Heizölpreise leicht gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Donnerstag haben die Heizölpreise leicht nachgegeben. Am Morgen war im bundesweiten Durchschnitt ein Rückgang von minimalen 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen, allerdings kann damit gerechnet werden, dass die Heizölpreise im weiteren Tagesverlauf weiter nachgeben werden. Am Donnerstagmorgen kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 59,75 €uro/100 Liter und befand sich somit weiterhin auf einem der höchsten Stände des vergangenen halben Jahres. Alleine in den zurückliegenden fünf Wochen sind die Heizölpreise um rund elf Prozent gestiegen.

Bei der regionalen Entwicklung der Heizölpreise zeigte sich heute erneut ein unterschiedliches Bild in den einzelnen Bundesländern. Während die Heizölpreise in Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein um 0,1 bis 0,4 Cent/Liter zulegten, waren in allen anderen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Am kräftigsten gaben dabei heute die Heizölpreise mit gut 0,7 Cent/Liter in Sachsen und Thüringen nach.

 

günstige Heizölpreise

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In den letzten zwei Tagen korrigierten die Ölpreise wieder nach unten und haben sich damit erstmal von dem vorherigen massiven Preisanstieg erholten, dennoch bleibt die Stimmung am Ölmarkt angespannt. Immer wenn man zuletzt damit hätte rechnen können, dass Gewinnmitnahmen im Ölhandel einsetzen könnten, kam es doch anders und die Kurse zogen weiter an.

Unter dem Eindruck der Überschwemmungen in den USA, stetig fallender US-Öllagerbeständen, einer anziehenden globalen Ölnachfrage, der Einhaltung der OPEC-Förderkürzung, der Kriegsrhetorik zwischen den USA und Nordkorea und zuletzt  auch der Ankündigung der Türkei, dass man Öllieferungen aus dem Nordirak nach Europa blockieren könnte, sind die Ölpreise im September kräftig angezogen. Insgesamt steht in den zurückliegenden vier Wochen ein Plus von knapp 16 Prozent zu Buche.

Hinzu kommt, dass der €uro im Laufe dieser Woche spürbar an Wert gegen den Dollar verloren hat, was die Öleinkäufe der Europäer überproportional verteuert und somit auch den Heizölpreisen hierzulande einen weiteren Schub nach oben gegeben hat. Heute sind die Währungsverluste auch ein Grund dafür, dass die Preisrückgänge vom Rohölmarkt nicht vollständig bei den heimischen Heizölverbrauchern ankommen.

Wir hatten bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass die Heizölpreise zum Jahresende wieder deutlich zulegen könnten, was sich nun deutlich schneller bewahrheitet hat als zunächst angenommen. Wer den Sommer nicht für eine frühzeitige Heizölbestellung nutzen konnte, für den bieten wir als kleines Trostpflaster aktuell unsere Herbst-Aktion an.

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