Autoreifen wechseln - Alles was Sie wissen sollten

Das sollten Sie beim Kauf von Pkw-Reifen beachten

Autoreifen kaufen

Die Auswahl an Autoreifen ist riesig und daher fällt es vielen Autofahrern zumeist schwer herauszufinden welches Modell bei den vielen Werbeversprechen das Richtige für Sie ist. Hilfreich sind bei der Entscheidungsfindung die verschiedenen Reifenlabel.

Besonders das EU-Reifenlabel, welches über Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräuschemission der Reifen informiert, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Der Rollwiderstand und die Nasshaftung werden in Klassen von A bis G unterteilt, wobei A jeweils die beste Bewertung darstellt. Die Geräuschemissionen werden hingegen nur in drei Stufen unterteilt und als Streifen angezeigt. Je niedriger die Streifenanzahl auf dem Label ist umso leiser ist der Autoreifen.

Neben dem EU-Reifenlabel können sich Verbraucher zudem über unabhängige Tests von Institutionen und Fachzeitschriften informieren. Bei diesen Untersuchungen werden die Reifen von verschiedenen Herstellern zumeist auf deren Leistungsstärke, Sicherheit bei verschiedenen Umweltbedingungen und in unterschiedlichen Fahrsituationen bewertet.

Beachten sollte man hierbei, dass sich die Testergebnisse immer nur auf Reifen einer bestimmten Dimension beziehen und sich nicht ohne weiteres auf größere oder kleinere Reifen des gleichen Herstellers übertragen lassen. So kann sich ein Reifenmodell bei einem leichten Kompaktwagen beispielsweise ganz anders verhalten als bei einem schweren SUV.

Winterreifen - Vorteile und Eigenschaften

Winterreifen

Jeder Autofahrer hat grundsätzlich die Wahl zwischen Ganzjahresreifen oder einer speziellen, den Jahreszeiten angepassten Bereifung. Von den Kosten unterscheiden sich beide Varianten nicht wesentlich, weil man mit einem Paar Winter- und Sommerreifen häufig länger fahren kann als mit zwei Paaren Ganzjahresreifen.

Entscheidet man sich für die Variante der jahreszeitabhängigen Bereifung, dann sollte man vor Einbruch der ersten Kälteperiode seine Sommerreifen auf Winterreifen gewechselt haben. Im Regelfall wechselt man daher in Deutschland zumeist im Oktober auf die Winterreifen und im April wieder auf die Sommerreifen. Gekennzeichnet werden Winterreifen durch das „Alpine Symbol“, welches einen Berg mit einer Schneeflocke darstellt. Ältere Winterreifen enthalten zumeist noch das „M+S“-Siegel. Dieses Symbol ist jedoch nicht geschützt und konnte daher auch zweckentfremdet werden.

Winterreifen sind auf die Benutzung bei niedrigen Temperaturen und auf das Befahren von verschneiten oder matschigen Untergründen optimiert. Daher bieten Winterreifen bei winterlichen Wetterbedingungen deutliche Vorteile im Punkto Sicherheit gegenüber Sommerreifen, aber auch den Allwetterreifen. Die besondere Gummimischung, welche deutlich weicher ist als die der Sommerreifen, verhärtet bei Kälte nicht so stark und sorgt somit für mehr Flexibilität bzw. Haftung der Reifen.

Außerdem haben Winterreifen ein spezielles Profil, welches tiefere und mehr Rillen oder Lamellen aufweist. In diese Rillen kann mehr Schnee gelangen, was den Kontakt zur Fahroberfläche festigt und die Stabilität des Reifens erhöht. Fehlt es an Profiltiefe kann das Fahrzeug im Winter nicht mehr optimal am Boden haften. Daher lautet die Empfehlungen für die Tiefe des Profils von Fachleuten zumeist mindestens 4 mm. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe liegt jedoch nur bei 1,6 mm.

Was muss man beim Kauf von Winterreifen beachten?

Beim Kauf der Winterreifen sollte man darauf achten, dass die Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs entsprechen. Hierbei wird die maximale Tragfähigkeit eines PKW-Reifens durch den Last-Index (LI) ausgewiesen und die Höchstgeschwindigkeit wird durch das Geschwindigkeitssymbol (GSY) ausgedrückt.

