Benzinpreise - Aktuelles vom Kraftstoffmarkt

Spare 

Bei tanke-guenstig.de können sich Autofahrer die Tankstellen in ihrer Umgebung und die aktuellen Diesel- und Benzinpreise anzeigen lassen. Als behördlich zugelassener Verbraucherinformationsdienst sind unsere Angaben besonders zuverlässig. Geben Sie die gewünschte Postleitzahl, die Straße oder den Ort sowie den maximalen Umkreis und die bevorzugte Kraftstoffart ein – und starten Sie die Suche. In wenigen Sekunden werden Ihnen die passenden Tankstellen und aktuellen Benzinpreise angezeigt. So einfach kann sparen sein!

Mit unserer umfangreichen Datenbank von knapp 15.000 Tankstellen wird die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis zum Kinderspiel. Nutzen Sie die Routensuche, um bei jeder Fahrt mit Ihrem Auto zu sparen. Legen Sie auf tanke-guenstig.de Start und Ziel der Route sowie den maximalen Umweg fest, entscheiden Sie sich für einen Kraftstoff und klicken Sie „Suche starten“. Wir aktualisieren die Benzinpreise regelmäßig alle fünf Minuten. Der Preis an Ihrer Tankstelle ist nicht korrekt? Melden Sie den aktuellen Benzinpreis kostenfrei an unsere Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@tanke-guenstig.de.

Aktuelles Benzinpreise

Spritpreise legten im Wochenverlauf weiter zu

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Der gestrige Preiseinbruch am Rohölmarkt konnte bisher noch nicht auf dem Kraftstoffmarkt ankommen. Daher waren im Wochenverlauf auch weitere Preisanstiege um 0,4 Cent/Liter bei den Benzinpreisen und 0,6 Cent/Liter bei den Dieselpreisen zu verzeichnen. Am Wochenende wird sich der Preisanstieg wohl zunächst auch weiter fortsetzen, ab der kommenden Woche darf dann jedoch, nach heutigem Stand, mit spürbaren Preisnachlässen an den deutschen Tankstellen gerechnet werden.

Auch wenn die durchschnittlichen Diesel- und Benzinpreise gestiegen sind, so hat sich an den im Tagesverlauf günstigsten und auch teuersten Spritpreisen nichts geändert. Weiterhin kann man an den günstigsten Tankstellen Diesel für 1,039 €uro/Liter und Benzin für 1,229 €uro/Liter tanken. An den teuersten Tankstellen muss man hingegen bis 1,359 €uro/Liter für Diesel und bis zu 1,579 €uro/Liter für Benzin (Super E5) bezahlen. Der Preisunterschied zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellen liegt somit unverändert bei bis zu 35 Cent/Liter.

Auch wenn es wichtig ist, darauf zu achten wann man tankt, so schöpfen Autofahrer, die nicht darauf achten welche Tankstelle sie ansteuern, das gesamte Sparpotential bei den Spritpreisen nicht aus und beleben auch nicht den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt. Daher sollte man stets auch die Tankstellen untereinander vergleichen. Welche Tankstelle zurzeit die günstigste in Ihrer Nähe oder auch auf ihrer Reiseroute ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unsere Umkreis- oder Routensuche.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,160 €uro je Liter
- Super: 1,381 €uro je Liter
- E10: 1,361 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,039 €/l zu 1,359 €/l (+ 32 ct/l)
- Super: 1,229 €/l zu 1,579 €/l (+ 35 ct/l)
- E10: 1,209 €/l zu 1,559 €/l (+ 35 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

 

Nachdem die Ölpreise bis zur Wochenmitte zunächst weiter zugelegt hatten, war am gestrigen Handelstag ein deutlicher Preiseinbruch zu verzeichnen. Daher sind die Ölpreise bei Betrachtung des gesamten Wochenverlaufs gefallen. Die Nordsee-Ölsorte BRENT gab in dieser Woche um insgesamt 2,8 $/b nach und wurde am Freitagmorgen bei 51,2 Dollar/Barrel gehandelt. Die US-Ölsorte WTI ging um 2,1 $/b zurück und notierte am Morgen mit 48,6 Dollar/Barrel wieder unter der 50-Dollar-Marke.

