Kfz-Versicherung vergleichen und wechseln

Stichtag 30.11. - KFZ-Versicherung wechseln und sparen!

Autos erhalten ab 2018 neue Typklassen

Für knapp ein Viertel der Autobesitzer ändern sich im kommenden Jahr die Typklassen bei der KFZ-Versicherung. Rund 5,7 Millionen Fahrzeuge (ca. 14 Prozent) werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in eine teurere Typklasse hochgestuft und rund 5,2 Millionen Autos (13 Prozent) erhalten eine niedrigere Typklasse. Die neuen Einstufungen können bei neuen Verträgen sofort genutzt werden, bei bestehenden Versicherungen wird zumeist zum 01. Januar 2018 umgestellt.

Die neuen Klassen berücksichtigen vor allem Schäden und Reparaturkosten, die ein Automodell verursacht. Fallen die Kosten bei den Versicherungen für ein Modell statistisch gesehen geringer, so werden die Typklassen gesenkt. Dies wird zumeist bei Kleinwagen der Fall sein. Automodelle der Oberklasse oder SUVs verursachen hingegen zumeist hohe Kosten und werden dementsprechend höher eingestuft.

Im Rahmen der neuen Festsetzung der Typklassen können für KFZ-Versicherte Mehrkosten von bis zu 15 Prozent anfallen. Auf der anderen Seite kann die Autoversicherung jedoch auch günstiger werden. Besondern im Hinblick auf die anstehenden Änderungen sollten Autofahrer Ihre KFZ-Versicherung in den kommenden Wochen unbedingt überprüfen und einen Beitragsvergleich durchführen.

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Aufgrund der erheblichen Preisunterschiede zwischen den günstigsten und dem teuersten Angeboten, können Autobesitzer durch einen Vergleich und Wechsel Ihrer Kfz-Versicherung bis zu mehrere hundert Euro pro Jahr sparen.

Und selbst wenn man bereits eine günstige Kfz-Versicherung hat, lässt sich mit einem Versicherungsvergleich überprüfen, ob die Preise im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind oder ob zusätzliche Rabatte die Versicherungsprämie reduzieren können.

Worauf sollte man bei einer Autoversicherung achten?

Grundsätzlich kann ein Wechsel der Kfz-Versicherung dazu genutzt werden, die Beiträge zu reduzieren oder auch die Leistungen der Autoversicherung zu verbessern. Nicht immer ist dabei eine billige Autoversicherung auch gleich die Beste. Es kommt auf den Vergleich zwischen den Kosten der Autoversicherung zu deren Leistungen an. Daher sollte man Autoversicherungen mit Ihren Leistungen vergleichen, um so für sich ganz individuell eine gute und günstige Autoversicherung zu finden.

Welche Autoversicherungen gibt es?

Grundsätzlich ist eine Kfz-Versicherung für jeden Autofahrer erstmal Pflicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist die Basisleistung einer jeden Versicherung fürs Auto. Wenn Sie eine Voll- oder Teilkasko hinzunehmen, dann werden auch Schäden am eigenen Fahrzeug finanziell abgedeckt. Hierbei sichert die Teilkasko z.B. Schäden durch Hagelschlag oder Feuer ab, also Beschädigungen durch höhere Gewalt. Bei der Vollkasko werden zudem auch Schäden, die durch Unfälle oder mutwillige Zerstörung entstanden sind, erstattet. Da die Vollkasko immer mit einem Aufpreis verbunden ist, lohnt sich diese zumeist bei jüngeren und wertvollen Autos. Komplett verzichten kann man auf den Kasko-Schutz wenn sich bei einem Auto größere Reparaturen eher nicht mehr lohnen.

Wovon hängt die Höhe der KFZ-Versicherung ab?

Zunächst einmal variiert die Versicherungssumme in Abhängigkeit vom Autotyp. Außerdem hängt die Höhe der Versicherungsbeiträge davon ab, in welcher Region der Versicherte lebt. Auch das Alter, die Fahrerfahrung, das Geschlecht oder der Beruf des Versicherten kann eine Rolle spielen. Letztlich kalkulieren aber auch die Versicherungsgesellschaften unterschiedlich, was dazu führt, dass es bei der gleichen Ausgangslage deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern gibt. Um hier das günstigste Angebot zu finden, hilft ein gut strukturierter online Kfz-Versicherungsvergleich.