Gewechselt werden sollten Winterreifen in der Regel nach einer 5 bis 7-jährigen Benutzungszeit. Bei der Montage gilt es unbedingt darauf zu achten, dass die meisten Winterreifen laufrichtungsgebundene beziehungsweise direktionale Reifen sind. Das bedeutet, dass sie mit einer vorgegebenen Laufrichtung gekennzeichnet sind, die bei der Montage streng eingehalten werden muss.

Bei Winterreifen sollten man zudem darauf achten, dass man diese mit einem etwa 0,2 bis 0,3 Bar höheren Reifendruck fährt als Sommerreifen. Und wenn man mit Winterreifen im Sommer fährt, muss man mit einem verlängerten Bremsweg, einem deutlich höheren Verschleiß und einem steigenden Kraftstoffverbrauch rechnen.

Winterreifen-Pflicht

Dem Wort nach gibt es in Deutschland keine Winterreifen-Pflicht. Seit Dezember 2010 ist bei kritischen Wetterbedingungen im Winter jedoch nur das Fahren mit geeigneten Reifen erlaubt. Diese Reifen müssen nicht zwangsläufig Winterreifen sein, auch Ganzjahresreifen können die verlangten Eigenschaften aufweisen.

Sommerreifen - Vorteile und Eigenschaften

Sommerreifen

Wenn man sich für eine Jahreszeit-abhängige Bereifung entschieden hat, dann sollte man ab Temperaturen von nachhaltig über 5 Grad Celsius von den Winterreifen auf die Sommerreifen wechseln. Denn fährt man nun mit den Winterreifen weiter, so erhöhen sich der Verschleiß, der Bremsweg und auch der Spritverbrauch. In Deutschland wechseln Autofahrer daher zumeist im April auf die Sommerreifen und fahren diese bis Oktober.

Sommerreifen unterscheiden sich von anderen Reifen im Hinblick auf Gummimischung und Profil. Der Reifengummi ist etwas härter und hält daher auch höhere Temperaturen aus ohne dass die Straßenhaftung darunter leidet. Bei Sommerreifen wird zudem auf andere Eigenschaften wert gelegt, wie z.B. darauf, dass bei der Nutzung der Bremsweg verkürzt und der Spritverbrauch reduziert wird. Diese Eigenschaften werden auch durch die anders gestaltete Lauffläche der Sommerreifen erreicht, die eine niedrige Rollreibung auch bei heißem Wetter gewährt ohne die Fahrstabilität zu gefährden.

Im Bezug auf die Profiltiefe gilt für Sommerreifen fast das gleiche wie für Winterreifen. Genau wie bei den Winterreifen schreibt der Gesetzgeber bei Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor. Fachleuten empfohlene jedoch häufig eine Tiefe des Profils von 3 mm, die somit 1 mm unter der Empfehlung für Winterreifen liegt.

Tipps für den Kauf und Gebrauch von Sommerreifen

Der passende Reifen für den Sommer hängt von vielen Anforderungen ab. Einerseits sind Parameter, wie die richtige Reifengröße und der Reifendurchmesser, wichtig. Darüber hinaus sollten beim Reifenkauf aber auch individuelle Aspekte, wie die gewünschte Fahrgeschwindigkeit oder der Fahrkomfort miteinbezogen werden. Die wichtigsten Parameter sind auf jedem Reifen als Kennzeichen abgebildet. Zudem findet man Reifengröße und –Durchmesser auch im Fahrzeugschein.

Sommerreifen mit einer hohen Lebensdauer kann man über viele Jahre hinweg verwenden. Erst wenn die Reifen porös werden oder die Profiltiefe unter 2 mm sinkt, sollte man sich nach neuen Sommerreifen umschauen, denn die Unterschreitung der Mindestprofiltiefe stellt nicht nur auf nassem Untergrund ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

Es empfiehlt sich zudem häufiger mal den Luftdruck im Reifen zu überprüfen, denn bei einem zu niedrigen Reifen-Fülldruck nimmt und die Lebensdauer der Reifen spürbar ab und gleichzeitig steigt der Verbrauch von Kraftstoff. Da sich der Reifen-Fülldruck bei Erhitzung erhöht, sollte die Kontrolle des Luftdruckes im Idealfall am kalten Reifen erfolgen.

