Heizölpreise zogen spürbar an | Heizöl-News vom

um 08:30 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Anziehende Preise an den Rohstoffbörsen und Währungsverluste des €uro haben die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch zum ersten Mal seit rund drei Wochen klettern lassen. So war im bundesweiten Durchschnitt ein spürbarer Anstieg um 1,2 Cent/Liter feststellbar. Auch bei der regionalen Betrachtung zogen die Heizölpreise in allen Bundesländern an. In Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kletterten die Heizölpreise mit 1,4 bis 1,8 Cent/Liter am deutlichsten. Der mit Abstand geringste Anstieg entfiel mit 0,1 Cent/Liter auf in Bayern. Besonders dort kann man heute noch sehr gut Heizöl bestellen, weil die tanke-günstig Partnerhändler die heutigen Preiserhöhungen wohl erst Morgen an die Heizölkunden weiter geben werden.

Entwicklungen am Ölmarkt

Gestern erfuhren die Rohölpreise eine längst überfällige Korrektur. Diese fiel bislang jedoch so gering aus, dass man bei weitem noch nicht von einer Trendwende am Ölmarkt sprechen kann. Die US-Rohölsorte WTI legte mit 0,9 $/b am kräftigsten zu und stand heute Morgen bei 37 Dollar/Barrel. Die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT kletterte hingegen nur um 0,5 $/b und wurde am Mittwochmorgen bei 38,1 Dollar/Barrel gehandelt. Beide Sorten notieren somit weiterhin deutlich unter der 40-Dollar-Marke.

Auch wenn die Ölpreise nun zu einer leichten Erholung ansetzen sollten, so bleiben die Aussichten auf längere Sicht weiter gedrückt und das deutliche Überangebot auf dem Weltölmarkt bestimmt weiterhin die Preise. Erst recht wenn der Iran im kommenden Jahr wieder vollständige auf den Ölmarkt zurückkehrt. Zudem will wohl auch die USA in Zukunft wieder ein Ölexportland werden. Dieser Schritt käme aktuell überraschend, da die meisten Analysten im Jahr 2016 von einer spürbar sinkenden Ölförderung in den USA ausgehen. Dennoch sollen sich die politischen Spitzen im Kongress laut Medienberichten darauf verständigt haben, das seit 40 Jahren selbst auferlegt Exportverbot der USA zu kippen. Die preislichen Auswirkungen dieser Maßnahme werden jedoch als gering eingestuft. Und da es ansonsten gestern an impulsgebenden Nachrichten mangelte, ist die gestrige Gegenbewegung am Ölmarkt wohl auf technische Faktoren zurückzuführen.

Heute Nachmittag wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank FED die Zinswende in den USA einleiten wird. Spannend wird jedoch mit welchem Tempo diese Zinswende vorangetrieben wird. Die meisten Devisenhändler gehen zurzeit von einer eher zurückhaltenden Leitzinserhöhung aus, so dass auch die Auswirkungen am Devisenmarkt nicht allzu deutlich ausfallen werden. Dennoch kann in den nächsten Tagen mit einem tendenziell gegen den Dollar nachgebenden €uro gerechnet werden.

Aussicht und Empfehlungen

In den letzten zwei Tagen muss man von einem Boom der Heizöl-Nachfrage sprechen. Die meisten Verbraucher gaben ihre Zurückhaltung auf und nutzten die günstigsten Heizölpreise des vergangenen Jahrzehnts für eine langfristige Bevorratung. Allerdings muss der heutige Preisanstieg nicht zwangsläufig eine Trendwende einleiten. Dennoch ist der bisherige, massive Preissturz erstmal beendet, so dass sich die Heizölpreise nun auf niedrigem Level stabilisieren könnten. Da die Heizölpreise zuletzt einen Tiefststand ausgebildet haben könnten, von dem aus es vermutlich nicht mehr stark nach unten oder sogar wieder nach oben gehen wird, ist heute ein idealer Kaufzeitpunkt gekommen. Daher empfehlen wir die immer noch sehr günstigen Heizölpreise für eine Heizölbestellung zu nutzen.

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