Ein bekannter Faktor bei der Preisberechnung von Autoversicherungen ist die Schadensfreiheitsklasse. Diese stellt dar, wie häufig ein Autofahrer bereits einen Unfall verursacht hat bzw. in Unfälle verwickelt war. Für Autofahrer mit vielen unfallfreien Jahren ist es daher wichtig ob der Schadenfreiheitsrabatt von der neuen Versicherung in gleichem Maße gewährt wird. Ist man Fahranfänger spielt die Schadensfreiheitsklasse noch keine Rolle. Von Bedeutung ist jedoch immer, wie viele Kilometer man pro Jahr mit seinem Auto zurücklegt. Wer weniger fährt muss auch weniger zahlen. Wichtig ist zudem wie viele Personen das Fahrzeug benutzen, denn wenn sich z.B. ein Ehepaar das Auto teilt, gibt es häufig Rabatte. Auch wenn Kinder mit an Bord sind, kann die Kfz-Versicherung günstiger werden.

Neben dem Fahrer spielt aber auch das Auto selber eine Rolle. Versicherten man einen Neuwagen, so kann die Versicherung schon mal rund zehn Prozent günstiger werden, weil der Versicherer davon ausgeht, dass  der Fahrer mehr Acht auf das neue Fahrzeug gibt und weil sich die Sicherheitsstandards auf dem neuesten Stand der Technik befinden. Generell gibt es zahlreiche Faktoren, die einen Einfluss auf die Höhe der Autoversicherung haben und eventuell helfen können Geld zu sparen.

Worauf sollte man bei einer KFZ-Versicherung achten?

Sinnvoll und wichtig ist eine möglichst hohe Deckungssumme in der Haftpflicht, denn diese Versicherung reguliert den Schaden, der entsteht wenn bei einem Unfall andere Personen geschädigt werden. Wenn in einem Extremfall einem Verletzten z.B. eine lebenslange Rente gezahlt werden muss, dann kann hier schnell ein hoher Schaden entstehen. Geht der Schaden über die abgesicherte Summe hinaus, haftet der Unfallverursacher persönlich.

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von 7,5 Mio. Euro, für Sachschäden von 1,12 Mio. Euro und für Vermögensschäden von 50.000 Euro. Da der Unterschied in der Prämie zumeist nicht sehr groß ist, raten Versicherungsexperten den Höchstbetrag auf 100 Mio. Euro aufzustocken, um für alle Fälle abgesichert zu sein. Außerdem sollte man bei der Haftpflichtversicherung darauf achten in welchen anderen Ländern diese gilt und ob diese auch bei einem Unfall mit einem Mietwagen im Ausland greift.

Bei den Teil- und Vollkaskoversicherungen gibt es keine gesetzlichen Vorgaben, so dass Versicherungsgesellschaften ihre Verträge hier frei gestalten können. Entsprechend unübersichtlich ist daher auch die Anzahl der Tarife und auch der Sonderoptionen. Ein wichtiger Bestandteil sollte der "Verzicht auf Einwand grober Fahrlässigkeit“ sein, denn dann muss die Versicherung auch in vollem Umfang Schäden begleichen, die durch Unachtsamkeit entstanden sind, wenn man z.B. Stoppschild nicht beachtet hat oder bei Rot über die Ampel gefahren ist.

Will man einen Neuwagen versichern ist auch die Neuwertentschädigung ein wichtiger Faktor beim Versicherungsvergleich. Je länger die Kfz-Versicherung den Neupreis des Wagens bei Diebstahl oder Totalschaden bezahlt, desto besser ist dies für den Versicherten.

Autoversicherung – Schadenfreiheitsklasse und Schadenfreiheitsrabatt

Auto gut versichert

Die Schadenfreiheitsklasse eines Autofahrers hat maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des Kfz-Versicherungsbeitrags. Wer besonders lange unfallfrei Auto fährt, bekommt einen sogenannten Schadenfreiheitsrabatt. Dieser wirkt sich positiv auf den Tarif aus. Im Folgenden wird den Fragen nachgegangen, ob die Schadenfreiheitsklasse auf einen anderen Autofahrer übertragen werden kann und wann es sich lohnt, kleinere Schäden aus der eigenen Tasche zu zahlen. Zuvor wird dargestellt, wie sich der Schadenfreiheitsrabatt und die Schadenfreiheitsklasse berechnen lassen.

