Benzinpreise - Aktuelles vom Kraftstoffmarkt

Aktuelles Benzinpreise

Benzinpreise stabil, Dieselpreise legen zu

Benzinpreise - Entwicklung

Die Preise für die Kraftstoffsorten Diesel und Benzin (Super E5) haben sich in den vergangenen zehn Tagen unterschiedlich entwickelt. Während sich die durchschnittlichen Benzinpreise in diesem Zeitraum kaum bewegt haben, sind die gemittelten Dieselpreise um 1,5 Cent/Liter gestiegen.

Dementsprechend hat sich auch der Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten wieder auf 19 Cent/Liter verringert, nachdem er in den Wochen zuvor von 17,5 auf 20,5 Cent/Liter angestiegen war. Insgesamt befindet sich die Differenz zwischen den Diesel- und Benzinpreisen auf einem vergleichsweise niedrigen Stand, was verdeutlicht, dass die Dieselpreise in den vergangenen Jahren stärker gestiegen sind als die Benzinpreise. Mitte August 2017 und 2016 hatte der Preisunterschied jeweils bei 21,5 Cent/Liter gelegen. Im Jahr 2015 belief sich die Preisdifferenz sogar auch 27,5 Cent/Liter.

Weiterhin folgt die Entwicklung der heimischen Kraftstoffpreise im Wesentlichen den Vorgaben vom globalen Ölmarkt. Im Vergleich zu den Heizölpreisen dauert es allerdings stets etwas länger bis sinkende Rohölpreise an den Tankstellen ankommen. Auch der jüngste, kräftige Preisrückgang am Ölmarkt hat sich noch nicht an den Zapfsäulen bemerkbar gemacht. Grundsätzlich haben die Spritpreise zurzeit etwas Spielraum nach unten, aber weil das Wochenende vor der Tür steht, müssen sich Autofahrer wohl darauf einstellen, dass man erst in der kommenden Woche wieder billiger tanken kann.

Unabhängig vom Weltölmarkt kann man jedoch beim Tanken kräftig sparen, wenn man darauf achtet, wenn man welche Tankstelle ansteuert. Besonders wenn man auf der Autobahn unterwegs ist lohnt es sich eine Tankstelle in der Nähe einer Abfahrt anzusteuern, denn bereits ein 2-Kilometer-Umweg kann eine Ersparnis von bis zu 30 Cent/Liter bringen. Aber auch wenn man keine weitere Reise unternimmt, kann die Ersparnis in einem Umkreis von 10 Kilometern, zur gleichen Uhrzeit bis zu 15 Cent/Liter betragen.

Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen stets ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,292 €uro je Liter
- Super: 1,482 €uro je Liter
- E10: 1,460 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,199 €/l zu 1,549 €/l (+ 35 ct/l)
- Super: 1,389 €/l zu 1,699 €/l (+ 31 ct/l)
- E10: 1,369 €/l zu 1,679 €/l (+ 31 ct/l)

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Spare mit unserem Benzinpreisvergleich

Bei tanke-guenstig.de können sich Autofahrer die Tankstellen in ihrer Umgebung und die aktuellen Diesel- und Benzinpreise anzeigen lassen. Als behördlich zugelassener Verbraucherinformationsdienst sind unsere Angaben besonders zuverlässig. Geben Sie die gewünschte Postleitzahl, die Straße oder den Ort sowie den maximalen Umkreis und die bevorzugte Kraftstoffart ein – und starten Sie die Suche. In wenigen Sekunden werden Ihnen die passenden Tankstellen und aktuellen Benzinpreise angezeigt. So einfach kann sparen sein!

Mit unserer umfangreichen Datenbank von knapp 15.000 Tankstellen wird die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis zum Kinderspiel. Nutzen Sie die Routensuche, um bei jeder Fahrt mit Ihrem Auto zu sparen. Legen Sie auf tanke-guenstig.de Start und Ziel der Route sowie den maximalen Umweg fest, entscheiden Sie sich für einen Kraftstoff und klicken Sie „Suche starten“. Wir aktualisieren die Benzinpreise regelmäßig alle fünf Minuten. Der Preis an Ihrer Tankstelle ist nicht korrekt? Melden Sie den aktuellen Benzinpreis kostenfrei an unsere Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@tanke-guenstig.de.

