Benzinpreise - Aktuelles vom Kraftstoffmarkt

Aktuelles Benzinpreise

Benzinpreise weiter gesunken

Benzinpreise - Entwicklung

Entgegen den Erwartungen sind die  Spritpreise an den deutschen Tankstellen im Laufe der Woche weiter gesunken. Besonders die Benzinpreise gaben mit gut 0,7 Cent/Liter erneut spürbar nach und standen am Donnerstag mit durchschnittlich 1,374 €uro/Liter auf dem tiefsten Stand des laufenden Monats. Die Dieselpreise gaben hingegen kaum nach und wurden dementsprechend am Donnerstag im Durchschnitt für 1,165 €uro/Liter angeboten.

Die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt haben sich in der zweiten Wochenhälfte verschlechtert, weshalb sich Autofahrer am Wochenende wieder auf steigende Kraftstoffpreise einstellen müssen. Hinzu kommt, dass die Diesel- und Benzinpreise auch ohne preisstützende Impulse vom Ölmarkt, am Wochenende in der Regel steigen.

Besonders auffällig ist im September die unterschiedliche Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise. Lag die Preisdifferenz zwischen den beiden Kraftstoffsorten Diesel und Benzin (E5) zum Monatsbeginn noch bei 24 Cent/Liter, so ist Benzin aktuell nur noch 20,8 Cent/Liter teurer als Diesel. Der Preisunterschied zwischen den im Tagesverlauf günstigsten und teuersten Spritpreisen liegt weiterhin bei 33 Cent/Liter.

Grundsätzlich lohnt es sich für Autofahrer in den günstigeren Abendstunden Tanken zu fahren. Wer darüber hinaus auch noch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt beleben will und das gesamte Sparpotential beim Tanken nutzen möchte, der sollte unbedingt auch darauf achten welche Tankstelle angesteuert wird. Die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe oder auf ihrer Reiseroute zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unsere Umkreis- oder Routensuche.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,165 €uro je Liter
- Super: 1,374 €uro je Liter
- E10: 1,353 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,059 €/l zu 1,389 €/l (+ 33 ct/l)
- Super: 1,259 €/l zu 1,589 €/l (+ 33 ct/l)
- E10: 1,239 €/l zu 1,569 €/l (+ 33 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Aktuelles Rohölpreise

Preise am Ölmarkt leicht gestiegen

Bei einem recht impulsarmen Handel haben die Ölpreise auf den heutigen Freitag leicht zugelegt. Die Nordsee-Ölsorte BRENT kletterte um 0,3 $/b zu und notierte am Morgen mit 56,5 Dollar/Barrel weiterhin in der Nähe ihres aktuellen Jahreshochs.

Weiterlesen …

Sparschwein wird mit Geld betankt

Sparemit unserem Benzinpreisvergleich

Bei tanke-guenstig.de können sich Autofahrer die Tankstellen in ihrer Umgebung und die aktuellen Diesel- und Benzinpreise anzeigen lassen. Als behördlich zugelassener Verbraucherinformationsdienst sind unsere Angaben besonders zuverlässig. Geben Sie die gewünschte Postleitzahl, die Straße oder den Ort sowie den maximalen Umkreis und die bevorzugte Kraftstoffart ein – und starten Sie die Suche. In wenigen Sekunden werden Ihnen die passenden Tankstellen und aktuellen Benzinpreise angezeigt. So einfach kann sparen sein!

Mit unserer umfangreichen Datenbank von knapp 15.000 Tankstellen wird die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis zum Kinderspiel. Nutzen Sie die Routensuche, um bei jeder Fahrt mit Ihrem Auto zu sparen. Legen Sie auf tanke-guenstig.de Start und Ziel der Route sowie den maximalen Umweg fest, entscheiden Sie sich für einen Kraftstoff und klicken Sie „Suche starten“. Wir aktualisieren die Benzinpreise regelmäßig alle fünf Minuten. Der Preis an Ihrer Tankstelle ist nicht korrekt? Melden Sie den aktuellen Benzinpreis kostenfrei an unsere Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@tanke-guenstig.de.

