Heizölpreise setzten den Aufwärtstrend fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf Donnerstag stiegen die Heizölpreise weiter an. Im bundesweiten Durchschnitt ergab sich ein Anstieg von knapp 0,5 ct/l. Spitzenreiter beim Preisanstieg war das Saarland mit knapp einem Cent je Liter Heizöl. Am geringsten fiel der Anstieg der Heizölpreise mit gut 0,2 ct/l in Nordrhein-Westfalen aus.

Die Krise in der Ukraine stützt die Rohölnotierungen durch höhere Risikoaufschläge. Am Anstieg der Rohölwerte konnten auch die steigenden US-Rohöllager nichts ändern. Die europäische Leitsorte BRENT legte um 0,5 Dollar je Barrel zu und stand am Donnerstagmorgen bei 110,1 $/b. Damit steht BENT derzeit rund 7,5 $/b über der Tagesnotierung des Vorjahres. Der €uro steht aufgrund der möglichen Ausweitung der lockeren Geldpolitik der EZB unter erheblichem Druck.

Auch in den kommenden Wochen wird die Krise in der Ukraine das wichtigste Thema am Ölmarkt bleiben. Leider ist hier kurzfristig keine Deeskalation in Sicht. Hinzu kommt der schwächelnde €urokurs, der durch die eventuell anstehende Ausweitung der lockeren Geldpolitik der EZB, weiter unter Druck geraten könnte. Dies trübt die kurzfristige Aussicht auf die Heizölpreise. Die mittel- bis längerfristigen Aussichten geben jedoch Anlass auf günstigere Preise zu hoffen, zumindest wenn man an eine Lösung im Ukraine-Konflikt glaubt. Die Versorgungslage auf dem Weltölmarkt würde Preisnachlässe hergeben.

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