Die unfallfreien Jahre bestimmen den Rabatt

Egal, ob eine Autoversicherung von R+V24, der Allianz oder eine andere Versicherung, der Kfz-Versicherer hält stets die Anzahl der unfallfreien Fahrjahre fest. Die Jahre werden dann in einen Prozentsatz umgerechnet. Dieser Prozentsatz wird als Schadenfreiheitsrabatt auf den Beitrag der Kfz-Haftpflichtversicherung und der Vollkaskoversicherung angerechnet. Die einfache Grundregel: Je länger ein Autofahrer unfallfrei bleibt, umso günstiger ist der Versicherungsbeitrag. Die Einteilung der Schadenfreiheitsklassen ist bei allen Anbietern gleich. Für den Schadenfreiheitsrabatt gilt das nicht. Um herauszufinden, welche die passende Autoversicherung im Individualfall ist, sollte man verschiedene Versicherungen miteinander vergleichen.

Wie funktioniert das System?

Da Fahranfänger statistisch belegt häufiger Unfälle bauen als „alte Hasen“, steigen jüngere Fahrer in der niedrigsten Schadenfreiheitsklasse ein. Der Schadenfreiheitsrabatt beträgt in dieser Klasse meist zwischen 90 und 110 Prozent. Autofahrer verbessern sich mit jedem unfallfreien Jahr um eine Stufe und zwar bis zur Schadenfreiheitsklasse 15. Dann erfolgt die Besserstufung entweder jedes zweite oder jedes dritte Jahr. Die höchste Schadenfreiheitsklasse ist 35. In dieser kann noch ein Schadenfreiheitsrabatt von bis zu 20 Prozent erreicht werden.

Gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Versicherern

Man könnte sagen, dass die Schadenfreiheitsklasse so an den Versicherungsnehmer gebunden ist wie die Tankstellenpreise von den Ölpreisen abhängig sind. In einigen wenigen Fällen besteht aber durchaus die Möglichkeit, die Klasse auf eine andere Person respektive einen anderen Versicherungsnehmer zu übertragen. Vor allem Fahranfänger profitieren von dieser Möglichkeit, da sie, wie bereits erwähnt, in der niedrigsten Schadenfreiheitsklasse starten. Einige Versicherer bieten Autofahrern außerdem die Möglichkeit, den Zweitwagen günstig einzustufen. In einigen wenigen Fällen besteht sogar die Chance, den Zweitwagen in dieselbe Schadenfreiheitsklasse einzustufen wie den Erstwagen. Da sich die Angebote zum Teil stark voneinander unterscheiden, muss man möglichst viele Kfz-Versicherungen miteinander vergleichen.

Wann aus der eigenen Tasche zahlen?

Wenn kleinere Unfälle, beispielsweise ein Kratzer im Lack, passieren, sollte man genau nachrechnen, ob es sich lohnt, den Schaden aus der eigenen Tasche zu zahlen. Man muss die entstehenden Kosten für die Reparatur des eigenen und des fremden Wagens möglichst exakt ermitteln. Die Kosten werden dann in Verhältnis zu den Folgekosten im Falle einer Hochstufung der Schadenfreiheitsklasse und dem damit verbundenen Verlust des Schadenfreiheitsrabatts gesetzt.

Welche Autoversicherung ist günstig?

Ein guter Preisvergleich fällt bei der Vielzahl der Kfz-Versicherungen zumeist schwer. Auch weil eine günstige Autoversicherung immer davon abhängt, was man von einer Autoversicherung erwartet. Daher ist es unumgänglich, dass Sie der Versicherungsrechner mit vielen Hinweisen Schritt für Schritt hin zur der für Sie passenden Autoversicherung führt. Denn ihre Angaben sind wichtig, um im Preisvergleich der Autoversicherungen, die für Sie günstigste Kfz-Versicherung ausfindig zu machen. Je genauer Ihre Vorstellungen sind, desto mehr Kriterien stehen Ihnen beim Autoversicherungsvergleich zur Verfügung.

