Benzinpreise - Aktuelles vom Kraftstoffmarkt

Spare 

Bei tanke-guenstig.de können sich Autofahrer die Tankstellen in ihrer Umgebung und die aktuellen Diesel- und Benzinpreise anzeigen lassen. Als behördlich zugelassener Verbraucherinformationsdienst sind unsere Angaben besonders zuverlässig. Geben Sie die gewünschte Postleitzahl, die Straße oder den Ort sowie den maximalen Umkreis und die bevorzugte Kraftstoffart ein – und starten Sie die Suche. In wenigen Sekunden werden Ihnen die passenden Tankstellen und aktuellen Benzinpreise angezeigt. So einfach kann sparen sein!

Mit unserer umfangreichen Datenbank von knapp 15.000 Tankstellen wird die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis zum Kinderspiel. Nutzen Sie die Routensuche, um bei jeder Fahrt mit Ihrem Auto zu sparen. Legen Sie auf tanke-guenstig.de Start und Ziel der Route sowie den maximalen Umweg fest, entscheiden Sie sich für einen Kraftstoff und klicken Sie „Suche starten“. Wir aktualisieren die Benzinpreise regelmäßig alle fünf Minuten. Der Preis an Ihrer Tankstelle ist nicht korrekt? Melden Sie den aktuellen Benzinpreis kostenfrei an unsere Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@tanke-guenstig.de.

Aktuelles Benzinpreise

Benzinpreise im Wochenverlauf gesunken

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Diesel- und Benzinpreise sind im Verlauf der Woche mit rund 0,8 Cent/Liter genauso gering gefallen wie sie am vergangenen Wochenende gestiegen sind. Damit haben sich die Spritpreise bei Betrachtung der gesamten Woche (Donnerstag bis Donnerstag) kaum verändert. Zur aktuellen Sommerferien-Reisezeit befinden sich die Kraftstoffpreise somit weiterhin auf einem günstigen Preislevel.

Der Energieträger Rohöl liegt nun bereits seit zweieinhalb Jahren auf einem Preisniveau, das in etwa halb so hoch ist wie in den Jahren davor. Mittlerweile haben sich viele Autofahrer an die günstigsten Kraftstoffpreise gewöhnt und können sich kaum noch erinnern, dass es vor etwa drei Jahren noch der Normalfall war im Durchschnitt für Diesel rund 1,40 €uro/Liter zu zahlen und für Benzin rund 1,62 €uro/Liter.

Aktuell liegt der Durchschnittpreis für Diesel bei rund 1,12 €uro/Liter und die gemittelten  Benzinpreise bei rund 1,34 €uro/Liter. Beide Kraftstoffsorten sind somit rund 28 Cent/Liter günstiger als vor drei Jahren, was bei jeder Tankfüllung in etwa 15 €uro einspart. Trotz dieser allgemeinen Ersparnis bestehen darüber hinaus noch weitere Einsparmöglichkeiten beim Tanken, denn auch bei den zurzeit insgesamt günstigen Spritpreisen gibt es noch erhebliche Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tankstellen.

Daher sollte man stets darauf achten wann man tankt und welche Tankstelle man ansteuert. Wer zurzeit eine längere Strecke mit dem Auto zurücklegen möchte, der sollte zudem unbedingt einmal überprüfen wie viel günstiger Tankstellen sind, die nur wenige Kilometer von der Autobahn entfernt liegen. Welche Tankstelle zurzeit die günstigste in Ihrer Nähe oder auf ihrer Reiseroute ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unsere Umkreis- oder Routensuche.


Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,121 €uro je Liter
- Super: 1,341 €uro je Liter
- E10: 1,321 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,009 €/l zu 1,329 €/l (+ 32 ct/l)
- Super: 1,229 €/l zu 1,559 €/l (+ 33 ct/l)
- E10: 1,209 €/l zu 1,539 €/l (+ 33 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

 

Die Ölpreise haben im Verlauf der zurückliegenden Woche erneut keine klare Richtung gefunden. Bei einem täglich abwechselnden Auf und Ab stand bei den beiden Rohöl-Leitsorten BRENT und WTI am Ende jedoch ein leichtes Wochenplus in Höhe von gut 0,3 Dollar/Barrel. Die Nordsee-Ölsorte BRENT notierte somit am Freitagmorgen mit 49,3 $/b weiterhin unter der 50-Mollar-Marke und die US-Ölsorte WTI wurde bei 46,9 Dollar/Barrel gehandelt.

