Benzinpreise - Aktuelles vom Kraftstoffmarkt

Spare 

Bei tanke-guenstig.de können sich Autofahrer die Tankstellen in ihrer Umgebung und die aktuellen Diesel- und Benzinpreise anzeigen lassen. Als behördlich zugelassener Verbraucherinformationsdienst sind unsere Angaben besonders zuverlässig. Geben Sie die gewünschte Postleitzahl, die Straße oder den Ort sowie den maximalen Umkreis und die bevorzugte Kraftstoffart ein – und starten Sie die Suche. In wenigen Sekunden werden Ihnen die passenden Tankstellen und aktuellen Benzinpreise angezeigt. So einfach kann sparen sein!

Mit unserer umfangreichen Datenbank von knapp 15.000 Tankstellen wird die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis zum Kinderspiel. Nutzen Sie die Routensuche, um bei jeder Fahrt mit Ihrem Auto zu sparen. Legen Sie auf tanke-guenstig.de Start und Ziel der Route sowie den maximalen Umweg fest, entscheiden Sie sich für einen Kraftstoff und klicken Sie „Suche starten“. Wir aktualisieren die Benzinpreise regelmäßig alle fünf Minuten. Der Preis an Ihrer Tankstelle ist nicht korrekt? Melden Sie den aktuellen Benzinpreis kostenfrei an unsere Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@tanke-guenstig.de.

Aktuelles Benzinpreise

Diesel- und Benzinpreise gaben im Wochenverlauf nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Im Verlauf der Woche sind die Spritpreise an den deutschen Tankstellen gesunken. Dabei haben die durchschnittlichen Dieselpreise mit gut 0,7 Cent/Liter deutlicher nachgegeben als die gemittelten Benzinpreise, die zwischen Montag und Donnerstag um gut 0,4 Cent/Liter zurückgingen. Seit Jahresbeginn sind die Dieselpreise mit rund 2,5 Cent/Liter mehr als doppelt so stark gesunken wie die Benzinpreise. Der Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten Diesel und Benzin (E5) hat sich somit auf gut 20 Cent/Liter erhöht.

Die Preisdifferenz zwischen den im Tagesverlauf teuersten und günstigsten Tankstellen ist in den letzten Tagen für Diesel gesunken und für Benzinprodukte gestiegen und liegt derzeit bei 36 bzw. 40 Cent/Liter. Der Grund für die unterschiedliche Veränderung liegt darin, dass bei allen Kraftstoffsorten sind die günstigsten Angebote an den heimischen Zapfsäulen in den letzten Tagen konstant geblieben, während die teuersten Preise sind für Benzin anzogen und für Diesel sanken.

Der hohe Preisunterschied zwischen den Tankstellen macht zurzeit wieder besonders deutlich, dass es sich lohnt darauf zu achten, wann man welche Tankstelle ansteuert. So kann ein Umweg von wenigen Kilometern mancherorts zu Ersparnissen von über 15 Cent/Liter führen. Welche Tankstelle dabei zurzeit die günstigste in Ihrer Umgebung ist, zeigt Ihnen wie gewohnt unsere Tankstellensuche.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,193 €uro je Liter
- Super: 1,394 €uro je Liter
- E10: 1,375 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,059 €/l zu 1,419 €/l (+ 36 ct/l)
- Super: 1,229 €/l zu 1,629 €/l (+ 40 ct/l)
- E10: 1,209 €/l zu 1,609 €/l (+ 40 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

 

Im Verlauf der Woche haben die Ölpreise nachgegeben. Dabei war der Kursverlauf nicht stetig nach unten gerichtet sondern schwankte hoch und runter, dennoch gaben die beiden Rohöl-Leitsorten BRENT und WTI innerhalb von einer Woche um insgesamt 1,7 bzw. 1,6 Dollar/Barrel nach. Die Nordsee-Ölsorte BRENT standen somit am heutigen Freitagmorgen 54,3 $/b und die US-Ölsorte bei 51,5 Dollar/Barrel gehandelt.