Kraftstoffarten im Überblick

Kraftstoffsorten

Diesel:

Dieselkraftstoff wird zum Betrieb von Verbrennungsmotoren genutzt und besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, die häufig mit Additiven ergänzt werden. In seiner Zusammensetzung herkömmlichem Heizöl ähnlich, ist Diesel im Vergleich zu Benzin weniger entzündlich und flüchtig. Um bei Frost ein Versulzen des Kraftstoffs und Schäden am Motor zu verhindern, steigen die Tankstellen häufig auf dünnflüssigeren Winterdiesel um.

Super:

Super ist das bisherige Standard Motorenbenzin und gehört zu den Ottokraftstoffen. Es darf laut geltender Gesetzgebung ausschließlich schwefelfrei und unverbleit an Tankstellen verkauft werden. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe sowie der Klopffestigkeit, d.h. nicht durch Selbstentzündung unkontrolliert zu verbrennen. Super 95 gibt zum Beispiel eine Oktanzahl von 95 an – einige Fahrzeuge benötigen jedoch einen höheren Wert, um Motorschäden durch Klopfen zu vermeiden.

E10:

Ebenfalls zu den Benzinkraftstoffen zählend, enthält E10 mit 10 Prozent einen wesentlich höheren Anteil an Bio-Ethanol. Der aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnene Alkohol wird dem herkömmlichen Ottokraftstoff beigemischt und soll zu einer verbesserten Ökobilanz des Kraftstoffes beitragen. Bei älteren Fahrzeugen vor Baujahr 2000 können jedoch unerwünschte chemische Reaktionen auftreten, sodass E10 nicht für jeden Pkw geeignet ist.

REGIONALE KRAFTSTOFFPREISE

Stand: 21.08.2018 09:00:00
Bundesland Diesel Super E10
Brandenburg 1.319 1.520 1.496
Berlin 1.298 1.502 1.479
Baden-Württemberg 1.330 1.505 1.482
Bayern 1.323 1.496 1.475
Bremen 1.292 1.508 1.484
Hessen 1.323 1.511 1.487
Hamburg 1.287 1.488 1.464
Mecklenburg-Vorpommern 1.288 1.487 1.464
Niedersachsen 1.300 1.499 1.476
Nordrhein-Westfalen 1.313 1.509 1.485
Rheinland-Pfalz 1.314 1.502 1.480
Schleswig-Holstein 1.301 1.500 1.478
Saarland 1.337 1.515 1.491
Sachsen 1.299 1.506 1.484
Sachsen-Anhalt 1.317 1.521 1.498
Thüringen 1.326 1.523 1.501

Aktuelles Rohölpreise

Ölpreise setzen leichte Erholung fort

Die Ölpreise haben am Freitag ihren leichten Erholungskurs fortgesetzt, sind jedoch heute Morgen im frühen Handel leicht gesunken. Insgesamt legte die Nordsee-Ölsorte BRENT dennoch um weitere 0,3 $/b zu und wurde am Montagmorgen bei 71,6 Dollar/Barrel gehandelt. Die US-Ölsorte WTI kletterte ebenfalls um 0,3 $/b zu und notierte am Morgen bei 65,7 Dollar/Barrel.

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Aktuelle Benzinpreise vergleichen und Geld sparen

Aufgrund der ständig wechselnden Benzinpreise ist es nicht immer leicht, günstig zu tanken. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Sparpotenzial erkennen und nutzen. Bei uns können Sie sich den besten Benzinpreis in Ihrem Umkreis oder auf der geplanten Route anzeigen lassen. Der Vergleich lohnt sich und ist denkbar einfach:

Die Umkreis- oder Routensuche auf tanke-guenstig.de auswählen und mit einem Klick sehen Sie die nächsten Tankstellen und aktuellen Benzinpreise. So sparen Sie einfach und bequem bares Geld. Bei uns können Sie außerdem Strompreise, Gaspreise und Heizölpreise vergleichen. Zusätzlicher Pluspunkt: Haben Sie einen günstigeren Strom- oder Gasanbieter gefunden, können Sie direkt über unsere Seite wechseln oder online günstiges Heizöl bestellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Benzinpreis?

Da Benzin aus raffiniertem Rohöl besteht, werden auch die Benzinpreise zu einem Großteil vom Rohölmarkt bestimmt. Aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entwickeln sich die tagesaktuellen Preise an den Börsen. Erdölfördernde Länder wie Russland oder die USA und OPEC-Staaten wie Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran bieten das Rohöl an und die Raffinerien generieren die Nachfrage.

