Benzinpreise - Aktuelles vom Kraftstoffmarkt

Spare 

Bei tanke-guenstig.de können sich Autofahrer die Tankstellen in ihrer Umgebung und die aktuellen Diesel- und Benzinpreise anzeigen lassen. Als behördlich zugelassener Verbraucherinformationsdienst sind unsere Angaben besonders zuverlässig. Geben Sie die gewünschte Postleitzahl, die Straße oder den Ort sowie den maximalen Umkreis und die bevorzugte Kraftstoffart ein – und starten Sie die Suche. In wenigen Sekunden werden Ihnen die passenden Tankstellen und aktuellen Benzinpreise angezeigt. So einfach kann sparen sein!

Mit unserer umfangreichen Datenbank von knapp 15.000 Tankstellen wird die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis zum Kinderspiel. Nutzen Sie die Routensuche, um bei jeder Fahrt mit Ihrem Auto zu sparen. Legen Sie auf tanke-guenstig.de Start und Ziel der Route sowie den maximalen Umweg fest, entscheiden Sie sich für einen Kraftstoff und klicken Sie „Suche starten“. Wir aktualisieren die Benzinpreise regelmäßig alle fünf Minuten. Der Preis an Ihrer Tankstelle ist nicht korrekt? Melden Sie den aktuellen Benzinpreis kostenfrei an unsere Beschwerdestelle unter beschwerdestelle@tanke-guenstig.de.

Aktuelles Benzinpreise

Spritpreise fielen im Wochenverlauf auf Jahrestief

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Nach einer kurzen Aufwärtsbewegung zum Wochenstart, sind die Spritpreise an den deutschen Tankstellen im Verlauf  der zurückliegenden Woche weiter gefallen. Insgesamt gaben die Diesel- und Benzinpreise in den letzten Tagen um weitere 0,7 bis 0,8 Cent/Liter nach. Damit sind die Kraftstoffpreise dem Preiseinbruch der Ölpreise gefolgt und haben im März bereits um rund drei Prozent nachgeben.

An den rund 100 günstigsten Tankstellen konnte Diesel gestern für 1,039 €uro/Liter getankt werden. An den teuersten Tankstellen kostet der Liter Diesel gestern hingegen 1,369 €uro. Bei den Benzinpreise (Super E10) lag die Preisspanne zwischen 1,229 und 1,579 €uro/Liter. Allgemein betrachtet ist der beste Zeitpunkt zum Tanken nach wie vor zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Allerdings kann auch zu anderen Zeitpunkten genauso günstig getankt werden, wenn man die richtige Tankstelle wählt.

Außerdem zeigt sich weiterhin, dass die Spritpreise je nach Tankstelle zur gleichen Uhrzeit in einem Umkreis von 10 Kilometern um bis zu 15 Cent/Liter voneinander abweichen können. Wer also vom Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt profitieren möchte, der sollte darauf achten, wann er welche Tankstelle ansteuert. Welche Tankstelle dabei zurzeit die günstigste in Ihrer Umgebung ist, zeigt Ihnen wie gewohnt unsere Tankstellensuche.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,158 €uro je Liter
- Super: 1,354 €uro je Liter
- E10: 1,333 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,039 €/l zu 1,369 €/l (+ 33 ct/l)
- Super: 1,229 €/l zu 1,579 €/l (+ 35 ct/l)
- E10: 1,209 €/l zu 1,559 €/l (+ 35 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

 

Nachdem die Ölpreise bereits in den letzten Wochen kräftig gefallen sind, war auch in dieser Woche ein weiterer Rückgang um rund zwei Prozent zu verzeichnen. Die Nordsee-Ölsorte BRENT fiel in dieser Woche zwischenzeitlich sogar zum ersten Mal seit November 2016 wieder unter die 50-Dollar-Marke, erholte sich dann jedoch wieder. Unterm Strich gab BRENT in dieser Woche dennoch um gut 1,1 $/b nach und notierte am Freitagmorgen bei 50,7 Dollar/Barrel. Die US-Ölsorte WTI ging ebenfalls um 1,0 $/b zurück und wurde somit am Freitagmorgen bei 48,9 Dollar/Barrel gehandelt.