REGIONALE KRAFTSTOFFPREISE

Stand: 25.09.2017 01:00:00
Bundesland Diesel Super E10
Brandenburg 1.252 1.441 1.423
Berlin 1.236 1.428 1.407
Baden-Württemberg 1.233 1.429 1.409
Bayern 1.223 1.420 1.404
Bremen 1.238 1.434 1.413
Hessen 1.242 1.442 1.423
Hamburg 1.230 1.429 1.408
Mecklenburg-Vorpommern 1.224 1.423 1.405
Niedersachsen 1.215 1.419 1.402
Nordrhein-Westfalen 1.239 1.437 1.419
Rheinland-Pfalz 1.231 1.428 1.411
Schleswig-Holstein 1.232 1.428 1.410
Saarland 1.256 1.451 1.432
Sachsen 1.232 1.427 1.408
Sachsen-Anhalt 1.234 1.427 1.410
Thüringen 1.240 1.435 1.418

Kraftstoffarten im Überblick

Kraftstoffsorten

Diesel:

Dieselkraftstoff wird zum Betrieb von Verbrennungsmotoren genutzt und besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, die häufig mit Additiven ergänzt werden. In seiner Zusammensetzung herkömmlichem Heizöl ähnlich, ist Diesel im Vergleich zu Benzin weniger entzündlich und flüchtig. Um bei Frost ein Versulzen des Kraftstoffs und Schäden am Motor zu verhindern, steigen die Tankstellen häufig auf dünnflüssigeren Winterdiesel um.

Super:

Super ist das bisherige Standard Motorenbenzin und gehört zu den Ottokraftstoffen. Es darf laut geltender Gesetzgebung ausschließlich schwefelfrei und unverbleit an Tankstellen verkauft werden. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe sowie der Klopffestigkeit, d.h. nicht durch Selbstentzündung unkontrolliert zu verbrennen. Super 95 gibt zum Beispiel eine Oktanzahl von 95 an – einige Fahrzeuge benötigen jedoch einen höheren Wert, um Motorschäden durch Klopfen zu vermeiden.

E10:

Ebenfalls zu den Benzinkraftstoffen zählend, enthält E10 mit 10 Prozent einen wesentlich höheren Anteil an Bio-Ethanol. Der aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnene Alkohol wird dem herkömmlichen Ottokraftstoff beigemischt und soll zu einer verbesserten Ökobilanz des Kraftstoffes beitragen. Bei älteren Fahrzeugen vor Baujahr 2000 können jedoch unerwünschte chemische Reaktionen auftreten, sodass E10 nicht für jeden Pkw geeignet ist.

Aktuelle Benzinpreise vergleichen und Geld sparen

Aufgrund der ständig wechselnden Benzinpreise ist es nicht immer leicht, günstig zu tanken. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Sparpotenzial erkennen und nutzen. Bei uns können Sie sich den besten Benzinpreis in Ihrem Umkreis oder auf der geplanten Route anzeigen lassen. Der Vergleich lohnt sich und ist denkbar einfach:
Die Umkreis- oder Routensuche auf tanke-guenstig.de auswählen und mit einem Klick sehen Sie die nächsten Tankstellen und aktuellen Benzinpreise. So sparen Sie einfach und bequem bares Geld. Bei uns können Sie außerdem Strompreise, Gaspreise und Heizölpreise vergleichen. Zusätzlicher Pluspunkt: Haben Sie einen günstigeren Strom- oder Gasanbieter gefunden, können Sie direkt über unsere Seite wechseln oder online günstiges Heizöl bestellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Benzinpreis?

Da Benzin aus raffiniertem Rohöl besteht, werden auch die Benzinpreise zu einem Großteil vom Rohölmarkt bestimmt. Aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entwickeln sich die tagesaktuellen Preise an den Börsen. Erdölfördernde Länder wie Russland oder die USA und OPEC-Staaten wie Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran bieten das Rohöl an und die Raffinerien generieren die Nachfrage.
Umwelt- und energiepolitische Faktoren bestimmen die Benzinpreise ebenso wie die Preispolitik der OPEC. Zusätzlich machen geopolitische Entscheidungen und militärische Interventionen ihren Einfluss geltend. Spekulationen an den Börsen sowie ein starker Dollar können die Benzinpreise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Benzinpreise vergleichen

Wie setzen sich die Diesel- und Benzinpreise zusammen?