Zur Wochenmitte waren die Ölpreise gestiegen, weil das US-Energieministerium (DOE) einen erneuten kräftigen Rückgang der gesamten US-Öllager in Höhe von 11,5 Mio. Barrel bekannt gegeben hatte. Der überraschend deutliche Abbau der gesamten US-Öllagerbestände setzte sich aus einem Rückgang der Rohöllager in Höhe von 4,8 Mio. Barrel und einem Abbau der Ölprodukte-Lager (Heizöl, Diesel und Benzin) von 6,7 Mio. Barrel zusammen. Damit sind die amerikanischen Öllager in den vergangenen drei Wochen um deutliche 29,5 Mio. Barrel gefallen, was der stärkste Drei-Wochen-Rückgang seit Oktober letzten Jahres ist. Neben dem deutlichen Abbau der Öllagerbestände ist zuletzt auch der stetige Anstieg der Ölbohrlöcher nahezu zum Erliegen gekommen. Somit fielen die jüngsten Daten vom US-Ölmarkt insgesamt peisstützend aus.

Dennoch halten sich Händler weiterhin zurück, denn von Seiten der OPEC-Allianz kommen derzeit keine klaren preisstützenden Signale mehr. Mit Ecuador hatte in dieser Woche das erste OPEC-Mitglied Austritt aus der Kürzungs-Vereinbarung angekündigt und mit Nigeria und Libyen, wollen zwei weitere OPEC-Mitglieder weiterhin keinen Beitrag zur Reduzierung leisten. Im Gegenteil sorgten diese beiden Länder im Juni dafür, dass die gesamte Ölförderung der OPEC um 0,4 Mio. Barrel pro Tag angestiegen war.

Auch wenn der Austritt Ecuador keine dramatische Kehrtwende für die OPEC-Allianz bedeutet, denn ist die Ölförderung des südamerikanischen Landes zu gering, wird dennoch deutlich, dass die OPEC nicht mehr in der Lage zu sein scheint den Ölmarkt preisbestimmend zu regulieren. Auch auf dem kommenden Meeting der OPEC-Allianz, welches am 24 Juli in St. Petersburg stattfinden wird, erwarten Marktbeobachter keine neuen Maßnahmen zur Angebotsverknappung auf dem Weltölmarkt. Russland hat bereits im Vorfeld des Treffens eine Vertiefung der Förderkürzungen ausgeschlossen und aus Förderländern des Nahen Ostens war zu vernehmen, dass es zu früh für weitere Maßnahmen sei.

Am Devisenmarkt konnte €uro gegen die Ölwährung Dollar am Freitagmorgen auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren klettern, was einen preismindernden Effekt auf die heimischen Spritpreise hat. Zudem stehen die Aussichten auf neue Jahreshöchststände bei der Gemeinschaftswährung gut. Insgesamt fallen die Aussichten für die kommenden Monate somit zwar verbraucherfreundlich aus, am Wochenende müssen sich Autofahrer aber wohl dennoch erstmal auf leicht steigende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

REGIONALE KRAFTSTOFFPREISE

Stand: 23.07.2017 22:00:00
Bundesland Diesel Super E10
Brandenburg 1.111 1.330 1.309
Berlin 1.081 1.302 1.279
Baden-Württemberg 1.119 1.329 1.307
Bayern 1.109 1.315 1.295
Bremen 1.090 1.312 1.288
Hessen 1.114 1.337 1.314
Hamburg 1.062 1.288 1.265
Mecklenburg-Vorpommern 1.086 1.312 1.291
Niedersachsen 1.083 1.313 1.293
Nordrhein-Westfalen 1.090 1.311 1.290
Rheinland-Pfalz 1.103 1.318 1.297
Schleswig-Holstein 1.070 1.294 1.275
Saarland 1.117 1.336 1.314
Sachsen 1.096 1.318 1.297
Sachsen-Anhalt 1.094 1.312 1.292
Thüringen 1.107 1.329 1.310
Sparschwein wird mit Geld betankt