Ganzjahresreifen - Vorteile und Eigenschaften

Ganzjahresreifen

Für Autofahrer, die nicht so häufig unterwegs sind, bieten Ganzjahresreifen eine gute Alternative zum saisonalen Reifenwechsel. Besonders Fahrer von Kleinwagen, die sich überwiegend im Stadtverkehr aufhalten, können solche Autoreifen ideal nutzen, da die Reifen durch ihre technisch hohe Entwicklung nahezu jeder Wetterlage angepasst sind.

Insgesamt sollten Autobesitzer, die nicht so viele Kilometer und zudem nicht so stark motorisierte Autos fahren, unbedingt über die Anschaffung eines Allwetterreifens nachdenken, denn bei diesen ist der Reifenverschleiß generell geringer und der Fahrer benötigt zudem keine Reifen, die optimale Eigenschaften im Grenzbereichen aufweisen müssen, weil zumeist nicht so hohe Geschwindigkeiten gefahren werden.

Als Ganzjahresreifen bezeichnet man grundsätzlich Reifen, die sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen genutzt werden können, ohne dass man sich Sorgen über die gesetzlichen Anforderung, im Hinblick auf eine angepasste Bereifung machen müsste. Ein weiterer Vorteil der Allwetterreifen liegt darin, dass kein Wechsel von Sommer- zu Winterreifen und umgekehrt stattfinden muss. Somit entfällt auch die halbjährliche Frage, wann der optimale Zeitpunkt zum Reifenwechsel gekommen ist bzw. kann man sich die Zeit für einen Reifenwechsel sparen.

Von den Kosten her sollte man jedoch damit rechnen, dass man zwei Reifensätze benötigt, in der Zeit, in der man ein paar Sommerreifen und eine paar Winterreifen verschleißen würde. Am weitesten verbreitet sind Ganzjahresreifen logischerweise in Regionen, in denen keine allzu kräftigen Wetterveränderungen über das Jahr zu erwarten sind.

 

Wie gut sind Allwetterreifen im Sommer und Winter?

Wie der Name schon sagt, sind Ganzjahresreifen weniger auf bestimmte Eigenschaften spezialisiert, dafür handelt es sich um Generalisten, die für jede Wetterlage die notwendigen Eigenschaften aufweisen. Dies bedeutet jedoch auch, dass Ganzjahresreifen nicht über die gleichen Vorteile wie die jeweils auf die Jahreszeit angepassten Reifen verfügen können. So haben Sommerreifen bei hohen Temperaturen beispielsweise kürzere Bremswege als der Allwetterreifen und auch der Spritverbrauch und die Abnutzung sind bei Allwetterreifen im Sommer höher.

Für die Nutzung von Ganzjahresreifen im Winter gilt ebenfalls, dass diese eben nicht auf bestimmte Wetterverhältnisse optimiert sind. Die bedeutet, dass man bei weniger heftigen und kalten Wintern sehr gut mit Allwetter-Reifen auskommen kann, auch weil  viele dieser Reifen auf schneebedecktem Untergrund eine gute Bodenhaftung aufweisen. Werden die Wetterverhältnisse jedoch extremer, ist man viel auf Autobahnen unterwegs oder ist der Fahrstil etwas rasanter, dann lohnt sich zumeist die Anschaffung von spezialisierten Saisonreifen.

Wann sind neue Reifen fällig?

Reifen wechseln


Die Sicherheit eines jeden Autofahrers hängt in hohem Maß von intakten Reifen ab. Doch leider achten viele Autobesitzer nicht darauf und zudem ist auf den ersten Blick auch nicht immer erkennbar, ob die Reifen erneuert werden müssen oder nicht.

Die wichtigsten Faktoren, auf die man achten sollte, wenn man sich die Frage stellt ob man neue Reifen braucht oder nicht, sind das Alter der Reifen, wieviel Kilometer die Reifen schon auf dem Buckel haben und ob es zu Schäden am Reifen gekommen ist.

Abnutzung

Die Abnutzung eines Reifens lässt sich über die Profiltiefe feststellen. Bekannt ist hierbei der Trick eine Ein- oder Zwei-Euro-Münze zu benutzen, denn der goldene Rand des Geldstückes wird erst sichtbar, wenn weniger als ca. 4mm Restprofil auf dem Reifen vorhanden ist. Sieht man den goldenen Rand der Münze also nicht ist alles in bester Ordnung!

