Preise für Heizöl um 0,5 Cent gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Bereits am Wochenende waren die Heizölpreise gesunken und setzten den Rückgang auch am heutigen Montag weiter fort. Insgesamt gingen die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um 0,5 Cent/Liter zurück. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 72,24 €uro/100 Liter. Durch die deutlich verbesserten Vorgaben vom Rohölmarkt könnte es im Tagesverlauf zudem zu weiteren Preisnachlässen am Heizölmarkt kommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren in allen Bundesländern flächendeckende Preisrückgänge zu verzeichnen, die jedoch in ihrer Höhe unterschiedlich ausfielen. So gaben die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland lediglich um leichte 0,1 bis 0,2 Cent/Liter nach. In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt waren hingegen deutliche Preisrückgänge zwischen 1,0 und 1,1 Cent/Liter zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Ankündigung von OPEC-Leader Saudi-Arabien und Russland, die seit eineinhalb Jahren bestehende Förderkürzung zu lockern, umso das Angebot auf dem Weltölmarkt zu erhöhen, hat vorerst zu einem Ende des seit drei Monaten anhaltenden Höhenflugs der Ölpreise geführt. Nun wurde bekannt, dass Saudi-Arabien seine Ölförderung im Mai bereits auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr angehoben hat, was die Ölpreise unter Druck setzte.

Ob es bei der kommenden OPEC-Sitzung am 22. Juni zu einem Beschluss kommt, der spürbare Lockerungen der aktuellen Förderobergrenzen vorsieht, bleibt weiterhin fraglich. Viele Marktbeobachter halten es zurzeit für wahrscheinlicher, dass die OPEC keinen Schritt unternehmen wird, der die Ölnotierungen deutlich fallen lässt. Das Ölkartell könnte höchstens dafür sorgen, dass sich die Ölpreise auf dem aktuellen Stand stabilisieren.

In den letzten drei Jahren waren die Heizölpreise im Juni/Juli stets gesunken und mit etwas Glück könnte es auch in diesem Sommer zu Preisrückgängen am Ölmarkt kommen. Allerdings sieht es aktuell eher nach recht stabilen Preisen aus. Das Risiko für eine deutlich teurer werdende Heizölbestellung ist zuletzt jedoch gesunken, was auch den Handlungsdruck für Heizölverbraucher verringert.

Besonders in den verbrauchsarmen Sommermonaten können sich Heizölkunden daher einfach mal zurücklehnen und zumindest die Entwicklungen bis zum anstehenden OPEC-Meeting abwarten.

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