Umwelt- und energiepolitische Faktoren bestimmen die Benzinpreise ebenso wie die Preispolitik der OPEC. Zusätzlich machen geopolitische Entscheidungen und militärische Interventionen ihren Einfluss geltend. Spekulationen an den Börsen sowie ein starker Dollar können die Benzinpreise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Im Wesentlichen folgen die Spritpreise der Preisentwicklung auf dem Weltölmarkt. Daher ist alles was die Rohölpreise beeinflusst auch für die Kraftstoffpreise relevant. Weitere, detaillierte Informationen zur Entwicklung der Ölpreise finden Sie unter dem Menüpunkt Rohölpreise - News.

Benzinpreise vergleichen

Wie setzen sich die Diesel- und Benzinpreise zusammen?

Es gibt vier Hauptkomponenten, die maßgeblich die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoffe beeinflussen:

  • Produkt-Beschaffungskosten
  • Deckungsbeitrag der Mineralölwirtschaft
  • Mineralöl- bzw. Energiesteuer
  • Mehrwertsteuer

Unter den Produkt-Beschaffungskosten versteht man im Wesentlichen den Einkaufspreis an den internationalen Rohstoffbörsen. Im Jahr 2017 lag der Anteil der durchschnittlichen Beschaffungskosten bei den Benzinpreisen bei 26,9 Prozent und bei den Dieselpreisen belief sich der Anteil auf 31,4 Prozent.

Die Kosten für Verwaltung, Lagerhaltung, gesetzliche Bevorratung sowie Transport, Vertrieb und auch Marge werden im Deckungsbeitrag der Mineralölwirtschaft zusammengefasst. Auf diesen Kostenbestandteil entfielen im Jahr 2017 bei den Benzinpreisen 9,2 Prozent und bei den Preisen für Dieselkraftstoff 11,8 Prozent am gesamten Endkundenpeis.

Bei den Spritpreisen schlägt insgesamt die steuerlich Belastung kräftig zu. So liegt der gesamte Steueranteil bei den Benzinpreisen bei 64 Prozent und bei den Dieselpreisen bei 57 Prozent. Zum einen kommt hierbei die übliche Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent (16% vom Gesamtbruttopreis) zum Tragen, darüber hinaus fällt jedoch auch noch die Mineralölsteuer an , die im Jahr 2017 einen Anteile von 48 Prozent am Benzinpreis und 41 Prozent am Dieselpreis aufweist. Die Besonderheiten der Mineralölstreuer, die seit Mitte 2006 eigentlich unter dem Namen Energiesteuer mitgeführt wird, werden weiter unten erläuert.

 

Mineralölsteuer

Mineralölsteuer auf Benzinpreise und Dieselpreise
Quelle: Bundesfinanzministerium

Die meisten Verbraucher denken bei der Mineralölsteuer sofort an die Preise für Benzin und Diesel an den Tankstellen. Und dies ist vor dem Hintergrund, dass bei den Benzinpreisen 48% und bei den Dieselpreisen 41% (Zahlen aus dem Jahr 2017) des Endkundenpreises auf die Steuer für Mineralöle entfallen, auch nicht verwunderlich.

Die Mineralölsteuer ist in Deutschland eine Steuer mit einer langen Historie und wurde erstmals schon im Jahr 1939 erhoben. Von Beginn an wurden Benzin und Diesel dabei unterschiedlich behandelt. Der Name Mineralölsteuer ist allerdings ein Relikt aus vergangenen Zeiten, denn schon seit dem Jahr 2006 wurde der Mineralölsteuer, im Rahmen der Umsetzung der EU-Energiesteuerrichtlinie, mit anderen Steuern auf Energieträger zusammen gelegt. Alle Steuern auf Energieträger fallen seit dem unter die Energiesteuer.

Hierzu zählen neben den aus Erdöl gewonnenen Kraftstoffen und Heizöl beispielsweise auch Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen oder Energieträger wie Erdgas, Flüssiggas oder Kohle. Die Energiesteuer begegnet uns also nicht mehr nur an den Tankstellen, auch wenn dort ein Großteil der Steuer eingetrieben wird.

Wie funktionert die Steuer?

Innerhalb der Energiesteuer wird für verschiedene Kraftstoffe eine unterschiedliche Steuerhöhe festgelegt. Die Höhe der Energiesteuer wird nicht in Prozent festgelegt, wie dies z.B. bei der Mehrwertsteuer der Fall ist, sondern es wird eine fixe Abgabe pro Liter festgelegt. Die bedeutet, dass egal wie teuer oder günstig die Spritpreise zu einem Zeitpunkt sind, der Autofahrer muss beim Tanken stets den gleichen Betrag pro gekauften Liter Kraftstoff zahlen.

