Jahrestief bei den Heizölpreisen in Sichtweite

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Neben der Formulierung Handelsstreit, ist in der Auseinandersetzung zwischen den USA und China jüngst auch die Begrifflichkeit „Währungskrieg“ in den Medien aufgetaucht. Die Kombination aus beiden Begriffen, führt auch weiterhin zu Preisrückgängen bei den Heizölpreisen. Im bundesweiten Durschnitt ist ein Minus von 1,1 Cent/Liter festzustellen, sodass der Heizölpreis bei einer Bestellung von 2.000 Litern heute im frühen Handel 65,37 €uro/100 Liter liegt. Speziell die Höhe der täglichen Preisreduzierungen wird von Analysten als ungewöhnlich hoch eingeschätzt.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Mit gut 2,4 Cent/Liter gingen die Heizölpreise dabei am deutlichsten in Baden-Württemberg zurück und auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland waren Preisnachlässe zwischen 1,2 bis 1,3 Cent/Liter zu verzeichnen. Die geringsten Preisrückgänge waren am Morgen mit 0,8 Cent/Liter in Sachsen und Thüringen feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Auseinandersetzung zwischen den beiden wirtschaftlichen Supermächten USA und China führte zuletzt zu anhaltend sinkenden Heizölpreisen. Experten haben bereits kurz nach dem Preisrutsch der Ölnotierungen mitgeteilt, dass die Rückgänge erst mit leichter Verzögerung bei den heimischen Heizölpreisen ankommen werden. Während fünf aufeinanderfolgende Tage von Experten noch als „normal“ bezeichnet werden, übertrifft die Höhe der täglichen Reduzierungen die Erwartungen deutlich.

Nachdem es zum Wochenbeginn zu ordentlichen Turbulenzen gekommen ist, haben sich die Finanzmärkte zu gestern etwas beruhigt. Die Ölnotierungen konnten sich zwischenzeitlich etwas von den Verlusten des Wochenauftaktes erholen, drehten im Laufe des gestrigen Handelstages jedoch erneut ins Minus. Auslöser waren die durch die USA erhobenen Strafzölle und die daraufhin seitens China veranlasste Abwertung der eigenen Währung. In der Zwischenzeit muss von einer Eskalation im Handelsstreit gesprochen werden, die sich auch weiterhin auf die Rohöl- und Heizölpreise auswirkt.

Heizölverbraucher können sich über die Preisrückgänge bei den Heizölpreisen auch am vierten Tag nach dem Preisrutsch der Rohölpreise freuen. Mit dem heutigen Minus, wurde das Preistal aus dem Juni nochmals unterschritten und auch das absolute Jahrestief von Anfang Januar ist in Sichtweite. Der kontinuierliche Preisrückgang der Heizölpreise und der damit verbundene Rückgang von über sechs Prozent, hat selbst unsere Redaktion überrascht. Aufgrund der guten Preisentwicklung, raten wir weiterhin zu einer frühzeitigen Heizölbevorratung.

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