Kraftstoffpreise stiegen über das Wochenende an

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

In Summe legten die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen am Wochenende leicht zu. Zwar sanken die Spritpreise von Samstag auf Sonntag, der Preisanstieg vom Samstag fiel jedoch so deutlich aus, dass über das Wochenende insgesamt noch ein Plus zu verzeichnen war. Da die Dieselpreise wieder deutlicher kletterten als die Benzinpreise, ist der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten DIESEL und SUPER auf 17 Cent je Liter gesunken.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,321 €uro je Liter
- Super: 1,491 €uro je Liter
- E10: 1,451 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,209 €/l zu 1,449 €/l (+ 24 ct/l)
- Super: 1,379 €/l zu 1,619 €/l (+ 24 ct/l)
- E10: 1,339 €/l zu 1,579 €/l (+ 24 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Zum Start der neuen Handelswoche gab die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT um 0,5 $/b nach und notierte am Morgen bei 85,6 Dollar je Barrel. Schwache Konjunkturdaten aus China und der starke Dollar übten Druck auf die Rohölpreise aus. Dieser Rückgang der Rohölpreise wird jedoch nicht bei den deutschen Autofahrern ankommen, da die Wertverluste des €uro gegen die Ölwährungs Dollar, die Preisnachlässe egalisieren.

Da die OPEC wohl nicht mit einer Kürzung der Fördermengen auf den Preisverfall reagieren wird, bleibt die Angebotslage am Weltölmarkt sehr hoch und die Rohölpreise stehen weiter unter Druck. Ob sich dies auch in den Benzinpreisen wiederspiegeln wird, ist jedoch noch fraglich und hängt auch von der weiteren Entwicklung der €uro-Dollar-Wechselkurses ab. Autofahrer sollten sich daher im Wochenverlauf auf stabile bis leicht steigende Diesel- und Benzinpreise an den deutschen Zapfsäulen einstellen.

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