Heizölpreise setzten den Abwärtstrend fort | Heizöl-News vom

um 10:49 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf Dienstag gaben die Heizölpreise weiter nach. Im bundesweiten Durchschnitt sanken die Preise um 0,3 Cent je Liter Heizöl. In den meisten Bundesländern sanken die Heizölpreise sogar deutlicher. Mit 0,6 ct/l war Hessen am heutigen Dienstag der Spitzenreiter bei den Preisnachlässen. Insgesamt sanken die Preise in 11 Bundesländern um durchschnittlich 0,5 ct/l ab, in 5 Bundesländern war hingegen ein Preisanstieg von durchschnittlich knapp 0,2 ct/l festzustellen.

Die Ankündigung des russischen Präsidenten Putin, dass das Militärmanöver an der ost-ukrainischen Grenze beendet sei und die Truppen nun abziehen würden, übte Druck auf die Rohölpreise aus. Die europäische Leitsorte BRENT gab daraufhin um 0,4 Dollar nach und stand am Dienstagmorgen bei 109,6 $/b. Der €uro hat sich vorerst auf dem niedrigeren Niveau von rund 1,37 $/€ stabilisiert und gab somit keine Preisimpulse. Die geringe Heizölnachfrage sorgt hingegen für Rabatte, was die Heizölpreise senkt.

Auch in den kommenden Wochen wird die Krise in der Ukraine das wichtigste Thema am Ölmarkt bleiben. Leider ist hier kurzfristig keine Deeskalation in Sicht. Hinzu kommt der schwächelnde €urokurs, der durch die eventuell anstehende Ausweitung der lockeren Geldpolitik der EZB, weiter unter Druck geraten könnte. Dies trübt die kurzfristige Aussicht auf die Heizölpreise. Die mittel- bis längerfristigen Aussichten geben jedoch Anlass auf günstigere Preise zu hoffen, zumindest wenn man an eine Lösung im Ukraine-Konflikt glaubt. Die Versorgungslage auf dem Weltölmarkt würde Preisnachlässe hergeben.

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