Leichter Rücksetzer bei den Heizölpreisen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach den Preisanstiegen der vergangenen beiden Tage war am Heizölmarkt zur Wochenmitte wieder ein leichter Preisrücksetzer zu verzeichnen. Sah es nach dem G20-Gipfel so aus als könnte sich der Handelsstreit zwischen den USA und China entspannen und als ob die OPEC-Förderkürzung bereits beschlossene Sache sei, so wurden in beiden Fällen gestern wieder Zweifel laut, was die Ölpreise fallen ließ.

Den Vorgaben vom Ölmarkt folgend gingen auch die Heizölpreise auf Mittwoch im bundesweiten Durchschnitt um 0,5 Cent/Liter zurück. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 75,36 €uro/100 Liter. Trotz des heutigen Preisrücksetzers sprechen weiterhin einige Faktoren für steigende Heizölpreise, weshalb man aktuell von einem guten Kaufzeitpunkt für eine Heizölbestellung sprechen kann. Dies gilt zurzeit jedoch nicht pauschal für die östlichen Bundesländern, denn dort ist es in dieser Woche teilweise zu erheblichen Preisaufschlägen gekommen.

Wie schon gestern war bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen heute erneut ein uneinheitliches Bild feststellbar. So legten die Heizölpreise in Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um weitere 0,1 bis 0,2 Cent/Liter zu, während in allen anderen Bundesländern zum Teil spürbare Preisrückgänge festgestellt werden konnten. Am deutlichsten gingen die Heizölpreise heute mit von 1,0 bis 1,3 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und dem Saarland zurück.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die preisstützenden Impulse, die vom G20-Gipfel für die Börsen und auch den Ölmarkt ausgegangen waren, wurden kurze Zeit später bereits wieder in Frage gestellt. Sowohl eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China als auch die sichergeglaubte OPEC-Förderkürzung wurden an den Börsen gestern wieder skeptisch bewertet, was die Preise am Weltölmarkt und somit auch die Heizölpreise wieder leicht sinken ließ.

Am Binnenmarkt zeichnen sich unterdessen keine weiteren Verbesserungen bei den Transportproblemen der Mineralölwirtschaft ab. Zwar weisen die Heizölpreise in manchen Regionen immer noch ein deutliches Abwärtspotential aus, doch dieses wird sich, aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers entlang des Rheins und fehlenden günstigen Transportalternativen, wohl vorerst nicht weiter heben lassen. Insgesamt kann man jedoch festhalten, dass sich der Heizölhandel gut auf die aktuelle Logistiksituation eingestellt hat und dass bereits ein Großteil der jüngsten Transportaufschläge zurückgenommen wurde.

Insgesamt finden Heizölverbraucher daher zurzeit einen guten Bestellzeitpunkt vor. Vor allem Kunden, die in den kommenden kalten Monaten noch Heizöl benötigen, empfehlen wir den jüngsten Preiseinbruch für eine Heizölbestellung zu nutzen und sich für den Winter Ruhe zu verschaffen.

Heizölverbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat noch bis zum Ende des Winters auskommen, können hingegen auch auf sinkende Heizölpreise spekulieren, sollten dann aber die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Ölpreise in den kommenden Monaten eher steigen als fallen werden. Dies könnte dazu führen, dass eine Rücknahme der bestehenden Logistikaufschläge im Binnenmarkt durch steigende Ölpreise egalisiert wird.

 

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