Kraftstoffarten im Überblick

Diesel:

Dieselkraftstoff wird zum Betrieb von Verbrennungsmotoren genutzt und besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, die häufig mit Additiven ergänzt werden. In seiner Zusammensetzung herkömmlichem Heizöl ähnlich, ist Diesel im Vergleich zu Benzin weniger entzündlich und flüchtig. Um bei Frost ein Versulzen des Kraftstoffs und Schäden am Motor zu verhindern, steigen die Tankstellen häufig auf dünnflüssigeren Winterdiesel um.

Super:

Super ist das bisherige Standard Motorenbenzin und gehört zu den Ottokraftstoffen. Es darf laut geltender Gesetzgebung ausschließlich schwefelfrei und unverbleit an Tankstellen verkauft werden. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe sowie der Klopffestigkeit, d.h. nicht durch Selbstentzündung unkontrolliert zu verbrennen. Super 95 gibt zum Beispiel eine Oktanzahl von 95 an – einige Fahrzeuge benötigen jedoch einen höheren Wert, um Motorschäden durch Klopfen zu vermeiden.

E10:

Ebenfalls zu den Benzinkraftstoffen zählend, enthält E10 mit 10 Prozent einen wesentlich höheren Anteil an Bio-Ethanol. Der aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnene Alkohol wird dem herkömmlichen Ottokraftstoff beigemischt und soll zu einer verbesserten Ökobilanz des Kraftstoffes beitragen. Bei älteren Fahrzeugen vor Baujahr 2000 können jedoch unerwünschte chemische Reaktionen auftreten, sodass E10 nicht für jeden Pkw geeignet ist.

Tastatur mit Zapfsäule

Aktuelle Benzinpreise vergleichen und Geld sparen

Aufgrund der ständig wechselnden Benzinpreise ist es nicht immer leicht, günstig zu tanken. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Sparpotenzial erkennen und nutzen. Bei uns können Sie sich den besten Benzinpreis in Ihrem Umkreis oder auf der geplanten Route anzeigen lassen. Der Vergleich lohnt sich und ist denkbar einfach:
Die Umkreis- oder Routensuche auf tanke-guenstig.de auswählen und mit einem Klick sehen Sie die nächsten Tankstellen und aktuellen Benzinpreise. So sparen Sie einfach und bequem bares Geld. Bei uns können Sie außerdem Strompreise, Gaspreise und Heizölpreise vergleichen. Zusätzlicher Pluspunkt: Haben Sie einen günstigeren Strom- oder Gasanbieter gefunden, können Sie direkt über unsere Seite wechseln oder online günstiges Heizöl bestellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Benzinpreis?

Da Benzin aus raffiniertem Rohöl besteht, werden auch die Benzinpreise zu einem Großteil vom Rohölmarkt bestimmt. Aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entwickeln sich die tagesaktuellen Preise an den Börsen. Erdölfördernde Länder wie Russland oder die USA und OPEC-Staaten wie Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran bieten das Rohöl an und die Raffinerien generieren die Nachfrage.
Umwelt- und energiepolitische Faktoren bestimmen die Benzinpreise ebenso wie die Preispolitik der OPEC. Zusätzlich machen geopolitische Entscheidungen und militärische Interventionen ihren Einfluss geltend. Spekulationen an den Börsen sowie ein starker Dollar können die Benzinpreise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Wie setzen sich die Diesel- und Benzinpreise zusammen?

Es gibt vier Hauptkomponenten, die maßgeblich die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoffe beeinflussen:

  • Produktpreis
  • Deckungsbeitrag
  • Mineralölsteuer
  • Mehrwertsteuer

Unter dem Produktpreis versteht man im Wesentlichen den Einkaufspreis an den internationalen Rohstoffbörsen. Der endgültige Benzinpreis wird mit einem Anteil von 34 Prozent und der Dieselpreis mit knapp 41 Prozent von diesem Wert bestimmt. Die Mineralölwirtschaft verlangt für Kosten der Verwaltung, Lagerhaltung sowie des Transports und Vertriebes einen Deckungsbeitrag, der zwischen 7 und 9 Prozent des Gesamtpreises liegt.
Steuerlich wird der Benzinpreis mit 43 Prozent und der Diesel mit 34 Prozent Mineralölsteuer belastet. Mit 16 Prozent vom Gesamtbruttopreis beeinflusst auch die Mehrwertsteuer die Kraftstoffpreise.