Seit Wochen war das wichtigste Thema am Ölmarkt die geplante Verlängerung der Förderkürzungen der OPEC und weiterer elf Förderländer, unter denen auch Russland ist. Gestern fand nun das entscheidende OPEC-Meeting statt und wie erwartet wurde auch bekannt gegeben, dass die beteiligten Ölförderländern ihr seit Januar geltendes Produktionslimit bis zum März 2018 verlängern werden. Vertreter des Ölkartells zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis und gehen davon aus, dass die Ölpreise mit dieser Maßnahme stabilisiert und mittelfristig angehoben werden können.

Überraschend fiel jedoch die Reaktion an den Börsen aus, denn die Ölpreise setzten nach Bekanntgabe der Beibehaltung der Förderobergrenze zu einer regelrechten Talfahrt an. Viele Händler hatten wohl darauf spekuliert, dass die OPEC die Förderkürzung noch ausweiten würde und waren daher vom Ergebnis des Treffens enttäuscht. So hatten Händler darauf gesetzt, dass die OPEC ihre Marktmacht gegenüber der US-Ölförderung demonstrieren und diese durch weitere Produktionskürzungen unter Druck setzen wolle.

Nun ist die Rede davon, dass die OPEC die Marktmacht der US-Schieferindustrie wohl unterschätzt hat, als das Ölkartell dieser Ende 2014 den Preiskampf angesagt hatte und die Schieferölförderung vom Markt verdrängen wollte. Die neue preisregulierende Rolle der US-Ölförderung auf dem Weltölmarkt könnte auch der Grund für den Schulterschluss zwischen OPEC und Russland sein. So soll das Ölkartell eine Art Ausweitung erfahren, indem die Zusammenarbeit zwischen der OPEC und den Nicht-OPEC-Ländern, hier vor allem Russland, laut dem saudischen Ölminister in Zukunft institutionalisiert werden soll.

Aufgrund des OPEC-Meetings ging gestern fast unter, dass das amerikanische Energieministerium einen erneuten Rückgang der US-Öllager bekannt gab. In Summe wurden die US-Öllager um knapp sechs Millionen Barrel auf nunmehr 902,5 Mio. Barrel reduziert. Dabei war der stärkste Rückgang mit 4,5 Mio. Barrel bei den Rohöllagern zu verzeichnen. Die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) waren um insgesamt 1,3 Mio. Barrel gesunken.

Am Devisenmarkt konnte der €uro, nach der jünsgten Korrektur, zuletzt wieder etwas gegen die Ölwährung Dollar zulegen. Mit aktuell 1,12 Dollar/€uro steht die europäische Gemeinschaftswährung weiterhin in der Nähe ihres Halbjahreshochs. Insgesamt fallen die Vorgaben für die Entwicklung der Spritpreise für die kommenden Tage recht neutral aus. Autofahrer sollten sich am Wochenende dennoch auf leicht anziehende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

REGIONALE KRAFTSTOFFPREISE

Stand: 27.05.2017 11:00:00
Bundesland Diesel Super E10
Brandenburg 1.135 1.350 1.327
Berlin 1.122 1.328 1.306
Baden-Württemberg 1.161 1.376 1.353
Bayern 1.153 1.356 1.336
Bremen 1.109 1.337 1.314
Hessen 1.156 1.380 1.358
Hamburg 1.123 1.351 1.326
Mecklenburg-Vorpommern 1.148 1.370 1.348
Niedersachsen 1.131 1.361 1.341
Nordrhein-Westfalen 1.133 1.361 1.339
Rheinland-Pfalz 1.144 1.363 1.340
Schleswig-Holstein 1.122 1.348 1.328
Saarland 1.153 1.372 1.348
Sachsen 1.122 1.345 1.323
Sachsen-Anhalt 1.139 1.351 1.329
Thüringen 1.146 1.369 1.349
Sparschwein wird mit Geld betankt

Kraftstoffarten im Überblick

Diesel:

Dieselkraftstoff wird zum Betrieb von Verbrennungsmotoren genutzt und besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, die häufig mit Additiven ergänzt werden. In seiner Zusammensetzung herkömmlichem Heizöl ähnlich, ist Diesel im Vergleich zu Benzin weniger entzündlich und flüchtig. Um bei Frost ein Versulzen des Kraftstoffs und Schäden am Motor zu verhindern, steigen die Tankstellen häufig auf dünnflüssigeren Winterdiesel um.