Am Ölmarkt wird zurzeit deutlich weniger auf steigende Preise spekuliert als dies noch zum Monatsbeginn der Fall war. Die gute Entwicklung der US-Ölförderung und die hohen Öllagerbestände deuten darauf hin, dass die Förderkürzung der OPEC bisher nicht dazu geführt, dass das hohe Angebot auf dem Weltölmarkt signifikant zurückgegangen ist. Um Rückschlüsse auf die aktuelle Angebotslage am Weltölmarkt ziehen zu können richteten sich die Blicke der Anleger auch in dieser Woche wieder auf die allwöchentlichen, offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums zu den Öllagerbestanden in den USA.

Erneut blieb der lang erwartete Abbau bei den US-Öllagern aus. Laut DOE war in der vergangenen Woche sogar ein Anstieg der amerikanischen Rohöllager in Höhe von 4,9 Mio. Barrel zu verzeichnen. Gleichzeitig gingen jedoch die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) in Summe um 4,7 Mio. Barrel zurück, so dass insgesamt von einer Verlagerung der Rohölbestände hin zu den Produktelagern gesprochen werden kann. Unterm Strich veränderten sich die gesamten US-Öllager somit kaum, befinden sich aber mit insgesamt 932 Mio. Barrel weiterhin auf einem der höchsten Stände des vergangenen Jahrzehnts, was die Ölpreise unter Druck setzte.

Von den Fundamentaldaten abgesehen, wird zurzeit auch deutlich, welche neue, regulierende Rolle den USA aufgrund der dortigen Schieferöl-Industrie am Weltölmarkt zukommt. Bis vor einigen Jahren fiel die Rolle des Preismanipulierers fast ausschließlich der OPEC und hier insbesondere Saudi-Arabien zu. Seit dem Schieferöl-Boom im Jahr 2014 und der anschließenden Kostenoptimierung dieser Fördermethode, kann nun auch die USA ganz offensichtlich erheblichen Einfluss auf das Zustandekommen der Ölpreise nehmen.

Für die kommenden Tage fallen die Vorgaben für die Entwicklung der Spritpreise leicht preisdrückend aus. Da jedoch das Wochenende vor der Tür steht, sollten sich Autofahrer auf stabile bis leicht steigende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

REGIONALE KRAFTSTOFFPREISE

Stand: 26.03.2017 20:00:00
Bundesland Diesel Super E10
Brandenburg 1.127 1.336 1.313
Berlin 1.114 1.332 1.308
Baden-Württemberg 1.144 1.331 1.308
Bayern 1.145 1.329 1.308
Bremen 1.105 1.304 1.278
Hessen 1.126 1.330 1.308
Hamburg 1.094 1.311 1.285
Mecklenburg-Vorpommern 1.080 1.305 1.283
Niedersachsen 1.115 1.327 1.307
Nordrhein-Westfalen 1.106 1.316 1.294
Rheinland-Pfalz 1.123 1.321 1.298
Schleswig-Holstein 1.094 1.306 1.287
Saarland 1.119 1.316 1.292
Sachsen 1.109 1.319 1.297
Sachsen-Anhalt 1.121 1.322 1.299
Thüringen 1.119 1.332 1.311
Sparschwein wird mit Geld betankt

Kraftstoffarten im Überblick

Diesel:

Dieselkraftstoff wird zum Betrieb von Verbrennungsmotoren genutzt und besteht aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, die häufig mit Additiven ergänzt werden. In seiner Zusammensetzung herkömmlichem Heizöl ähnlich, ist Diesel im Vergleich zu Benzin weniger entzündlich und flüchtig. Um bei Frost ein Versulzen des Kraftstoffs und Schäden am Motor zu verhindern, steigen die Tankstellen häufig auf dünnflüssigeren Winterdiesel um.

