Heizölpreise weiterhin bei 61,5 Cent/Liter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte haben sich die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt erneut kaum bewegt, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl weiterhin 61,49 €uro/100 Liter kostet. Insgesamt kann man am heimischen Heizölmarkt seit einer Woche von einer stabilen Seitwärtsbewegung sprechen, die aufgrund der jüngsten Währungsgewinne des €uro leichte Preisnachlässe aufzuweisen hat.

Auch bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren auf den heutigen Mittwoch nur leichte Veränderungen zu verzeichnen. In Bayern, Sachsen und Thüringen, wo die Heizölpreise gestern gesunken waren, konnten heute leichte Preisanstiege in Höhe von 0,1 bis 0,2 Cent/Liter festgestellt werden. In allen anderen Bundesländern gaben die Heizölpreise um leichte 0,1 bis 0,2 Cent/Liter nach. Im Bundesländervergleich ist Heizöl zurzeit am günstigsten in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Hamburg, Sachsen-Anhalt und Berlin.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuell bewegen sich die Heizölpreise, in der Nähe ihres Jahreshochs, stabil seitwärts. Die Datenlage am Ölmarkt zeigt sich insgesamt recht ausgeglichen, was dazu geführt hat, dass sich die Heizölpreise auf dem aktuellen Preislevel eingependelt haben. In den vergangenen Tagen hat zudem der deutlich an Wert gegen die Ölwährung Dollar zulegende €uro dazu beigetragen, dass die Heizölpreise hierzulande etwas nachgegeben haben.

Am Ölmarkt richten sich die Blicke der Händler aktuell auf das Ende der Woche stattfindende OPEC-Meeting. Bis zum Treffen des Ölkartells werden sich Händler wohl Zurückhalten, in der zweiten Wochenhälfte könnte dann jedoch Bewegung in die Ölpreis-Entwicklung kommen. Besonders wenn sich Russland und die OPEC bereits am Rande des Meetings auf eine Verlängerung der bestehenden Förderkürzung bis Ende 2018 einigen sollten.

Wenn dann auch noch die neuen Daten vom US-Ölmarkt preisstützend ausfallen sollten, dann werden die Ölpreise sehr wahrscheinlich nochmal zulegen. Da die Ölpreise in den zurückliegenden drei Monaten bereits um rund 25 Prozent gestiegen sind, ist ein massiver Preissprung jedoch nicht zu erwarten.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass es in den nächsten Tagen wohl so weitergehen wird wie in der vergangenen Woche. Mit einem Seitwärtsverlauf, der je nach Ausgang des OPEC-Meetings und der Entwicklungen auf dem US-Ölmarkt leicht preisstützende oder preismindernde Tendenzen aufweist. Bei der aktuellen Nachrichtenlage halten wir das Risiko anziehender Heizölpreise für etwas höher als die Chance auf Preisrückgänge.

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