren beeinflussen die Heizölpreise?

Der Markt wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Beim Heizöl bedeutet das: Das Angebot stellen die OPEC-Staaten wie Saudi-Arabien, Kuwait, der Iran und der Irak oder andere erdölfördernde Länder wie zum Beispiel die USA, Russland oder auch Großbritannien. Die Nachfrage bestimmten vor allem große Raffinerien, die das Erdöl für Unternehmen und Endverbraucher aufbereiten.

Neben der Mengen- und Preispolitik der OPEC tragen auch energie- und umweltpolitische Faktoren entscheidend zur Entwicklung der Heizölpreise bei. Geopolitische Einflüsse wie militärische Auseinandersetzungen und der steigende Erdölbedarf in Schwellenländern wie Indien tun ihr Übriges. Langfristige Festpreisverträge, Spotverträge und Terminmärkte an den Rohstoffbörsen beeinflussen ebenfalls die Heizölpreise.

Da die heimischen Heizölpreise in Euro angegeben werden, hat auch der Wechselkurs von Dollar in Euro einen entscheidenden Einfluss auf die Preisgestaltung. Fällt der Dollar gegen den Euro, wird Rohöl im Euroraum und somit auch Heizöl in Deutschland günstiger. Für den Endverbraucher in Deutschland fallen zusätzliche Kosten für Transportwege sowie die Mineralöl- und die Mehrwertsteuer ins Gewicht.

Wie setzen sich die Heizölpreise zusammen?

Heizölpreise - Zusammensetzung als Abbildung
Quelle: Mineralölwirtschaftsverband, Statistisches Bundesamt, Energie-Informationsdienst

Die Heizölpreise setzen sich im Wesentlichen aus vier Hauptkomponenten zusammen. Dem Produktpreis, dem Deckungsbeitrag für die Mineralölwirtschaft sowie der Mineralölsteuer und der Mehrwertsteuer.

Der Produktpreis spiegelt hauptsächlich den Einkaufspreis von Rohöl an den internationalen Rohstoffbörsen wieder sowie die Kosten für die Veredelung zum Produkt Heizöl. Der Anteil des Produktpreises hat mit rund 72 Prozent den größten Anteil am Gesamtpreis inne.

Der Deckungsbeitrag setzt sich zusammen aus den Transport-, Lagerhaltungs-und Verwaltungskosten sowie dem Vertrieb. Er hat einen Anteil von rund 2 Prozent vom Gesamtpreis.

Die Mineralölsteuer kommt auf einen Anteil von 10 Prozent und die Mehrwertsteuer beläuft sich auf 16 Prozent des Gesamt-Bruttopreises (19% vom Nettopreis).

 

Welche Heizölsorten sind derzeit auf dem Markt?

Heizen mit Heizöl

Seit 2011 ist im Inland ausschließlich schwefelarmes Heizöl erhältlich, das einen Schwefelwert von 50 mg/kg (0,005 Prozent) nicht überschreiten darf. Im Vergleich dazu enthielt das Vorgängerprodukt einen Schwefelanteil von bis zu 1.000 mg/kg. Das Standard-Heizöl setzt pro Liter knapp zehn Kilowattstunden Energie frei und ist wesentlich umweltfreundlicher als bisherige Heizöle. Beim schwefelarmen Premium-Heizöl profitieren Sie außerdem von den Zusatzstoffen (Additiven), die eine höhere Lagerstabilität und einen angenehmeren Geruch gewährleisten. Die Heizölpreise beim Endverbraucher richten sich nach der gewählten Sorte. Bei tanke-guenstig.de werden derzeit zwei Heizölprodukte unter verschiedenen Markennamen vertrieben:

Standard Heizöl (schwefelarm) ist seit Januar 2009 der Standard. Es darf in allen Ölheizkesseln und Ölbrennern verwendet werden, für viele Brennwertkessel ist es sogar vorgeschrieben. Heizöl Schwefelarm enthält maximal einen Anteil von 0,005 Prozent Schwefel. Es zeichnet sich durch eine hohe Energieausnutzung, effiziente Verbrennung, geringe Emissionen sowie geringe Rückstände in Tank, Filtern und Düsen aus.

Premium Heizöl (schwefelarm) ist ein additives Öl mit optimierten Verbrennungseigenschaften. Dies führt zu einem deutlich geringeren Verbrauch bei erhöhter Wärmeergiebigkeit. Über die Eigenschaften des schwefelarmen Heizöls hinaus zeichnet es sich durch minimale Schadstoffemissionen, aschefreie Verbrennung, längere Lagerfähigkeit und einen angenehmeren, neutralen Geruch aus. Außerdem erhöht Premium Heizöl die Lebensdauer von Ölheizungen durch Schonung des Materials, mehr Sicherheit und Effizienz (vom TÜV NORD, Essen, bestätigt).