Es gibt vier Hauptkomponenten, die maßgeblich die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoffe beeinflussen:

  • Produktpreis
  • Deckungsbeitrag
  • Mineralölsteuer
  • Mehrwertsteuer

Unter dem Produktpreis versteht man im Wesentlichen den Einkaufspreis an den internationalen Rohstoffbörsen. Der endgültige Benzinpreis wird mit einem Anteil von 34 Prozent und der Dieselpreis mit knapp 41 Prozent von diesem Wert bestimmt. Die Mineralölwirtschaft verlangt für Kosten der Verwaltung, Lagerhaltung sowie des Transports und Vertriebes einen Deckungsbeitrag, der zwischen 7 und 9 Prozent des Gesamtpreises liegt.
Steuerlich wird der Benzinpreis mit 43 Prozent und der Diesel mit 34 Prozent Mineralölsteuer belastet. Mit 16 Prozent vom Gesamtbruttopreis beeinflusst auch die Mehrwertsteuer die Kraftstoffpreise.

Woher bezieht Deutschland sein Rohöl?

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein fast unbedeutendes Erdölvorkommen im eigenen Land. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich geringe Erdölreserven, die knapp 2,5 bis 3 Prozent des deutschen Rohölbedarfs decken. Der größte Importpartner ist Russland mit mehr als 30 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Volumens importierte die Bundesrepublik im selben Zeitraum aus Norwegen und knapp 9 Millionen Tonnen Erdöl kamen aus Großbritannien. Weitere erdölexportierende Länder wie Nigeria, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Irak sind ebenfalls Bezugsquellen für das in Deutschland benötigte Rohöl.

Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Neben der Unachtsamkeit des Fahrers zählen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen und eine fehlende räumliche Trennung von Benzin und Diesel an der Zapfsäule zu den häufigsten Ursachen für falsches Tanken.

Die größten Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Verwechslung von Benzin und Diesel. In diesem Fall sollten Sie den Motor nicht mehr starten bzw. so schnell wie möglich ausschalten. Prüfen Sie zu diesem Thema die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihres Fahrzeugs – bei älteren Dieselfahrzeugen stellen wenige Liter Benzin im Dieseltank meist kein Problem dar.

Umgekehrt ist es bei Ottomotoren und neuen Dieselmodellen dringend erforderlich, den gesamten Tank in einer Fachwerkstatt leerpumpen zu lassen. Möglicherweise treten Schäden am Pumpensystem oder an der Einspritzanlage auf, was im Einzelfall sehr teuer werden kann.

 

Wann sind die Benzinpreise am niedrigsten?

Weder für die Bundesrepublik noch regional lassen sich explizite Prognosen über die günstigsten Benzinpreise erstellen. Da Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen die Kosten für Kraftstoffe stark beeinflussen, ist auch eine generelle Aussage über besonders preiswerte Monate oder Wochentage an der Zapfsäule nicht möglich. Allerdings fanden verschiedene Studien der letzten drei Jahre heraus, dass sich die Benzinpreise wochentags zwischen 18 und 19 Uhr beim niedrigsten Stand einpegeln. Grund dafür sind vermutlich die gegenseitigen Beobachtungen und Preissenkungen der verschiedenen Tankstellenbetreiber im Tagesverlauf. Tanken Sie häufig an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden zwischen 23 und 5 Uhr, lohnt sich der Vergleich der Diesel- und Benzinpreise auf tanke-guenstig.de umso mehr – so können Sie trotz höherer Kosten immer noch den besten Anbieter finden.

Junge Frau mit Benzinzapfhahn und Geld in der Hand

Wie kann man Spritkosten sparen?

