Heizölpreise tendieren seitwärts

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise gestern nochmal leicht nachgaben, stiegen sie heute im Mittel um gut 0,3 Cent je Liter an. Insgesamt tendieren die Heizölpreise somit seit einer Woche seitwärts mit leichten Ausschlägen nach oben oder unten. Regional sind die Heizölpreise am heutigen Donnerstag in allen Bundesländern gestiegen. Allerdings unterscheidet sich die Höhe der Preisanstiege teilweise deutlich. So sind in Bayern und Sachsen lediglich Anstiege von rund 0,1 ct/l zu verzeichnen, während die Heizölpreise in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern um 0,7 bis 0,8 ct/l kletterten.

Nach der langen Talfahrt suchen die Rohölpreise seit Beginn der Woche nach einer neuen Richtung, wodurch die Preise leicht auf und ab pendeln. Da es geopolitisch derzeit vehältnismäßig ruhig ist, werden an den Börsen nun auch wieder Fundamentaldaten stärker gewertet. So sorgten die gestern vom DOE (Department of Energy) veröffentlichten Daten zu den US-Öllagerbeständen auf Donnerstag für einen recht klaren Anstieg der Rohölnotierungen. Denn die US-Rohöllager sanken um rund 7,5 Mio. Barrel. Diese Nachricht lies die Notierung für BRENT um knapp einen Dollar je Barrel ansteigen, so dass BRENT am Donnerstagmorgen bei 107,2 $/b gehandelt wurde. Am Devisenmarkt fiel der €urokurs gegen den US-Dollar in den vergangenen Tage sehr deutlich zurück und befindet sich mit 1,353 $/€ auf dem niedrigsten Stand seit 5 Monaten.

Die Entwicklungen am Devisen- und Rohölmarkt deuten aktuell auf steigende Heizölpreise hin. Da der Anstieg heute recht moderat ausfiel, befinden wir uns noch in einem guten Kaufmoment. Dies könnte sich in den kommenden Tagen jedoch ändern, da an den Ölbörsen nun getestet werden könnte ob sich ein preisliche Aufwärtstrend durchsetzen kann.

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