Beide Heizölqualitäten sind für alle Öl-Heizungsanlagen geeignet und erfüllen die Anforderungen der Heizölnorm DIN 51603-1. Die in der Premiumqualität enthaltenen Additive bieten Ihnen ein Maximum an Sicherheit und Leistung, zudem sorgen sie für eine Entlastung der Umwelt.

 

So berechnen Sie Ihren Heizölbedarf

Möchten Sie in Erfahrung bringen, wie viel Heizöl Sie für ein Jahr bestellen müssen, lässt sich der Wärmebedarf ohne professionelle Unterstützung zumindest grob ermitteln. Dazu benötigen Sie das Baujahr und die zu beheizende Fläche Ihres Gebäudes. Für alle Häuser mit Baujahr vor 1980 sollten Sie die Fläche in Quadratmetern mit 100 multiplizieren. Daraus ergibt sich der grobe Wärmebedarf. Ist Ihr Haus nach 1980 gebaut, reicht ein Faktor von 80, nach 1990 ein Faktor von 70. In einer Beispielrechnung mit einem 130 m² großen Haus aus dem Jahr 1987 bedeutet das: 130 m² *80 = 10.400 kWh   Der Wärmebedarf liegt also bei 10.400 kWh, was einem benötigen Heizölvolumen von ca. 970 Litern im Jahr bzw. 7,5 Litern pro Quadratmeter und Jahr entspricht – bei bestmöglichem Wirkungsgrad Ihrer Heizungsanlage. Weitere Aspekte wie Dämmung und Zustand der Anlage können Ihren Bedarf und somit ihre individuellen Kosten für Heizöl beeinflussen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch liegt der Heizölbedarf im Jahr zwischen 13 Litern und 16 Litern pro Quadratmeter.

Wie wird Heizöl hergestellt?

Herstellung von Heizöl

Als Rohöl bezeichnet man im Allgemeinen das unbehandelte Öl, das über verschiedenste Förderanlagen an die Erdoberfläche gepumpt wird. In einem ersten Schritt wird das gewonnene Rohöl in der Regel noch vor Ort gereinigt, danach findet der Transport zu den Raffinerien statt, wo dann die Veredelung des Rohöls zum höherwertigen Heizöl vorgenommen wird.

Aus diesem Grund bestimmen Raffinerien, die als Hersteller von Ölprodukten einen wichtigen Teil der Mineralölwirtschaft darstellen, auch einen wesentlichen Teil der Rohöl-Nachfrage und haben somit erheblichen Einfluss auf die Ölpreise. Darüber hinaus bestimmen Ölraffinerien aber auch die Preissetzung bei den Ölprodukten wie Heizöl. Hier spielen logischerweise Über- und Unterkapazitäten eine entscheidende Rolle, denn wenn es ausreichend Rohöl und mehr Raffineriekapazitäten gibt, als man zur Deckung der Nachfrage nach Ölprodukten benötigen würde, steigt der Wettbewerbsdruck und die Preise der Ölprodukte fallen. Fallen hingegen Raffinerien, z.B. aufgrund von turnusmäßigen Wartungsarbeiten oder auch durch Wetterphänomene wie in der Hurrikan-Saison in den USA aus, kann dies den gegenteiligen Effekt haben.

Aus technischer Sicht wird zur Herstellung von Heizöl das Ausgangsprodukt Rohöl in Raffinieren destilliert. Die bedeutet, dass Rohöl zum Kochen gebracht wird und danach das abkühlende Kondensat in verschiedene Produkte fraktioniert wird. Hierbei entstehen Produkte wie leichtes Flüssiggas, Rohbenzin, Mitteldestillate, Diesel und Heizöl. Außerdem verbleiben Reste aus schwerem Heizöl und noch schwereren Rohölkomponenten. Die beim Destillieren erzeugten Hauptprodukte sind in Abhängigkeit von ihrer Dicht unterschiedlich hochwertig und differieren daher auch preislich sehr stark. Daher achten moderne Raffinerien darauf, möglichst viele leichte und somit wertvolle Ölprodukte zu erzeugen und investieren daher in sogenannte Konversionsanlagen. Mit diesen Konversionsanlagen können die, bei der Destillation entstehenden, großen Mengen von Schwerölen in wertvollere Leichtöle überführt werden. Hierbei entsteht auch extraleichtes Heizöl (HEL).

Nach den Hauptverarbeitungsprozessen der Destillation und  Konversion werden die entstandenen Ölprodukte noch von Schwefel und anderen unerwünschten Bestandteilen gereinigt. Zudem können durch Mischung der Produkte noch weitere Produkte mit besonderen Eigenschaften hergestellt werden. Übrigens gibt es rein technisch gesehen zwischen Diesel und Heizöl nur einen kleinen Unterschied im Schwefelgehalt. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Ölprodukten findet sich daher im Wesentlichen in der Besteuerung.