Super:

Super ist das bisherige Standard Motorenbenzin und gehört zu den Ottokraftstoffen. Es darf laut geltender Gesetzgebung ausschließlich schwefelfrei und unverbleit an Tankstellen verkauft werden. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe sowie der Klopffestigkeit, d.h. nicht durch Selbstentzündung unkontrolliert zu verbrennen. Super 95 gibt zum Beispiel eine Oktanzahl von 95 an – einige Fahrzeuge benötigen jedoch einen höheren Wert, um Motorschäden durch Klopfen zu vermeiden.

E10:

Ebenfalls zu den Benzinkraftstoffen zählend, enthält E10 mit 10 Prozent einen wesentlich höheren Anteil an Bio-Ethanol. Der aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnene Alkohol wird dem herkömmlichen Ottokraftstoff beigemischt und soll zu einer verbesserten Ökobilanz des Kraftstoffes beitragen. Bei älteren Fahrzeugen vor Baujahr 2000 können jedoch unerwünschte chemische Reaktionen auftreten, sodass E10 nicht für jeden Pkw geeignet ist.

Tastatur mit Zapfsäule

Aktuelle Benzinpreise vergleichen und Geld sparen

Aufgrund der ständig wechselnden Benzinpreise ist es nicht immer leicht, günstig zu tanken. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Sparpotenzial erkennen und nutzen. Bei uns können Sie sich den besten Benzinpreis in Ihrem Umkreis oder auf der geplanten Route anzeigen lassen. Der Vergleich lohnt sich und ist denkbar einfach:
Die Umkreis- oder Routensuche auf tanke-guenstig.de auswählen und mit einem Klick sehen Sie die nächsten Tankstellen und aktuellen Benzinpreise. So sparen Sie einfach und bequem bares Geld. Bei uns können Sie außerdem Strompreise, Gaspreise und Heizölpreise vergleichen. Zusätzlicher Pluspunkt: Haben Sie einen günstigeren Strom- oder Gasanbieter gefunden, können Sie direkt über unsere Seite wechseln oder online günstiges Heizöl bestellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Benzinpreis?

Da Benzin aus raffiniertem Rohöl besteht, werden auch die Benzinpreise zu einem Großteil vom Rohölmarkt bestimmt. Aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entwickeln sich die tagesaktuellen Preise an den Börsen. Erdölfördernde Länder wie Russland oder die USA und OPEC-Staaten wie Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran bieten das Rohöl an und die Raffinerien generieren die Nachfrage.
Umwelt- und energiepolitische Faktoren bestimmen die Benzinpreise ebenso wie die Preispolitik der OPEC. Zusätzlich machen geopolitische Entscheidungen und militärische Interventionen ihren Einfluss geltend. Spekulationen an den Börsen sowie ein starker Dollar können die Benzinpreise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Wie setzen sich die Diesel- und Benzinpreise zusammen?

Es gibt vier Hauptkomponenten, die maßgeblich die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoffe beeinflussen:

  • Produktpreis
  • Deckungsbeitrag
  • Mineralölsteuer
  • Mehrwertsteuer

Unter dem Produktpreis versteht man im Wesentlichen den Einkaufspreis an den internationalen Rohstoffbörsen. Der endgültige Benzinpreis wird mit einem Anteil von 34 Prozent und der Dieselpreis mit knapp 41 Prozent von diesem Wert bestimmt. Die Mineralölwirtschaft verlangt für Kosten der Verwaltung, Lagerhaltung sowie des Transports und Vertriebes einen Deckungsbeitrag, der zwischen 7 und 9 Prozent des Gesamtpreises liegt.
Steuerlich wird der Benzinpreis mit 43 Prozent und der Diesel mit 34 Prozent Mineralölsteuer belastet. Mit 16 Prozent vom Gesamtbruttopreis beeinflusst auch die Mehrwertsteuer die Kraftstoffpreise.