Super:

Super ist das bisherige Standard Motorenbenzin und gehört zu den Ottokraftstoffen. Es darf laut geltender Gesetzgebung ausschließlich schwefelfrei und unverbleit an Tankstellen verkauft werden. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe sowie der Klopffestigkeit, d.h. nicht durch Selbstentzündung unkontrolliert zu verbrennen. Super 95 gibt zum Beispiel eine Oktanzahl von 95 an – einige Fahrzeuge benötigen jedoch einen höheren Wert, um Motorschäden durch Klopfen zu vermeiden.

E10:

Ebenfalls zu den Benzinkraftstoffen zählend, enthält E10 mit 10 Prozent einen wesentlich höheren Anteil an Bio-Ethanol. Der aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnene Alkohol wird dem herkömmlichen Ottokraftstoff beigemischt und soll zu einer verbesserten Ökobilanz des Kraftstoffes beitragen. Bei älteren Fahrzeugen vor Baujahr 2000 können jedoch unerwünschte chemische Reaktionen auftreten, sodass E10 nicht für jeden Pkw geeignet ist.

Tastatur mit Zapfsäule

Aktuelle Benzinpreise vergleichen und Geld sparen

Aufgrund der ständig wechselnden Benzinpreise ist es nicht immer leicht, günstig zu tanken. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Sparpotenzial erkennen und nutzen. Bei uns können Sie sich den besten Benzinpreis in Ihrem Umkreis oder auf der geplanten Route anzeigen lassen. Der Vergleich lohnt sich und ist denkbar einfach:
Die Umkreis- oder Routensuche auf tanke-guenstig.de auswählen und mit einem Klick sehen Sie die nächsten Tankstellen und aktuellen Benzinpreise. So sparen Sie einfach und bequem bares Geld. Bei uns können Sie außerdem Strompreise, Gaspreise und Heizölpreise vergleichen. Zusätzlicher Pluspunkt: Haben Sie einen günstigeren Strom- oder Gasanbieter gefunden, können Sie direkt über unsere Seite wechseln oder online günstiges Heizöl bestellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Benzinpreis?

Da Benzin aus raffiniertem Rohöl besteht, werden auch die Benzinpreise zu einem Großteil vom Rohölmarkt bestimmt. Aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entwickeln sich die tagesaktuellen Preise an den Börsen. Erdölfördernde Länder wie Russland oder die USA und OPEC-Staaten wie Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran bieten das Rohöl an und die Raffinerien generieren die Nachfrage.
Umwelt- und energiepolitische Faktoren bestimmen die Benzinpreise ebenso wie die Preispolitik der OPEC. Zusätzlich machen geopolitische Entscheidungen und militärische Interventionen ihren Einfluss geltend. Spekulationen an den Börsen sowie ein starker Dollar können die Benzinpreise ebenfalls in die Höhe schnellen lassen.

Wie setzen sich die Diesel- und Benzinpreise zusammen?

Es gibt vier Hauptkomponenten, die maßgeblich die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoffe beeinflussen:

  • Produktpreis
  • Deckungsbeitrag
  • Mineralölsteuer
  • Mehrwertsteuer

Unter dem Produktpreis versteht man im Wesentlichen den Einkaufspreis an den internationalen Rohstoffbörsen. Der endgültige Benzinpreis wird mit einem Anteil von 34 Prozent und der Dieselpreis mit knapp 41 Prozent von diesem Wert bestimmt. Die Mineralölwirtschaft verlangt für Kosten der Verwaltung, Lagerhaltung sowie des Transports und Vertriebes einen Deckungsbeitrag, der zwischen 7 und 9 Prozent des Gesamtpreises liegt.
Steuerlich wird der Benzinpreis mit 43 Prozent und der Diesel mit 34 Prozent Mineralölsteuer belastet. Mit 16 Prozent vom Gesamtbruttopreis beeinflusst auch die Mehrwertsteuer die Kraftstoffpreise.

