Preise für Heizöl weiterhin hoch

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise im gestrigen Tagesverlauf spürbar gesunken waren, legten sie auf den heutigen Mittwoch wieder zu. Im Vergleich zu gestern Morgen blieb somit am heutigen Mittwochmorgen nur noch ein Rückgang um rund 0,2 Cent/Liter übrig. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet daher im bundesweiten Durchschnitt aktuell 65,23 €uro/100 Liter.

Obwohl die Rohölpreise zuletzt kräftig nachgegeben hatten, fiel der Rückgang bei Gasöl, dem börsennotierten Vorprodukt von Heizöl, nicht so stark aus. Zudem gab der €uro gegen den Dollar nach, was sich ebenfalls preisstützend auswirkte. In Summe ergaben sich somit recht stabile Vorgaben für die heimischen Heizölpreise.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren zur Wochenmitte in den meisten Bundesländern leichte Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Bayern und Nordrhein-Westfalen legten die Heizölpreise um 0,1 bis 0,2 Cent/Liter zu. Die kräftigsten Preisnachlässe waren hingegen mit 0,5 bis 0,8 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt feststellbar.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Datenlage auf dem Weltölmarkt seit Wochen recht ausgeglichen ist und auch die an der Börse gehandelten Aussichten weitestgehend stabil scheinen, wurden die Ölpreise im März um deutliche rund neun Prozent nach oben gehandelt. Gestützt durch geopolitische Risiken wurde im Handel zunehmende auf steigende Ölpreise spekuliert.

Nachdem BRENT die 70-Dollar-Marke jedoch übersprungen hatte verlor die Aufwärtsbewegung an Dynamik, so dass sich in den letzten Wochen ein ordentliches Korrekturpotential der Ölpreise aufgebaut hat. Zumindest scheint der jüngste Preisanstieg übertrieben ausgefallen zu sein. Zudem ziehen sich Anleger aktuell aus riskanteren Investitionen zurück, weil der Handelskonflikt zwischen den USA und China konkrete Formen annimmt. Daher könnte es im April zu Gewinnmitnahmen und fallenden Ölpreisen kommen.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es sich zurzeit lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten und auf fallende Heizölpreise zu setzen. Zwar ist dies aktuell mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden, dennoch schätzen wir die Chance auf eine Preiskorrektur nach unten zurzeit etwas höher ein als das Risiko auf steigende Rohöl- und Heizölpreise.

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