Kraftstoffpreise im Wochenverlauf unverändert

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Kraftstoffpreise habe sich an den deutschen Tankstellen in der vergangenen Woche kaum verändert. Genau wie zu Wochenbeginn konnte Diesel im Durchschnitt für knapp 1,16 €uro/Liter und Benzin für gut 1,35 €uro/Liter getankt werden. Die Differenz zwischen den im Tagesverlauf teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreisen liegt aktuell bei gut 32 Cent/Liter.

Neben den maximalen Preisunterschieden, die eher als ein theoretischer Wert zu verstehen sind, da die zugrunde liegenden Spritpreise sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen können, zeigt sich aber auch, dass die Tankstellenpreise zu der gleichen Uhrzeit in einem Umkreis von zehn Kilometern um bis zu 15 Cent/Liter voneinander abweichen können. Es lohnt sich daher stets darauf zu achten, wann man welche Tankstelle ansteuert. Welche Tankstelle dabei zurzeit die günstigste in Ihrer Umgebung ist, zeigt Ihnen wie gewohnt unsere Tankstellensuche.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,158 €uro je Liter
- Super: 1,352 €uro je Liter
- E10: 1,334 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,039 €/l zu 1,369 €/l (+ 33 ct/l)
- Super: 1,239 €/l zu 1,559 €/l (+ 32 ct/l)
- E10: 1,219 €/l zu 1,539 €/l (+ 32 ct/l)

Bezogen auf den statistischen Durchschnittspreis liegt der beste Zeitpunkt zum Tanken weiterhin zwischen 18 und 20 Uhr. Hierbei ist während des gesamten Tages zumeist ein kontinuierlicher Preisrückgang festzustellen, so dass um 19.00 Uhr herum die Tiefstpreise erreicht werden. Ab 20 Uhr ziehen die Kraftstoffpreise dann zumeist wieder deutlich an. Allerdings brechen einige Tankstellen auch aus dieser Preissetzung aus. Daher kann bei der richtigen Wahl der Tankstelle auch zu anderen Zeitpunkten günstig getankt werden. Um bei der Vielzahl der Tankstellen die jeweils günstigste Tankstelle zu finden, bietet unsere Tankstellensuche eine neutrale Unterstützung.

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Die beiden Rohölleitsorten BRENT und WTI sind in der zurückliegenden Handelswoche zum ersten Mal seit einem Monat auf Wochensicht gefallen. Während die für Europa relevantere Ölsorte BRENT um knapp 1,2 Dollar/Barrel nachgab, ging die US-Ölsorte WTI um knapp einen Dollar je Barrel zurück. Somit notierte BRENT am heutigen Freitagmorgen bei 50,5 Dollar/Barrel und WTI wurde mit 49,7 Dollar/Barrel erneut knapp unter der 50-Dollar-Marke gehandelt.

In dieser Woche gab es kaum neue Nachrichten am Ölmarkt. So belastete der starke US-Dollar weiterhin die Ölpreise und das beherrschende Thema blieb die geplante Ölförderobergrenze der OPEC, die von den meisten Analysten weiterhin mit großer Skepsis betrachtet wird. So wird eine Umsetzung der Förderobergrenze sehr schwierig werden, wenn die größten OPEC-Staaten nicht bereit sind Marktanteilverluste in Kauf zu nehmen, da der Großteil der Förderkürzung wohl an wenigen wichtigen OPEC-Mitgliedern hängen bleiben wird. Bis Ende November sollen verbindliche Förderquoten für alle OPEC-Mitglieder festgelegt werden, doch einige große Förderländer wollen von der Förderbegrenzung ausgenommen werden. So fordert z.B der Irak, die aktuelle Nummer Zwei der OPEC, eine Ausnahme, da das Land die finanziellen Mittel aus dem Ölverkauf benötigt um die Terrormiliz IS zu vertreiben.

Zudem setzten die US-Öllagerbestände die Ölpreise in dieser Woche unter Druck. So meldete das des Department of Energy (DOE) den siebten Rückgang der US-Öllager in acht Wochen. Bei den Rohöllagern war ein erneuter Abbau um 0,5 Mio. Barrel zu verzeichnen und die Lager der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) gaben um 5,3 Mio. Barrel nach. Die gesamten US-Öllager sind somit um 5,8 Mio. Barrel auf 846,6 Mio. Barrel gesunken, was gleichzeitig auch der tiefste Stand seit November letzten Jahres ist.

Die Vorgaben für die Entwicklung der Kraftstoffpreise fallen zurzeit leicht preisdrückend aus. Dennoch müssen sich Autofahrer am bevorstehenden Wochenende leicht steigende oder bestenfalls stabile Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

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