Aber auch wenn man den Rand schon sehen kann, muss man nicht sofort neue Reifen aufziehen. Zwar verschlechtert sich ab diesem Wert bereits häufig die Fahreigenschaft des Reifens bei Nässe, jedoch liegt die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe innerhalb der EU (Europäische Union) bei 1,6 mm. Es ist also noch genug Zeit um sich in aller Ruhe über neue Autoreifen zu informieren, ohne dass man das Risiko einer Strafe eingehen muss. Viele Fachleute empfehlen jedoch bereits einen Wechsel der Sommerreifen ab einer Profiltiefe von weniger als 2,5 mm und bei Winterreifen von weniger als 4 mm.

Überalterung

Autofahrer, die ihr Fahrzeug sehr wenig nutzen, unterliegen häufig dem Irrglauben, dass sie Jahrzehnte mit einem Reifensatz auskommen können. Doch  selbst wenn das Reifenprofil noch einwandfrei ist, kann es sein, dass ein Reifen nicht mehr verkehrssicher ist. Hierbei spielt besonders das Alter der Reifen eine Rolle. Bei Sommerreifen sollte man auch bei gutem Profil kritisch werden, wenn diese älter als acht Jahren sind und bei Winterreifen gelten bereits sechs Jahre als alt.

Doch wie finden Sie das Alter ihrer Autoreifen heraus? Besonders wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen oder wenn Reifen schon längere Zeit beim Händler gelegen haben könnten? Nicht jeder gerade gekaufte Reifen ist zwangsläufig auch ein neuer Reifen. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie auf die Flanke des Reifens schauen, denn dort ist auf jedem Reifen die sogenannte DOT-Nummer eingeprägt, über die man das Fabrikationsdatum ablesen kann. Die letzten 4 Ziffern des Codes weisen dabei auf die Kalenderwoche und Herstellungsjahr hin.

Wer beim Reifenhändler vor Ort auf die DOT-Nummer achtet, der kann sich davor schützen Ladenhüter angedreht zu bekommen. Was den Onlinehandel betrifft haben Sie es bei diesem Thema etwas schwerer, denn aus juristischer Sicht gelten Reifen auch dann noch als neu, wenn sie bei der Auslieferung an den Kunden bereits mehrere Jahre alt sind. Einen Anspruch auf einen nagelneuen Reifen gibt es leider nicht.

Reifenschäden

Der dritte Faktor, der den Kauf eines neuen PKW-Reifens notwendig machen kann sind Reifenschäden. Die meisten Schäden entstehen dadurch, dass die Reifen nicht korrekt mit Luft befüllt sind. Ist der Reifen-Fülldruck zu niedrig, dann entstehen beim Fahren nicht nur Schäden am Reifen sondern teilweise sogar an den Felgen. Übrigens, den empfohlenen Reifendruck können Sie in der Regel bei jedem PKW im Inneren des Tankdeckels ablesen, inklusive der Angabe, wie hoch der Druck bei welcher Belastung des Fahrzeuges sein sollte.

Weiter Reifenschäden werden durch schräges Auffahren auf den Bordstein hervorgerufen oder auch durch den so genannten Kavalierstarts. Aber auch eine falsche Lagerung kann zu Schäden führen. So sollten Autoreifen immer trocken gelagert und nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Zudem lagert man Reifen mit Felgen besser liegend und Reifen ohne Felgen stehend. Reifen können zudem durch einen zu geringen Abstand bei der Nutzung von Hochdruckreinigern beschädigt werden oder leiden unter dem Kontakt mit Ölen, Benzin und Chemikalien.

Sollte ein Reifenschaden bereits sichtbar sein, so sollten Sie umgehend einen Reifenwechsel vornehmen, wenn sie die Folgen eines Reifenplatzers vermeiden wollen. Risse, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper sollten daher unbedingt sofort untersucht werden.

Welche Strafen drohen bei abgefahrenen oder falschen Reifen?