Zur Wochenmitte hatten Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA) Druck auf die Ölpreise ausgeübt, weil der Chef der IEA gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg geäußert hatte, dass man von einem beachtlichen Anstieg der US-Ölförderung ausgehen könne, wenn die Ölpreise deutlich anziehen würden.

Zu diesem Thema hatte sich der saudische Ölminister allerdings schon zum Wochenbeginn positioniert und auch in Richtung US-Schieferölindustrie klar zu verstehen gegeben, dass die aktuelle Förderobergrenze der OPEC in der zweiten Jahreshälfte wohl wieder aufgehoben wird. Dies würde zu einer schlagartigen Angebots-Erhöhung auf dem Ölmarkt führen und die Ölpreise vermutlich wieder auf ein Preislevel fallen lassen, welches einige Schieferölförderer in die Verlustzone fallen lassen wird.

Der Tenor des größten OPEC-Mitgliedes ist somit klar. Erstmal wird man sich an die Förderreduzierung halten um die Ölpreise auf ein höheres Preislevel zu heben. Sollte dies jedoch zu einem erneuten Boom der Schieferölförderung in den USA führen, dann wird man den Preiskampf wohl wieder aufnehmen und für eine erneute Überversorgung des Weltölmarktes sorgen. Saudi-Arabien hatte in diesem Zusammenhang stets darauf hingewiesen, dass das Land die niedrigsten Förderkosten hat und den Wettbewerb daher nicht scheut.

Zum Wochenausklang und somit kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump als 45. Präsidenten der USA hielten sich Anleger an den internationalen Börsen zurück, was sich auch Ölmarkt wiederspiegelte. So konnte selbst der überraschende Anstieg der amerikanischen Öllagerbestände die Ölpreise gestern kaum bewegen. Laut  DOE verzeichneten die gesamten US-Öllager einen erneuten Anstieg um 7,4 Mio. Barrel auf nunmehr 901 Mio. Barrel, nachdem sie  bereits in der Vorwoche massiv zugelegt hatten. Bei dem Anstiege  entfiel ein Anteil von 2,4 Mio. Barrel auf die Rohöllagerbestände und ein Ansteil von 5,0 Mio. Barrel auf die Lager der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin).

Insgesamt lassen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt erwarten, dass sich die Diesel- und Benzinpreise in den kommenden Tagen wenig verändern oder leicht nachgeben werden. Da jedoch das Wochenende vor der Tür steht, müssen sich Autofahrer wohl trotzdem auf leicht steigende Preise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

REGIONALE KRAFTSTOFFPREISE

Stand: 23.01.2017 01:00:00
Bundesland Diesel Super E10
Brandenburg 1.260 1.463 1.444
Berlin 1.247 1.454 1.434
Baden-Württemberg 1.250 1.445 1.426
Bayern 1.240 1.440 1.424
Bremen 1.238 1.447 1.426
Hessen 1.249 1.457 1.440
Hamburg 1.233 1.445 1.424
Mecklenburg-Vorpommern 1.236 1.443 1.425
Niedersachsen 1.225 1.436 1.421
Nordrhein-Westfalen 1.240 1.447 1.429
Rheinland-Pfalz 1.242 1.446 1.427
Schleswig-Holstein 1.229 1.440 1.424
Saarland 1.268 1.468 1.448
Sachsen 1.247 1.454 1.435
Sachsen-Anhalt 1.230 1.439 1.425
Thüringen 1.251 1.459 1.443
Sparschwein wird mit Geld betankt

Kraftstoffarten im Überblick

Diesel:

Dieselkraftstoff wird zum Betrieb von Verbrennungsmotoren genutzt und besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, die häufig mit Additiven ergänzt werden. In seiner Zusammensetzung herkömmlichem Heizöl ähnlich, ist Diesel im Vergleich zu Benzin weniger entzündlich und flüchtig. Um bei Frost ein Versulzen des Kraftstoffs und Schäden am Motor zu verhindern, steigen die Tankstellen häufig auf dünnflüssigeren Winterdiesel um.