Der Energieverbrauch in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Umso wichtiger wird auch der Gedanke, umweltschonender zu agieren und Energie einzusparen. Ein Viertel des jährlichen Verbrauchs fällt auf die Mobilität zurück und hier wiederum der größte Teil auf Personen- und Lastkraftwagen. Alternativ kann auf das Angebot des öffentlichen Verkehrs zurückgegriffen oder mit dem Fahrrad das Ziel erreicht werden. Dies ist aber leichter gesagt als getan: Viele Strecken sind zu lang und es gibt keine passende Anbindung. Es lässt sich allerdings auch mit dem eigenen PKW Energie sparen.

Die Technik als Spritfresser

Das eigene Fahrzeug wird selbstverständlich als Erstes einer genauen Kontrolle unterzogen. Die häufigste Fehlerquelle ist dabei der Motor: Er sollte regelmäßig gewartet werden. Vor allem abgenutzte Zündkerzen, unrund laufende Kolben oder ein verstopfter Luftfilter können zu einem erhöhten Verbrauch führen. Auch der Einsatz von hochwertigen Ölen kann sich lohnen.

Neben dem Motor spielt der Reifendruck eine wichtige Rolle beim Verbrauch. Dieser sollte lieber etwas höher als der in der Betriebsanleitung empfohlene Wert sein, um einen optimalen Rollwiderstand zu gewährleisten. Dies sollte bereits beim Reifenkauf berücksichtigt werden. Schalten Sie darüber hinaus unnötige Energieverbraucher, wie zum Beispiel die beliebte Sitzheizung oder den Dauerbetrieb der Klimaanlage, im Fahrzeug aus.

Auch der Fahrstil bestimmt den Verbrauch mit


Bereits beim Starten des Motors kann gespart werden. Vermeiden Sie dabei den Tritt aufs Gaspedal. Das Warmlaufenlassen des Motors ist nicht nur umweltschädlich, es ist auch in Deutschland und Österreich laut Straßenverkehrsordnung verboten. Fahren Sie während der Fahrt vorausschauend. Gehen Sie bei einer roten Ampel frühzeitig vom Gas und schalten Sie in einen niedrigeren Gang, damit die Motorbremse den Wagen verlangsamt. Beim fließenden Verkehr achten Sie auf Ihr Schaltverhalten: Versuchen Sie sowohl hohe als auch niedrige Drehzahlbereiche zu meiden. Bei der Beschleunigung können Gänge komplett übersprungen werden. 


Bei längeren Wartezeiten empfiehlt es sich, den Motor abzuschalten. Bereits ab 20 Sekunden verbraucht das Fahrzeug dadurch weniger Kraftstoff. Wenn die Haltelinie einer Ampel erreicht wird, nachdem diese gerade auf Rot gesprungen ist, zahlt es sich meist aus, den Motor abzuschalten. Bei Eisenbahnkreuzungen, die von einem herannahenden Zug blockiert werden, muss der Motor immer abgestellt werden.

Hier nochmal einige Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, um langfristig Spritkosten zu sparen:

  1. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,3 Bar. Das verringert den Rollwiderstand und kann den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.
  2. Fahren Sie stets vorausschauend – ob im Stadtverkehr oder auf der Autobahn – eine konstante Geschwindigkeit und gleichmäßige Bremsvorgänge reduzieren den Spritbedarf.
  3. Fahren Sie möglichst untertourig, d.h. schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  4. Schalten Sie den Motor bei Stopps von mehr als 20 Sekunden an Bahnschranken oder Ampeln aus, dann macht sich eine deutliche Spritersparnis bemerkbar.
  5. Verzichten Sie auf den Anschluss elektronischer Geräte im Fahrzeug und nutzen Sie die Klimaanlage selten.
  6. Entfernen Sie unnötige Dachaufbauten oder Ballast aus dem Fahrzeuginneren.



Die Einhaltung dieser Tipps hilft Ihnen Sprit, Energie und Geld zu sparen. Aber natürlich kann man auch mit der richtigen Wahl der günstigsten Tankstelle Geld sparen.