Bußgeldkatalog - Autoreifen

Laut Verkehrsrecht dürfen am Straßenverkehr ausschließlich Fahrzeuge teilnehmen, welche die Standards zur Verkehrssicherheit erfüllen. Zu diesen Standards gehören auch Vorgaben zur richtigen Bereifung. Hält man sich als Autofahrer nicht an diese Vorschriften und benutzt seinen PKW mit abgefahrener oder falscher Bereifung, dann werden Strafen fällig. Neben Geldbußen wird eine falsche Bereifung dabei stets auch mit einem Punkt in Flensburg bestraft.

Die Höhe der Strafzahlung ist, bei der Nutzung von falschen Autoreifen, vor allem davon abhängig, ob sie lediglich mit den falschen Reifen gefahren sind oder ob es darüber hinaus auch noch zu einer Behinderung oder Gefährdung des Straßenverkehrs oder sogar zu einem Unfall gekommen ist. Wenn Sie sich nicht an die geltende Mindestprofiltiefe von 1,6 mm gehalten haben – egal ob mit Winter- oder Sommerreifen – dann wird ein Bußgeld von 60 €uro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Wurde der Straßenverkehr durch die abgenutzten Autoreifen zusätzlich gefährdet, dann erhöht sich das Bußgeld auf 75 €uro und der Punkt in der Verkehrssünder-Datei bleibt ebenfalls bestehen.

Wenn Sie im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind, dann fällt grundsätzlich erstmal nur die gleiche Strafe an wie bei der Nutzung von abgefahrenen Reifen zu anderen Jahreszeiten, also ein Bußgeld von 60 €uro sowie ein Punkt in Flensburg. Ist es hingegen durch die falsche Bereifung sogar zu einem Unfall gekommen, dann verdoppelt sich das Bußgeld auf 120 €uro und den Punkt in Flensburg gibt es noch oben drauf.

Autoreifen entsorgen - Wohin mit den Altreifen?

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Wie lange Autoreifen verwendet werden können, hängt von ihrer Laufleistung, ihrem Alter und von ihrer Qualität ab. Früher oder später muss jedoch auch der robusteste Qualitätsreifen einmal gewechselt werden. Spätestens nach dem Kauf von neuen Autoreifen stellt sich die Frage was man mit den abgefahrenen Reifen machen soll. Besonders weil bei der Entsorgung von Autoreifen strenge gesetzliche Auflagen gelten.

Alte Reifen sind kein Hausmüll

Alte Autoreifen können nicht einfach zusammen mit dem Hausmüll oder dem Sperrmüll entsorgt werden. Da Autoreifen aus unterschiedlichsten Materialien wie Gummi, Textilien und Eisen zusammengesetzt sind, lassen sie sich keiner einzelnen Abfallgruppe zuordnen sondern gelten als Verbundabfall. Dies bedeutet, dass die einzelnen Bestandteile des Reifens getrennt werden müssen bevor dieser endgültig entsorgt werden kann.

Hier und da können sich auch alternative Möglichkeiten ergeben um seine Altreifen loszuwerden, z.B. wenn man bei der Gemeinde anfragt, ob diese die Reifen als Stopper unter Wippen oder senkrecht eingegraben als Abgrenzungen auf öffentlichen Spielplätzen verwerten möchten. Auch landwirtschaftliche Betriebe verwenden ausgemusterte Reifen, um damit beispielsweise Gewebeplanen als Abdeckung zu beschweren. Im Wesentlichen haben Sie aber ansonsten zwei Möglichkeiten, um alte Autoreifen zu entsorgen. Entweder Sie wenden sich an einen Reifenhändler bzw. eine Autowerkstatt oder Sie geben die Reifen bei einem regionalen Entsorgungsunternehmen ab, das auf die Reifenentsorgung spezialisiert ist.

Reifenhändler und Autowerkstätten

Wenn Sie neue Reifen bei einem Reifenhändler gekauft haben, dann bietet dieser in der Regel auch die Entsorgung der Altreifen an. Meistens ist dies dann auch kostenlos oder es fällt nur eine kleine Gebühr an. Autowerkstätten, bieten zudem häufig einen Komplettservice an, der neben den neuen Reifen auch die Montage und die Entsorgung der Altreifen beinhalten. Sollte ihre örtliche Autowerkstatt keine Altreifen zurücknehmen, dann bekommen Sie dort jedoch bestimmt einen Ansprechpartner oder eine Adressen genannt, unter der Ihnen weitergeholfen werden kann.