Super:

Super ist das bisherige Standard Motorenbenzin und gehört zu den Ottokraftstoffen. Es darf laut geltender Gesetzgebung ausschließlich schwefelfrei und unverbleit an Tankstellen verkauft werden. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe sowie der Klopffestigkeit, d.h. nicht durch Selbstentzündung unkontrolliert zu verbrennen. Super 95 gibt zum Beispiel eine Oktanzahl von 95 an – einige Fahrzeuge benötigen jedoch einen höheren Wert, um Motorschäden durch Klopfen zu vermeiden.

E10:

Ebenfalls zu den Benzinkraftstoffen zählend, enthält E10 mit 10 Prozent einen wesentlich höheren Anteil an Bio-Ethanol. Der aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnene Alkohol wird dem herkömmlichen Ottokraftstoff beigemischt und soll zu einer verbesserten Ökobilanz des Kraftstoffes beitragen. Bei älteren Fahrzeugen vor Baujahr 2000 können jedoch unerwünschte chemische Reaktionen auftreten, sodass E10 nicht für jeden Pkw geeignet ist.

Tastatur mit Zapfsäule

Aktuelle Benzinpreise vergleichen und Geld sparen

Aufgrund der ständig wechselnden Benzinpreise ist es nicht immer leicht, günstig zu tanken. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Sparpotenzial erkennen und nutzen. Bei uns können Sie sich den besten Benzinpreis in Ihrem Umkreis oder auf der geplanten Route anzeigen lassen. Der Vergleich lohnt sich und ist denkbar einfach:
Die Umkreis- oder Routensuche auf tanke-guenstig.de auswählen und mit einem Klick sehen Sie die nächsten Tankstellen und aktuellen Benzinpreise. So sparen Sie einfach und bequem bares Geld. Bei uns können Sie außerdem Strompreise, Gaspreise und Heizölpreise vergleichen. Zusätzlicher Pluspunkt: Haben Sie einen günstigeren Strom- oder Gasanbieter gefunden, können Sie direkt über unsere Seite wechseln oder online günstiges Heizöl bestellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Benzinpreis?

Da Benzin aus raffiniertem Rohöl besteht, werden auch die Benzinpreise zu einem Großteil vom Rohölmarkt bestimmt. Aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entwickeln sich die tagesaktuellen Preise an den Börsen. Erdölfördernde Länder wie Russland oder die USA und OPEC-Staaten wie Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran bieten das Rohöl an und die Raffinerien generieren die Nachfrage.
Umwelt- und energiepolitische Faktoren bestimmen die Benzinpreise ebenso wie die Preispolitik der OPEC. Zusätzlich machen geopolitische Entscheidungen und militärische Interventionen ihren Einfluss geltend. Spekulationen an den Börsen sowie ein starker Dollar können die Benzinpreise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Wie setzen sich die Diesel- und Benzinpreise zusammen?

Es gibt vier Hauptkomponenten, die maßgeblich die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoffe beeinflussen:

  • Produktpreis
  • Deckungsbeitrag
  • Mineralölsteuer
  • Mehrwertsteuer

Unter dem Produktpreis versteht man im Wesentlichen den Einkaufspreis an den internationalen Rohstoffbörsen. Der endgültige Benzinpreis wird mit einem Anteil von 34 Prozent und der Dieselpreis mit knapp 41 Prozent von diesem Wert bestimmt. Die Mineralölwirtschaft verlangt für Kosten der Verwaltung, Lagerhaltung sowie des Transports und Vertriebes einen Deckungsbeitrag, der zwischen 7 und 9 Prozent des Gesamtpreises liegt.
Steuerlich wird der Benzinpreis mit 43 Prozent und der Diesel mit 34 Prozent Mineralölsteuer belastet. Mit 16 Prozent vom Gesamtbruttopreis beeinflusst auch die Mehrwertsteuer die Kraftstoffpreise.

