Kraftstoffpreise gaben auch im neuen Jahr weiter nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Zu Beginn des neuen Jahres setzten die Kraftstoffpreise ihren Abwärtstrend an den deutschen Tankstellen fort. Dieser fiel zwar sehr viel weniger deutlich aus als in den letzten Wochen des alten Jahres, aber insgesamt blieb der Abwärtstrend intakt. Im Durschnitt liegen die Dieselpreise aktuell 12,5 ct/l unter den Preisen vom 05. Januar 2014 und die auch Benzinpreise liegen rund 12 ct/l unter den Vergleichspreisen des Vorjahres.Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten DIESEL und SUPER liegt aktuell bei rund 15 Cent je Liter.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,176 €uro je Liter
- Super: 1,325 €uro je Liter
- E10: 1,298 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,059 €/l zu 1,309 €/l (+ 25 ct/l)
- Super: 1,209 €/l zu 1,429 €/l (+ 22 ct/l)
- E10: 1,169 €/l zu 1,389 €/l (+ 22 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Am heutigen Montag gaben die europäische Leitsorte BRENT um weitere zwei Dollar je Barrel nach und stand mit 55,5 $/b am Morgen auf einem neuen Tiefststand innerhalb der letzten 5,5 Jahre. Insgesamt bleibt der seit Juni laufende Abwärtstrend der Rohölpreise bestens intakt. Analysten sehen mindestens am Anfang des neuen Jahres ein weiter steigendes Überangebot am Rohölmarkt und rechnen teilweise bereits mit einem Preisverfall auf Tiefststände von rund 45 Dollar je Barrel.

Vom Devisenmarkt kamen zuletzt schlechte Nachrichten. Hier wirkt der extrem schwache €uro-Dollar-Wechselkurs derzeit preisstützend. Denn dieser befindet sich aktuell auf dem tiefsten Stand seit Juni 2010. Insgesamt wird der €uro gegen den Dollar daher weiter unter Druck stehen und die Rohöleinkäufe für Europäer verteuern. Insgesamt fallen die Vorgaben für die Spritpreise recht gut aus, so dass sich Autofahrer im weiteren Wochenverlauf wohl über stabile bis leicht sinkende Diesel- und Benzinpreisen an den heimischen Zapfsäulen freuen können.

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