Regionale Entsorgungsunternehmen

Unternehmen, die sich auf die Entsorgung von Altreifen spezialisiert haben, nehmen die alten Reifen häufig kostenlos entgegen. Allerdings hat nicht jeder einen solchen Betrieb in seiner Nähe. Ansonsten kann man seine Altreifen zumeist auch beim örtlichen Bauhof loszuwerden. Hierfür fällt dann zwar häufig eine geringe Gebühr an, doch dafür ist dann auch sichergestellt, dass die Altreifen umweltgerecht und den strengen gesetzlichen Auflagen entsprechend entsorgt oder recycelt werden.

Spannende Gadgets fürs Auto

Autozubehör

Neben den für jedes Auto unabkömmlichen Autoreifen gibt es auch eine ganze Reihe von mehr oder weniger notwendigem Zubehör für des "Deutschen Lieblingsstück". Vom smarten Spielzeug bis zur praktischen Einparkhilfe lässt sich fast alles am eigenen Auto nach-, um- und aufrüsten. Einige Gadgets eignen sich für den nächsten Picknickausflug, andere sorgen mitunter dafür, dass das nächste Festival ein Hit wird. Wer sich auf dem Gadget-Markt ein wenig umsieht, der findet unzählige Hilfsmittel und technischen Schnickschnack, die das Auto aufwerten, teils sicherer machen oder die Fahrt einfach vergnüglicher gestalten können.

Smarte Varianten

Die Forschung an smarten Cars nimmt immer mehr zu und so mancher Hersteller bringt auch bereits entsprechende Modelle auf den Markt. Doch nicht nur ein Tesla kann smart sein, auch der alte Corsa kann mit den richtigen Gadgets an Bord ziemlich clever werden.

Smarte Nummer 1 - Strom

Gadgets sind klasse, doch laufen sie alle über den Zigarettenanzünder. Wie soll jetzt auch noch das Handy geladen, das Navi genutzt oder gar der Bierkühler auf Touren gebracht werden? Ganz einfach mit dem Stromverteiler für KFZ. Der Hauptanschluss läuft über den Zigarettenanzünder, der Verteiler selbst bietet USB-Ports, eine Netzsteckdose und weitere drei Zigarettenanzünder. Mit bis zu 120 Watt kann der Verteilerkasten genutzt werden.

Smarte Nummer 2 - Smartphone

Viele »Smartcar-Adaptionen« funktionieren über das Gerät, das eh immer dabei ist: das Smartphone. Damit es sicherheitstechnisch aber nicht zu einem Risiko wird, gibt es praktische Halterungen, die direkt in die Lüftungsschlitze gesteckt werden. Die Halterungen sind individuell verstellbar, können also auf verschiedene Geräte eingestellt werden.

Smarte Nummer 3 - Board System

Ältere Fahrzeuge verfügen noch nicht über ein solches. Mit einem Adapter-Pace lässt sich das System aber auch in die lieb gewonnene Möhre bringen. Echte Autoliebhaber können nun Infos zum Spritverbrauch, der Drehzahl, der Öltemperatur und vielen weiteren Aspekten ablesen. Die Daten lassen sich via Bluetooth gleich aufs Smartphone oder Tablet schicken.

Smarte Nummer 4 - aus der Puste?

Mit Garantie nicht. Denn auch für ältere Autos gibt es Reifendruckkontrollsysteme als Gadget. Im Cockpit kann nun jeder den Reifendruck ablesen oder erkennen, ob ein Reifen zu heiß wird. Einziger Nachteil: Mit diesem Gadget gibt es keine Ausrede mehr, wenn der Boxenstopp zu spät erfolgte.

Smarte Nummer 5 - Dashcam und Fahrassistenz

Auch wenn YouTube-Videos etwas anderes suggerieren, so sind Dashcams nicht ausschließlich dafür da, die minderwertigen oder arroganten Fahrmanöver der anderen Verkehrsteilnehmer zu beobachten. Denn sie lassen sich auch ins Smartcar mit einbauen. Mittels eines Fahrassistenzsystems wird über die Kamera das Verkehrsgeschehen überwacht und auf einem Display erscheinen Hinweise, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wurde, wenn die Spur verlassen wird oder wenn das Geschwindigkeitsschild versehentlich übersehen wurde. Auf Warenvergleich.de lässt sich ein sehr guter Überblick über die einzelnen Dashcams und ihre Funktionen sowie Fähigkeiten erlangen.

