Stärkerer €uro drückt leicht auf Heizölpreise

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Trotz schlechterer Vorgaben vom Rohölmarkt sind die Heizölpreise zum Wochenauftakt leicht gesunken. Zurückzuführen ist dies auf den stärkeren €uro, der innerhalb von drei Handelstagen um gut einen Prozent gegen die Ölwährung Dollar zulegen konnte. Aus diesem Grund gaben die Heizölpreise heute im bundesweiten Durchschnitt um gut 0,3 Cent/Liter nach. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 70,92 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren auf den heutigen Montag zumeist Preisrückgänge zu verzeichnen, die teilweise sogar recht kräftig ausfielen. Lediglich in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein legten die Heizölpreise um leichte 0,1 Cent/Liter zu. In allen anderen Bundesländern konnten Preisrückgänge zwischen 0,1 und 0,9 Cent/Liter festgestellt werden. Dabei entfielen die kräftigsten Preisnachlässe auf Sachsen und Thüringen, gefolgt von Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Angebotslage auf dem Weltölmarkt spitzt sich zurzeit weiter zu, weshalb die Ölpreise in der zweiten Jahreshälfte auf neue Langzeithöchststände klettern könnten. Erst recht, wenn die Erdöleinfuhren aus dem Iran vollständigen gestoppt werden sollten, droht dem Ölmarkt zum Jahresende eine deutliche Unterversorgung.

Aktuelle und zu erwartende Produktionsausfälle in zahlreichen Ölförderländern, sowie ein hinter den Erwartungen bleibender US-Ölmarkt und die Forderung von US-Präsident Trump, dass alle Länder ihre Ölimporte aus dem Iran bis November dieses Jahres vollständig einzustellen sollen, haben die Erhöhung der OPEC-Ölförderung bereits verpuffen lassen.

Bei der jetzigen Marktlage müssen sich Heizölverbraucher daher wohl darauf einstellen, dass die Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte zulegen werden. Aktuell sorgt zwar der stärkere €urokurs für etwas Entlastung, doch an der Preistendenz hat sich wenig geändert. Daher muss weiterhin damit gerechnet werden, dass die Heizölpreise im Herbst und Winter teurer werden.

Unsere Empfehlung lautet daher besser jetzt Heizöl zu kaufen als später. Zurzeit stehen die Heizölpreise recht stabil, knapp vier Prozent unter dem aktuellen Langzeithoch von Ende Mai. Doch vor dem Hintergrund der bestehenden Risiken auf steigende Rohöl- und Heizölpreise, könnte sich dies bald ändern. Insgesamt ist die Chance auf einen deutlichen Preisrückgang aktuell geringer als das Risiko auf einen plötzlichen Preissprung nach oben, daher sollten Heizölverbraucher die Gelegenheit für eine frühzeitige Heizölbevorratung nutzen.

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