Wie kann man seine Autoversicherung wechseln?

Grundsätzlich sollte man eine Kfz-Versicherung immer schriftlich kündigen. Im besten Fall sollte die schriftliche Kündigung sogar per Einschreiben mit Rückschein an den Versicherer geschickt werden, da der Versicherte so jederzeit nachweisen kann, dass die Kündigung fristgerecht eingegangen ist. Sollten die Kündigung persönlich bei der Versicherungsgesellschaft abgeben werden, dann gilt es darauf, dass der Empfang des Kündigungsschreibens schriftlich bestätigt wird. Versendet man die Kündigung per Fax, sollte die Sendebestätigung als Nachweis für den fristgerechten Eingang der Kündigung, unbedingt aufgehoben werden.

Man sollte die alte Kfz-Versicherung aber erst kündigen, wenn der neue Vertrag steht. Denn Versicherungsgesellschaften dürfen zwar keinem Kunden eine Kfz-Haftpflichtversicherung verwehren, eine Kaskoversicherung darf jedoch abgelehnt werden. Damit man nicht plötzlich ohne Autoversicherung dasteht, sollte man sich vor der Kündigung um einen neuen Vertrag kümmern. Hierbei gilt es jedoch darauf zu achten, dass Laufzeitüberschneidungen der Kfz-Policen vermieden werden, denn dies sorgt nur für unnötige Kosten.

Versicherungsauswahl

Wann kann man seine Autoversicherung wechseln?

Für alle Verbraucher, die eine Kündigung ihrer Kfz-Versicherung in Betracht ziehen, gilt in der Regel der 30.11. als Stichtag, weil die meisten Kfz-Policen für das jeweilige Kalenderjahr gelten. In seltenen Fällen gibt es jedoch auch davon abweichende Regelungen in einigen Verträgen. Die Kündigung einer Kfz-Versicherung ist außerdem nur innerhalb bestimmter Fristen möglich. Bevor die Kündigung formuliert wird, sollte daher ein Blick in die Versicherungsbedingungen der alten Kfz-Versicherung geworfen werden.

Neben dem ordentlichen Kündigungsrecht haben Versicherte auch ein außerordentliches Kündigungsrecht. Dieses greift z.B. wenn der Versicherungsnehmer sein Fahrzeug während der Vertragslaufzeit abmeldet und ein neues Fahrzeug anmeldet. Bei einem solchen Fahrzeugwechsel kann der Versicherte den Versicherungsvertrag ohne Einhaltung von Fristen beenden. In diesem Fall bleibt dem Versicherten die Schadenfreiheitsklasse erhalten und wird auf das neue Fahrzeug übertragen.

Darüber hinaus gibt es neben dem ordentlichen und dem außerordentliches Kündigungsrecht noch das Sonderkündigungsrecht, welches zum Beispiel dann zum Tragen kommt, wenn die Versicherungsgesellschaft die Beiträge erhöht. Hierbei gilt der Grundbetrag als Orientierung. Denn dieser kann sich erhöhen, obwohl die zu zahlende Prämie durch eine bessere Schadensfreiheitsklasse gleich bleibt oder sogar sinkt. Das Sonderkündigungsrecht greift auch bei einer Beitragserhöhung, die sich aus einem, von der Versicherung regulierten Schaden ergibt. In diesem Fall kann sowohl der Versicherungsnehmer als auch die Versicherung selbst den Vertrag auflösen.

Welche Daten müssen beim Preisvergleich der Autoversicherungen angegeben werden?

Die meisten Eingaben, die zum Preisvergleich der Autoversicherungen nötig sind, erklären sich von selbst oder werden im KFZ-Versicherungsvergleich unmittelbar erläutert. So sind zum Beispiel die wichtigen Kfz-Schlüsselnummern wie HSN oder TSN auf dem Fahrzeugschein zu finden. Alle angegebenen Informationen unterliegen hierbei dem Datenschutz und werden über eine verschlüsselte Verbindung übertragen. Dem Versicherer werden sie erst mitgeteilt, sobald Sie Ihre endgültige Wahl getroffen haben.