Die Energiesteuer fällt somit in den Bereich der Mengensteuern. Wie die nebenstehende Abbildung zeigt wurde die Mineralölsteuer seit ihrer Einführung mehrfach erhöht. Zu Beginn lag der der Steuersatz pro Liter Benzin bei 2,29 Cent/Liter und für Diesel bei 1,68 Cent pro Liter. Knapp 80 Jahre später liegt der Steuersatz nun bei 65,45 Cent/Liter für Benzin und 47,04 Cent/Liter für Diesel. Die letzte Erhöhung hat jedoch schon im Jahr 2003 stattgefunden.

Steueraufkommen und Verwendung?

Von den insgesamt knapp 60 Milliarden Euro, die der deutsche Staat pro Jahr über sogenannte umweltbezogene Steuern einnimmt, entfallen rund 40 Milliarden €uro auf die ehemalige Mineralölsteuer. Laut dem Mineralölwirtschaftsverband werden somit rund 15 Prozent der Gesamteinnahmen des Bundeshaushalts über die Steuern auf Kraftstoffe und Heizöl eingenommen.

Weitere neun Milliarden nimmt der Staat übrigens über die Kraftfahrzeugsteuer ein, so dass Autofahrer insgesamt einen ordentlichen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen. Was mit den Steuereinnahmen genau umgesetzt wird ist schwierig zu ermitteln, da die Steuereinnahmen nicht zweckgebunden eingesetzt werden.

Woher bezieht Deutschland sein Rohöl?

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein fast unbedeutendes Erdölvorkommen im eigenen Land. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich geringe Erdölreserven, die knapp 2,5 bis 3 Prozent des deutschen Rohölbedarfs decken. Der größte Importpartner ist Russland mit mehr als 30 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Volumens importierte die Bundesrepublik im selben Zeitraum aus Norwegen und knapp 9 Millionen Tonnen Erdöl kamen aus Großbritannien. Weitere erdölexportierende Länder wie Nigeria, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Irak sind ebenfalls Bezugsquellen für das in Deutschland benötigte Rohöl. Detailiertere Informatinen zu diesem Theme finden Sie unter Aus welchen Ländern importiert Deutschland Rohöl?

Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Neben der Unachtsamkeit des Fahrers zählen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen und eine fehlende räumliche Trennung von Benzin und Diesel an der Zapfsäule zu den häufigsten Ursachen für falsches Tanken.

Die größten Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Verwechslung von Benzin und Diesel. In diesem Fall sollten Sie den Motor nicht mehr starten bzw. so schnell wie möglich ausschalten. Prüfen Sie zu diesem Thema die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihres Fahrzeugs – bei älteren Dieselfahrzeugen stellen wenige Liter Benzin im Dieseltank meist kein Problem dar.

Umgekehrt ist es bei Ottomotoren und neuen Dieselmodellen dringend erforderlich, den gesamten Tank in einer Fachwerkstatt leerpumpen zu lassen. Möglicherweise treten Schäden am Pumpensystem oder an der Einspritzanlage auf, was im Einzelfall sehr teuer werden kann.

 

Wann sind die Benzinpreise am niedrigsten?

Weder für die Bundesrepublik noch regional lassen sich explizite Prognosen über die günstigsten Benzinpreise erstellen. Da Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen die Kosten für Kraftstoffe stark beeinflussen, ist auch eine generelle Aussage über besonders preiswerte Monate oder Wochentage an der Zapfsäule nicht möglich. Allerdings fanden verschiedene Studien der letzten Jahre heraus, dass sich die Benzinpreise wochentags zwischen 18 und 19 Uhr beim niedrigsten Stand einpegeln. Auf Basis der uns vorliegenden Daten kann jedoch ab Ende 2017 festgestellt werden, dass sich dieser Zeitpunkt nach hinten verschoben hat, denn im Durchschnitt sind die Benzinpreise und Dieselpreise aktuell wochentags zwischen 19:00 und 21:00 Uhr am günstigsten.

Grund dafür sind vermutlich die gegenseitigen Beobachtungen und Preissenkungen der verschiedenen Tankstellenbetreiber im Tagesverlauf. Tanken Sie häufig an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden zwischen 23:00 und 5:00 Uhr, lohnt sich der Vergleich der Spritpreise auf tanke-guenstig.de umso mehr – denn so können Sie trotz höherer Kosten immer noch den besten Anbieter finden.