Junge Frau mit Benzinzapfhahn und Geld in der Hand

Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Neben der Unachtsamkeit des Fahrers zählen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen und eine fehlende räumliche Trennung von Benzin und Diesel an der Zapfsäule zu den häufigsten Ursachen für falsches Tanken.

Die größten Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Verwechslung von Benzin und Diesel. In diesem Fall sollten Sie den Motor nicht mehr starten bzw. so schnell wie möglich ausschalten. Prüfen Sie zu diesem Thema die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihres Fahrzeugs – bei älteren Dieselfahrzeugen stellen wenige Liter Benzin im Dieseltank meist kein Problem dar.

Umgekehrt ist es bei Ottomotoren und neuen Dieselmodellen dringend erforderlich, den gesamten Tank in einer Fachwerkstatt leerpumpen zu lassen. Möglicherweise treten Schäden am Pumpensystem oder an der Einspritzanlage auf, was im Einzelfall sehr teuer werden kann.

 

Woher bezieht Deutschland sein Rohöl?

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein fast unbedeutendes Erdölvorkommen im eigenen Land. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich geringe Erdölreserven, die knapp 2,5 bis 3 Prozent des deutschen Rohölbedarfs decken. Der größte Importpartner ist Russland mit mehr als 30 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Volumens importierte die Bundesrepublik im selben Zeitraum aus Norwegen und knapp 9 Millionen Tonnen Erdöl kamen aus Großbritannien. Weitere erdölexportierende Länder wie Nigeria, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Irak sind ebenfalls Bezugsquellen für das in Deutschland benötigte Rohöl.

Wann sind die Benzinpreise am niedrigsten?

Weder für die Bundesrepublik noch regional lassen sich explizite Prognosen über die günstigsten Benzinpreise erstellen. Da Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen die Kosten für Kraftstoffe stark beeinflussen, ist auch eine generelle Aussage über besonders preiswerte Monate oder Wochentage an der Zapfsäule nicht möglich. Allerdings fanden verschiedene Studien der letzten drei Jahre heraus, dass sich die Benzinpreise wochentags zwischen 18 und 19 Uhr beim niedrigsten Stand einpegeln. Grund dafür sind vermutlich die gegenseitigen Beobachtungen und Preissenkungen der verschiedenen Tankstellenbetreiber im Tagesverlauf. Tanken Sie häufig an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden zwischen 23 und 5 Uhr, lohnt sich der Vergleich der Diesel- und Benzinpreise auf tanke-guenstig.de umso mehr – so können Sie trotz höherer Kosten immer noch den besten Anbieter finden.

Wie kann man Spritkosten sparen?

Es gibt einige Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, um langfristig Spritkosten zu sparen:

  1. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,3 Bar. Das verringert den Rollwiderstand und kann den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.
  2. Fahren Sie stets vorausschauend – ob im Stadtverkehr oder auf der Autobahn – eine konstante Geschwindigkeit und gleichmäßige Bremsvorgänge reduzieren den Spritbedarf.
  3. Fahren Sie möglichst untertourig, d.h. schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  4. Schalten Sie den Motor bei Stopps von mehr als 20 Sekunden an Bahnschranken oder Ampeln aus, dann macht sich eine deutliche Spritersparnis bemerkbar.
  5. Verzichten Sie auf den Anschluss elektronischer Geräte im Fahrzeug und nutzen Sie die Klimaanlage selten.
  6. Entfernen Sie unnötige Dachaufbauten oder Ballast aus dem Fahrzeuginneren.

Vergleichen Sie zusätzlich die Benzinpreise auf tanke-guenstig.de und Sie sparen bares Geld.