Wie wird Heizöl zu den Endverbrauchern transportiert?

Heizöl Lagerung

Abgesehen von den teilweise enorm weiten Transportwegen, die das Produkt Rohöl bereits um Upstream-Geschäft über diverse Pipelines, Öltanker (Schiffe) und Züge hinter sich gebracht hat, bevor es in den inländischen Raffinerien zu Heizöl weiter verarbeitet wird, hat dann auch noch das Heizöl einen stationsreiche Weg vor sich bis es in den Heizöl-Lagertanks der Verbraucher landet.

Der letzte Schritt der Transportkette, also die Auslieferung im Tankwagen, ist allen Heizölkunden bestens bekannt. Davor wird das Heizöl jedoch zunächst noch von den Raffinerien in über einhundert zentrale Auslieferungslager in Deutschland transportiert. Das geschieht zumeist auf dem Wasserweg oder auch über Pipelines und den Schienenverkehr. Das es viele unterschiedliche Transportwege für Rohöl und Heizöl gibt ist gewollt, denn dadurch stellt sich mehr Wettbewerb ein und das Risiko für einen Lieferausfall wird minimiert. In der Praxis sorgen derzeit vor allen Dingen extreme Pegelstände auf den Wasserstraßen für Lieferengpässe.

Die Versorgung mit Ölprodukten unterscheidet sich in Deutschland entsprechend der geographischen Lage. Der Norden Deutschlands wird über die Seeschifffahrt versorgt. Von dort gelangt das Heizöl über Pipelines, per Binnenschiff und per Bahn in den Osten. Im Süden Deutschlands fällt der Transport über Pipelines weg und der Westen der Bundesrepublik wird zumeist aus den großen Hafengebieten Amsterdam und Rotterdam aber auch Antwerpen beliefert, wo sich viele Raffinerien angesiedelt haben. Von dort gelangt das Heizöl dann auch wieder per Schiff auf dem Rhein sowie über Pipelines oder mit der Bahn entlang des Rheins in den Westen Deutschlands. Neben dem Import von Heizöl aus dem Ausland, gibt es aber auch in Deutschland viele Raffinerien, die Heizöl produzieren. Diese werden zumeist per Pipeline mit Rohöl versorgt.

Die Preise für diese Transporte zu den zentralen Öllagern sind unterschiedlich hoch, weshalb Verbraucher in Gebieten weniger stark ausgebauter Infrastruktur oder ohne den Zugang zu Wasserwegen schon aufgrund der höheren „Vor“-Transportkosten mehr für Heizöl zahlen müssen. Außerdem fällt beim Preis ins Gewicht wie weit Heizölhändler zum nächsten Lager fahren müssen um dort das Heizöl zu übernehmen. Da Heizöllieferanten den Preis für den Transport separat zum Warenpreis berechnen, lohnt es sich daher zumeist auch eine Sammelbestellung aufzugeben. Denn im Fall einer Sammelbestellung bleiben zwar die Kosten für die Ware Heizöl gleich, aber die Transportkosten durch alle beteiligte Verbraucher geteilt. Hierdurch ergeben sich dann Rabatte für jeden einzelnen Heizölbesteller.

Lagerung und Haltbarkeit von Heizöl

Heizöllagerung

Die Lagerbedingungen von Heizöl sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Verwenden Sie stets Lagertanks, die den aktuellen DIN-Normen 6608 bis 6627 entsprechen, um Ihr Heizöl möglichst sicher aufzubewahren. Transparente Kunststofftanks sind ausschließlich für die oberirdische Nutzung bestimmt. Möchten Sie Ihr Heizöl unterirdisch lagern, greifen Sie auf doppelwandige Modelle aus Stahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) zurück.

Grundsätzlich empfehlen wir eine frostfreie Lagerung, um das Erstarren der Paraffine im Heizöl zu verhindern. Bei Temperaturen unter 3° C können sich diese aus dem Öl lösen und in weißen Flocken an den Tankinnenwänden absetzen. Zusätzlich ist es ratsam, die Einflüsse durch Sauerstoff, Licht und Kondenswasser zu minimieren. Bei ordnungsgemäßer Lagerung ist Ihr Heizöl bis zu drei Jahre ohne Qualitätsverlust nutzbar.

Verwenden Sie Tankmesstechnik wie Füllstandssonden, um Ihre aktuelle Vorratsmenge jederzeit bequem ablesen zu können und lassen Sie Ihr Tanklager regelmäßig von einem Fachbetrieb reinigen.