Smarte Nummer 6 - Tracking

Wie wäre es mit einem GPS-Tracker fürs Auto? Dieses Gadget ist nicht nur smart, sondern es bietet unendliche Möglichkeiten. Denn wer kennt es nicht? Kaum hat der Nachwuchs den Führerschein, aber kein Auto, ist das elterliche Fahrzeug unauffindbar. Und wie viele Kfz-Halter sind schon beinahe den Tränen nahe durch riesige Parkhäuser oder über Parkplätze geirrt, weil sie schlichtweg vergessen haben, wo der Wagen abgestellt wurde? Neben der schnellen Ortung auf dem Parkplatz lässt sich der Tracker übrigens auch nutzen, sollte das Fahrzeug mal gestohlen worden sein. Mittels eines Anrufs beim Tracker kann eine SMS mit den Koordinaten angefordert werden.

Gadgets fürs Auto

Neben den smarten Varianten gibt es auch etliche Gadgets, die einfach nur praktisch sind:

Nummer 1 - Kaffee? Aber bitte

Das ist eigentlich das Gadget, das in keinem Auto fehlen darf. Denn mit der Espressomaschine wird auch der langweiligste Stau erträglich und die Umwelt wird gleich mit geschont. Denn nun braucht niemand mehr den Umweg zum Bäcker oder der Kaffeehauskette zu fahren, um sich den Schuss Koffein ins Auto zu holen. Die Maschine funktioniert über den Zigarettenanzünder und bringt das schwarze Gold gleich hinters Steuer. Der Spruch »Hast du Lust auf einen Kaffee?« erhält auch eine ganz neue und bequeme Bedeutung.

Nummer 2 - Rückfahrkamera

Wie praktisch sie sind! Nicht nur gibt es unzählige Personen jeglicher Geschlechter, die schlichtweg ungern rückwärts einparken, es gibt ebenso viele unmögliche Parkbuchten, in denen das Rückwärtsfahren zu einem Glücksspiel wird. Nicht so, wenn dieses Gadget genutzt wird. Die Kamera wird nachträglich am Heck des Fahrzeuges installiert und bringt nun die Bilder auf ein Display. Je nach Modell gibt es zusätzliche Bewegungs- und Abstandssensoren, die lautstark vermelden, wenn die Mülltonne zu nahe kommt.

Nummer 3 - Kochen oder Kühlen

Dient der Wagen auch als Campingfahrzeug auf Festivals oder Wochenendreisen? Die meisten nutzen vermutlich kleine Gaskocher, um sich die typischen Ravioli heißzumachen, die helfen nur nicht, wenn Getränke in der Sonne heiß werden. So wie es eine Espressomaschine für den Zigarettenanzünder gibt, gibt es natürlich auch Minikühler.

Nummer 4 - Emergency-Tool

Ein kleines Toolset, welches die wichtigsten Dinge beinhaltet, die man im Notfall fürs Auto benötigt. Mit ihm lassen sich Sicherheitsgurte durchschneiden, aber auch die Scheiben für oder bei einer Rettung einschlagen. Damit das Toolset zwischendurch nicht unbenutzt herumliegt, dient es in seiner »Freizeit« gleich als Ladegerät für Smartphones oder Tablets.

Nummer 5 - Starthilfe

Mittlerweile wissen die meisten, dass die Starthilfe zwischen zwei Fahrzeugen nicht die beste Lösung ist. Aber muss trotzdem immer der Pannendienst gerufen werden? Nein, zumindest nicht, wenn die mobile Starthilfe mit im Auto ist. Sie ist fürs Auto das, was die Powerbank fürs Handy ist. Sie ist klein genug fürs Handschuhfach und bietet 8.000 Milliamperestunden.  Benziner können circa bis zu 15 Mal mit der Starthilfe angestoßen werden, bevor sie neu aufgeladen werden muss.

Tipp: Beim Kauf genau auf das Modell achten. Zwischen Starhilfen für Diesel und Benzinern bestehen Unterschiede. Die Benzinerstarthilfen bieten nicht ausreichend Power für einen Diesel.