Junge Frau mit Benzinzapfhahn und Geld in der Hand

Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Neben der Unachtsamkeit des Fahrers zählen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen und eine fehlende räumliche Trennung von Benzin und Diesel an der Zapfsäule zu den häufigsten Ursachen für falsches Tanken.

Die größten Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Verwechslung von Benzin und Diesel. In diesem Fall sollten Sie den Motor nicht mehr starten bzw. so schnell wie möglich ausschalten. Prüfen Sie zu diesem Thema die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihres Fahrzeugs – bei älteren Dieselfahrzeugen stellen wenige Liter Benzin im Dieseltank meist kein Problem dar.

Umgekehrt ist es bei Ottomotoren und neuen Dieselmodellen dringend erforderlich, den gesamten Tank in einer Fachwerkstatt leerpumpen zu lassen. Möglicherweise treten Schäden am Pumpensystem oder an der Einspritzanlage auf, was im Einzelfall sehr teuer werden kann.

 

Woher bezieht Deutschland sein Rohöl?

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein fast unbedeutendes Erdölvorkommen im eigenen Land. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich geringe Erdölreserven, die knapp 2,5 bis 3 Prozent des deutschen Rohölbedarfs decken. Der größte Importpartner ist Russland mit mehr als 30 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Volumens importierte die Bundesrepublik im selben Zeitraum aus Norwegen und knapp 9 Millionen Tonnen Erdöl kamen aus Großbritannien. Weitere erdölexportierende Länder wie Nigeria, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Irak sind ebenfalls Bezugsquellen für das in Deutschland benötigte Rohöl.

Wann sind die Benzinpreise am niedrigsten?

Weder für die Bundesrepublik noch regional lassen sich explizite Prognosen über die günstigsten Benzinpreise erstellen. Da Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen die Kosten für Kraftstoffe stark beeinflussen, ist auch eine generelle Aussage über besonders preiswerte Monate oder Wochentage an der Zapfsäule nicht möglich. Allerdings fanden verschiedene Studien der letzten drei Jahre heraus, dass sich die Benzinpreise wochentags zwischen 18 und 19 Uhr beim niedrigsten Stand einpegeln. Grund dafür sind vermutlich die gegenseitigen Beobachtungen und Preissenkungen der verschiedenen Tankstellenbetreiber im Tagesverlauf. Tanken Sie häufig an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden zwischen 23 und 5 Uhr, lohnt sich der Vergleich der Diesel- und Benzinpreise auf tanke-guenstig.de umso mehr – so können Sie trotz höherer Kosten immer noch den besten Anbieter finden.

Wie kann man Spritkosten sparen?

Es gibt einige Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, um langfristig Spritkosten zu sparen:

  1. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,3 Bar. Das verringert den Rollwiderstand und kann den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.
  2. Fahren Sie stets vorausschauend – ob im Stadtverkehr oder auf der Autobahn – eine konstante Geschwindigkeit und gleichmäßige Bremsvorgänge reduzieren den Spritbedarf.
  3. Fahren Sie möglichst untertourig, d.h. schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  4. Schalten Sie den Motor bei Stopps von mehr als 20 Sekunden an Bahnschranken oder Ampeln aus, dann macht sich eine deutliche Spritersparnis bemerkbar.
  5. Verzichten Sie auf den Anschluss elektronischer Geräte im Fahrzeug und nutzen Sie die Klimaanlage selten.
  6. Entfernen Sie unnötige Dachaufbauten oder Ballast aus dem Fahrzeuginneren.

Vergleichen Sie zusätzlich die Benzinpreise auf tanke-guenstig.de und Sie sparen bares Geld.