Junge Frau mit Benzinzapfhahn und Geld in der Hand

Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Neben der Unachtsamkeit des Fahrers zählen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen und eine fehlende räumliche Trennung von Benzin und Diesel an der Zapfsäule zu den häufigsten Ursachen für falsches Tanken.

Die größten Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Verwechslung von Benzin und Diesel. In diesem Fall sollten Sie den Motor nicht mehr starten bzw. so schnell wie möglich ausschalten. Prüfen Sie zu diesem Thema die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihres Fahrzeugs – bei älteren Dieselfahrzeugen stellen wenige Liter Benzin im Dieseltank meist kein Problem dar.

Umgekehrt ist es bei Ottomotoren und neuen Dieselmodellen dringend erforderlich, den gesamten Tank in einer Fachwerkstatt leerpumpen zu lassen. Möglicherweise treten Schäden am Pumpensystem oder an der Einspritzanlage auf, was im Einzelfall sehr teuer werden kann.

 

Woher bezieht Deutschland sein Rohöl?

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein fast unbedeutendes Erdölvorkommen im eigenen Land. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich geringe Erdölreserven, die knapp 2,5 bis 3 Prozent des deutschen Rohölbedarfs decken. Der größte Importpartner ist Russland mit mehr als 30 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Volumens importierte die Bundesrepublik im selben Zeitraum aus Norwegen und knapp 9 Millionen Tonnen Erdöl kamen aus Großbritannien. Weitere erdölexportierende Länder wie Nigeria, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Irak sind ebenfalls Bezugsquellen für das in Deutschland benötigte Rohöl.

Wann sind die Benzinpreise am niedrigsten?

Weder für die Bundesrepublik noch regional lassen sich explizite Prognosen über die günstigsten Benzinpreise erstellen. Da Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen die Kosten für Kraftstoffe stark beeinflussen, ist auch eine generelle Aussage über besonders preiswerte Monate oder Wochentage an der Zapfsäule nicht möglich. Allerdings fanden verschiedene Studien der letzten drei Jahre heraus, dass sich die Benzinpreise wochentags zwischen 18 und 19 Uhr beim niedrigsten Stand einpegeln. Grund dafür sind vermutlich die gegenseitigen Beobachtungen und Preissenkungen der verschiedenen Tankstellenbetreiber im Tagesverlauf. Tanken Sie häufig an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden zwischen 23 und 5 Uhr, lohnt sich der Vergleich der Diesel- und Benzinpreise auf tanke-guenstig.de umso mehr – so können Sie trotz höherer Kosten immer noch den besten Anbieter finden.

Wie kann man Spritkosten sparen?

Es gibt einige Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, um langfristig Spritkosten zu sparen:

  1. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,3 Bar. Das verringert den Rollwiderstand und kann den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.
  2. Fahren Sie stets vorausschauend – ob im Stadtverkehr oder auf der Autobahn – eine konstante Geschwindigkeit und gleichmäßige Bremsvorgänge reduzieren den Spritbedarf.
  3. Fahren Sie möglichst untertourig, d.h. schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  4. Schalten Sie den Motor bei Stopps von mehr als 20 Sekunden an Bahnschranken oder Ampeln aus, dann macht sich eine deutliche Spritersparnis bemerkbar.
  5. Verzichten Sie auf den Anschluss elektronischer Geräte im Fahrzeug und nutzen Sie die Klimaanlage selten.
  6. Entfernen Sie unnötige Dachaufbauten oder Ballast aus dem Fahrzeuginneren.

Vergleichen Sie zusätzlich die Benzinpreise auf tanke-guenstig.de und Sie sparen bares Geld.