Junge Frau mit Benzinzapfhahn und Geld in der Hand

Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Neben der Unachtsamkeit des Fahrers zählen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen und eine fehlende räumliche Trennung von Benzin und Diesel an der Zapfsäule zu den häufigsten Ursachen für falsches Tanken.

Die größten Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Verwechslung von Benzin und Diesel. In diesem Fall sollten Sie den Motor nicht mehr starten bzw. so schnell wie möglich ausschalten. Prüfen Sie zu diesem Thema die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihres Fahrzeugs – bei älteren Dieselfahrzeugen stellen wenige Liter Benzin im Dieseltank meist kein Problem dar.

Umgekehrt ist es bei Ottomotoren und neuen Dieselmodellen dringend erforderlich, den gesamten Tank in einer Fachwerkstatt leerpumpen zu lassen. Möglicherweise treten Schäden am Pumpensystem oder an der Einspritzanlage auf, was im Einzelfall sehr teuer werden kann.

 

Woher bezieht Deutschland sein Rohöl?

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein fast unbedeutendes Erdölvorkommen im eigenen Land. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich geringe Erdölreserven, die knapp 2,5 bis 3 Prozent des deutschen Rohölbedarfs decken. Der größte Importpartner ist Russland mit mehr als 30 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Volumens importierte die Bundesrepublik im selben Zeitraum aus Norwegen und knapp 9 Millionen Tonnen Erdöl kamen aus Großbritannien. Weitere erdölexportierende Länder wie Nigeria, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Irak sind ebenfalls Bezugsquellen für das in Deutschland benötigte Rohöl.

Wann sind die Benzinpreise am niedrigsten?

Weder für die Bundesrepublik noch regional lassen sich explizite Prognosen über die günstigsten Benzinpreise erstellen. Da Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen die Kosten für Kraftstoffe stark beeinflussen, ist auch eine generelle Aussage über besonders preiswerte Monate oder Wochentage an der Zapfsäule nicht möglich. Allerdings fanden verschiedene Studien der letzten drei Jahre heraus, dass sich die Benzinpreise wochentags zwischen 18 und 19 Uhr beim niedrigsten Stand einpegeln. Grund dafür sind vermutlich die gegenseitigen Beobachtungen und Preissenkungen der verschiedenen Tankstellenbetreiber im Tagesverlauf. Tanken Sie häufig an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden zwischen 23 und 5 Uhr, lohnt sich der Vergleich der Diesel- und Benzinpreise auf tanke-guenstig.de umso mehr – so können Sie trotz höherer Kosten immer noch den besten Anbieter finden.

Wie kann man Spritkosten sparen?

Es gibt einige Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, um langfristig Spritkosten zu sparen:

  1. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,3 Bar. Das verringert den Rollwiderstand und kann den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.
  2. Fahren Sie stets vorausschauend – ob im Stadtverkehr oder auf der Autobahn – eine konstante Geschwindigkeit und gleichmäßige Bremsvorgänge reduzieren den Spritbedarf.
  3. Fahren Sie möglichst untertourig, d.h. schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  4. Schalten Sie den Motor bei Stopps von mehr als 20 Sekunden an Bahnschranken oder Ampeln aus, dann macht sich eine deutliche Spritersparnis bemerkbar.
  5. Verzichten Sie auf den Anschluss elektronischer Geräte im Fahrzeug und nutzen Sie die Klimaanlage selten.
  6. Entfernen Sie unnötige Dachaufbauten oder Ballast aus dem Fahrzeuginneren.

Vergleichen Sie zusätzlich die Benzinpreise auf tanke-guenstig.de und Sie sparen bares Geld.