Junge Frau mit Benzinzapfhahn und Geld in der Hand

Wie kann man Spritkosten sparen?

Der Energieverbrauch in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Umso wichtiger wird auch der Gedanke, umweltschonender zu agieren und Energie einzusparen. Ein Viertel des jährlichen Verbrauchs fällt auf die Mobilität zurück und hier wiederum der größte Teil auf Personen- und Lastkraftwagen. Alternativ kann auf das Angebot des öffentlichen Verkehrs zurückgegriffen oder mit dem Fahrrad das Ziel erreicht werden. Dies ist aber leichter gesagt als getan: Viele Strecken sind zu lang und es gibt keine passende Anbindung. Es lässt sich allerdings auch mit dem eigenen PKW Energie sparen.

Die Technik als Spritfresser

Das eigene Fahrzeug wird selbstverständlich als Erstes einer genauen Kontrolle unterzogen. Die häufigste Fehlerquelle ist dabei der Motor: Er sollte regelmäßig gewartet werden. Vor allem abgenutzte Zündkerzen, unrund laufende Kolben oder ein verstopfter Luftfilter können zu einem erhöhten Verbrauch führen. Auch der Einsatz von hochwertigen Ölen kann sich lohnen.

Neben dem Motor spielt der Reifendruck eine wichtige Rolle beim Verbrauch. Dieser sollte lieber etwas höher als der in der Betriebsanleitung empfohlene Wert sein, um einen optimalen Rollwiderstand zu gewährleisten. Dies sollte bereits beim Reifenkauf berücksichtigt werden. Schalten Sie darüber hinaus unnötige Energieverbraucher, wie zum Beispiel die beliebte Sitzheizung oder den Dauerbetrieb der Klimaanlage, im Fahrzeug aus.

Auch der Fahrstil bestimmt den Verbrauch mit


Bereits beim Starten des Motors kann gespart werden. Vermeiden Sie dabei den Tritt aufs Gaspedal. Das Warmlaufenlassen des Motors ist nicht nur umweltschädlich, es ist auch in Deutschland und Österreich laut Straßenverkehrsordnung verboten. Fahren Sie während der Fahrt vorausschauend. Gehen Sie bei einer roten Ampel frühzeitig vom Gas und schalten Sie in einen niedrigeren Gang, damit die Motorbremse den Wagen verlangsamt. Beim fließenden Verkehr achten Sie auf Ihr Schaltverhalten: Versuchen Sie sowohl hohe als auch niedrige Drehzahlbereiche zu meiden. Bei der Beschleunigung können Gänge komplett übersprungen werden. 


Bei längeren Wartezeiten empfiehlt es sich, den Motor abzuschalten. Bereits ab 20 Sekunden verbraucht das Fahrzeug dadurch weniger Kraftstoff. Wenn die Haltelinie einer Ampel erreicht wird, nachdem diese gerade auf Rot gesprungen ist, zahlt es sich meist aus, den Motor abzuschalten. Bei Eisenbahnkreuzungen, die von einem herannahenden Zug blockiert werden, muss der Motor immer abgestellt werden.

Hier nochmal einige Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, um langfristig Spritkosten zu sparen:

  1. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,3 Bar. Das verringert den Rollwiderstand und kann den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.
  2. Fahren Sie stets vorausschauend – ob im Stadtverkehr oder auf der Autobahn – eine konstante Geschwindigkeit und gleichmäßige Bremsvorgänge reduzieren den Spritbedarf.
  3. Fahren Sie möglichst untertourig, d.h. schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  4. Schalten Sie den Motor bei Stopps von mehr als 20 Sekunden an Bahnschranken oder Ampeln aus, dann macht sich eine deutliche Spritersparnis bemerkbar.
  5. Verzichten Sie auf den Anschluss elektronischer Geräte im Fahrzeug und nutzen Sie die Klimaanlage selten.
  6. Entfernen Sie unnötige Dachaufbauten oder Ballast aus dem Fahrzeuginneren.



Die Einhaltung dieser Tipps hilft Ihnen Sprit, Energie und Geld zu sparen. Aber natürlich kann man auch mit der richtigen Wahl der günstigsten Tankstelle Geld sparen.

