Preise für Heizöl ziehen stetig an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise klettern derzeit von einem Langzeithoch zum Nächsten. Auch auf den heutigen Mittwoch legten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt wieder um weitere 0,3 Cent/Liter zu. Eine Bestellung von 2.000 Litern im Heizöl koste somit aktuell 72,18 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren ist. Zudem bleiben die Aussichten für Heizölkunden wenig erfreulich, denn die Preistendenz zeigt insgesamt eher nach oben als nach unten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei fielen die Preisanstiege jedoch deutlich geringer aus als gestern. So entfielen die kräftigsten Preisanstiege mit gut 0,6 Cent/Liter auf Bayern und das Saarland. Am wenigsten kletterten die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuell müssen Verbraucher so viel für eine Heizölbestellung ausgeben wie zuletzt vor rund dreieinhalb Jahren. Im Vergleich zum Sommer 2017, als die Heizölpreise auf ein Zwischentief von rund 50 Cent/Liter gefallen waren, kostet eine Tankfüllung von 2.000 Litern Heizöl aktuell rund 400 Euro mehr als vor elf Monaten. Zudem haben sich die Aussichten auf fallende Heizölpreise zuletzt deutlich verschlechtert.

Vor der Entscheidung von US-Präsidenten zur weiteren Iran-Politik der USA hatten viele Marktbeobachter und Verbraucher noch auf eine Preiskorrektur nach unten gehofft, doch diese ist aktuell sehr viel unwahrscheinlicher geworden. Lediglich eine Lockerung der Förderobergrenze, auf der im Juni anstehenden OPEC-Sitzung, könnte die Heizölpreise wieder fallen lassen. Darauf zu setzen erfordert jedoch eine gewisse Risikobereitschaft, denn zurzeit sind weitere Preisanstiege am Ölmarkt wahrscheinlicher als Preisrückgänge.

Für die heimischen Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man sich im weiteren Jahresverlauf insgesamt auf ein höheres Preislevel für Heizöl einstellen muss. Auch wenn die Heizölpreise zurzeit nur langsam zulegen, von spürbaren Preisrückgängen sind wir bei der derzeitgen Marktlage weit entfernt. Wer bei den aktuell hohen Heizölpreisen seinen Tank jedoch nicht komplett füllen will, der kann sich mit der Bestellung einer Teilmenge etwas Ruhe verschaffen. Dies ist eine empfehlenswerte Strategie um das Risiko eines weiteren Ölpreisanstiegs zu verringern und lässt einem zudem die Möglichkeit einer günstigeren Bestellung offen, falls die Preise im Sommer doch noch nachgeben sollten.

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