Heizölpreise weiterhin auf 3-Monats-Hoch

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise sind zum Start der neuen Woche erneut leicht gestiegen, nachdem sie am Wochenende auf ein 3-Monats-Hoch geklettert waren. So legten die Heizölpreise am heutigen Montag im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,2 Cent/Liter zu. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 56,27 €uro/100 Liter.

Bei der regionalen Betrachtung der Heizölpreise zeigte sich heute erneut ein recht einheitliches Bild mit nur leichten Preisveränderungen in den meisten Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen gaben die Heizölpreise um leichte 0,1 Cent/Liter nach und in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verharrten die Heizölpreise auf dem Vortageslevel.

In den verbleibenden Bundesländern waren Preisanstiege zu verzeichnen, die zwischen  0,3 und 0,7 Cent/Liter lagen. Am deutlichsten zogen die Heizölpreise am Montag in Berlin, dem Saarland, Sachsen und Thüringen an.

Heizölpreise steigen

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In den USA normalisiert sich die Lage langsam wieder. Die Überschwemmungen in Südtexas gehen allmählich zurück, so dass die ersten Raffinerien im Golf von Mexiko angekündigt haben, ihren Betrieb bald wieder aufnehmen zu wollen. Diese Entwicklung wird für eine Entspannung am Ölmarkt sorgen und wohl besonders die Preise der Ölprodukte wieder fallen lassen.

Für den deutschen Heizölmarkt bedeutet dies, dass die Heizölpreise wieder nachgeben könnten. Wie Hoch ein Rückgang ausfallen würde, kann jedoch noch nicht abgeschätzt werden. Massive Preisnachlässe sind weniger wahrscheinlich, auch weil viele Marktbeobachter bereits vor „Harvey“ eher mit anziehenden Heizölpreisen zum Winter hin gerechnet hatten.

Ähnlich wie beim gestrigen TV-Duell der beiden Kanzlerkandidaten, nach dem die meisten Wähler weiterhin unentschlossen sind, welche Parteien ihre Stimmen bekommen sollen, ist auch die Lage am Ölmarkt zum Wochenstart nicht wirklich übersichtlicher geworden. Eine klare Empfehlung ist daher zurzeit schwer abzugeben.

Wir raten dennoch mit einer Bestellung erst einmal zu warten und die Entwicklungen in dieser Woche zu verfolgen. Wenn die Auswirkungen von Tropensturm Harvey nicht mehr so gravierend ausfallen und sich die Lage am Ölmarkt wieder normalisiert hat, werden zumindest Tendenzen klarer sichtbar sein.

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