Heizölpreise wieder bei 58 Cent/Liter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Start der neuen Woche sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um knapp 1,0 Cent/Liter gesunken. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell wieder 58,03 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit einem der tiefsten Stände der vergangenen drei Wochen ist.

Bei der regionalen Entwicklung der Heizölpreise waren heute in nahezu allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Bayern verharrten die Heizölpreise am Morgen vorerst auf dem Preisniveau von Freitag. In allen anderen Bundesländern gaben die Heizölpreis nach, wobei jedoch die Höhe der Preisnachlässe sehr unterschiedlich ausfiel.

So gingen die Heizölpreise in Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lediglich um leichte 0,1 bis 0,5 Cent/Liter zurück. In Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland waren hingegen kräftige Preisrückgänge in Höhe von 1,6 bis 1,7 Cent/Liter zu verzeichnen.

günstige Heizölpreise

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Kurzfristig betrachtet könnten die Heizölpreise nun die Seitwärtsbewegung einschlagen oder sogar etwas nachgeben. Mit Heizölpreisen, wie wir sie im August noch gesehen hatten, sollten man jedoch nicht mehr rechnen.

Im Hinblick auf die längerfristige Preisentwicklung am Ölmarkt sind wir zudem weniger optimistisch. Zumindest sollte man in seine Überlegungen mit einbeziehen, dass die Ölpreise immer noch auf einem niedrigen Niveau liegen, welches sogar so tief ist, dass es viele Förderländer vor Probleme stellt. Und nicht nur bei den Ölproduzenten würde man gerne steigende Ölpreise sehen auch an den Börsen sind steigende Kurse beliebter als fallende.

Die OPEC und Russland stehen zu Ihrer Förderkürzung und wollen diese verlängern, die Öllagerbestände in den USA sind im Jahresverlauf massiv gesunken und auch der stets unter erheblichen Preisdruck arbeitenden US-Schieferölindustrie käme eine leichte Preiserhöhung wohl entgegen. Zudem bleiben weltweit Investitionen in Förderanlagen aus, was den Ölpreisen mittel- bis langfristig Auftrieb geben wird.

Insgesamt erwarten wir in den kommenden Monaten zwar keine Explosion der Rohöl- und Heizölpreise, aber die Tendenz weist doch eher nach oben als nach unten. Daher hatten wir auch im Sommer immer wieder darauf hingewiesen, dass man die niedrigen Heizölpreise für eine frühzeitige Winterbevorratung nutzen sollte. Wer im Sommer nicht bestellen konnte, für den bieten wir noch bis Mitte Oktober unsere Herbst-Rabattaktion an.

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