Tankgutscheine als Gehaltsaufbesserung

Sparen beim Tanken mit Tankgutscheinen

Wer über einen längeren Zeitraum gute Arbeit leistet, der wird oft mit einer Gehaltserhöhung belohnt. Doch leider ist es nicht selten der Fall, dass Mitarbeiter nach der Erhöhung des Brutto-Lohnes nur unwesentlich mehr Netto-Gehalt haben. Grund dafür ist, dass wegen des höheren Einkommens mehr Abgaben fällig sind. Deshalb bieten viele Unternehmen Ihren Arbeitnehmern mittlerweile Alternativen zur klassischen Lohnerhöhung an. Tankgutscheine stellen dabei eine besonders beliebte Alternative dar, denn von den sogenannten "geldwerten Leistungen" profitieren nicht nur Arbeitnehmer, auch für Arbeitgeber bringen diese Vorteile mit sich. Grund dafür ist, dass bei Zusatzleistungen, zu denen auch Tankgutscheine zählen, keine Sozialabgaben oder Steuern anfallen.

Zusatzleistungen: Das gilt es zu wissen

Zusatzleistungen sind eine Form der Vergütung, bei der ein Arbeitnehmer kein zusätzliches Geld, sondern andere Leistungen bekommt. Diese erhält er zusätzlich zum herkömmlichen Lohn. Dabei kann es sich zum Beispiel um Sachbezüge handeln. Zu diesen zählen unter anderem Gutscheine. Besonders beliebt sind diese in Form eines Tankgutscheins. Diesen bekommt der Angestellte steuer- sowie sozialabgabenfrei bis zu einer Freigrenze von 44 Euro pro Monat.

Diese Vorteile bringen Tankgutscheine mit sich

Von einem Tankgutschein als Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Für den Arbeitnehmer bedeutet ein solcher Sachbezug, dass ihm letztlich mehr Geld im Monat zur Verfügung steht. Bis zu 528 Euro im Jahr kann ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer in Form eines Tankgutscheines zukommen lassen, ohne dass dabei Steuern oder Sozialabgaben fällig sind. Der Brutto-Betrag ist in diesem Fall also gleichzeitig auch der Netto-Betrag, der dem Arbeitnehmer zu Gute kommt.

Für den Arbeitgeber hat eine solche Sachleistung den Vorteil, dass dieser letztlich weniger Geld ausbezahlen muss, damit ein bestimmter Betrag beim Arbeitnehmer ankommt. Zudem verringert dies den zu versteuernden Gewinn mit Beendigung des Geschäftsjahres. Viele Arbeitgeber befürchten zwar, dass die Ausstellung von Tankgutscheinen mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn mit Hilfe von Buchhaltungsprogrammen können Unternehmen die Zahlungsabwicklungen der Tankgutscheine zumeist einfach verwalten.

Das gilt es bei der Ausgabe von Tankgutscheinen zu beachten:

Entscheidet sich ein Unternehmen dazu, seinen Mitarbeitern Tankgutscheine als Gehaltsaufbesserung zur Verfügung zu stellen, so sind jedoch einige Aspekte zu beachten:

  • Die monatliche Freigrenze

Jedem Mitarbeiter darf im Monat ein Tankgutschein in Höhe von 44 Euro zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist es jedoch wichtig, dass dieser Betrag nicht überschritten wird. Andernfalls ist die Steuervergünstigung bezüglich des kompletten Betrages hinfällig, da es sich bei dieser Summe um eine Freigrenze und keinen Freibetrag handelt.

  • Übertragung nicht erlaubt

Liegen in einem Monat die Sachbezüge unter 44 Euro, so ist eine Übertragung auf andere Monate nicht möglich. Zudem ist eine Hochrechnung der Freigrenze auf einen Jahresbetrag ebenfalls nicht gestattet. Ist einen Arbeitnehmer jedoch bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig tätig, so hat er auch einen mehrfachen Anspruch auf die monatliche Freigrenze.

  • Barauszahlung nicht gestattet

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass eine Barauszahlung nicht möglich ist. Andernfalls handelt es sich um einen steuerpflichtigen Barlohn.

Wer sich an diese Vorgaben hält, kann von den Vorzügen der Tankgutscheine profitieren. Zudem bedeutet diese Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung keinen erhöhten Mehraufwand für den Arbeitgeber, da die Gehaltsabrechnung und die Verbuchung solcher Extras ganz einfach mit speziellen Softwarelösungen für die Lohnabrechnung erledigt werden können.