Heizölpreise kaum verändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise am Wochenende weiter zurückgegangen waren, haben sie zum Start der neuen Woche leicht zugelegt. Unterm Strich haben sich die Heizölpreise somit im bundesweiten Durchschnitt zwischen Freitag- und Montagmorgen kaum verändert. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet im Mittel weiterhin 54,70 €uro/100 Liter.

Bei der regionalen Betrachtung der Heizölpreise kam es jedoch zu Preisveränderungen nach oben und nach unten. Nur in Sachsen und Thüringen blieben die Heizölpreise am Montag unverändert. In Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland zogen die Heizölpreise zwischen minimalen 0,1 und spürbaren 0,6 Cent/Liter an. Dementgegen gaben die Heizölpreise in Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt um 0,2 bis 0,7 Cent/Liter nach.

 

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nach dem Auf und Ab innerhalb der letzten zwei Wochen, suchen die Ölpreise zurzeit nach einer neuen Richtung. Der in den letzten Monaten stets für Preisdruck sorgende US-Ölmarkt, zeichnet aktuell zwar nicht mehr ein ganz so bärisches Bild, dafür steigt die Ölförderung der OPEC wieder an. Es ist daher zurzeit schwer erkennbar, welche Richtung die Ölpreise einschlagen werden. So warten auch Händler auf neue preisbewegende Impulse, die heute und Morgen vom Treffen der OPEC-Allianz kommen könnten und am Mittwoch werden die US-Ölmarktdaten wieder in den Fokus rücken.

Obwohl die jüngste Preiserhöhung am Ölmarkt zum größten Teil bereits wieder zurückgenommen wurde, halten Marktbeobachter weiterhin die Möglichkeit fallender Ölpreise für realistisch. Die Ölexporte der OPEC sind auf ein neues Rekordhoch gestiegen, die russische Ölproduktion liegt deutlich über der des Vorjahres und auch die US-Ölförderung befindet sich, trotz sinkender Öllagerbestände, aktuell auf einem Zwei-Jahres-Hoch. Zudem stehen in den USA Schieferölproduzenten bereit, um bei anziehenden Ölpreisen die Förderung hoch zu fahren. Der Weltölmarkt ist somit weiterhin überversorgt und wird dies wohl auch noch eine ganze Weile bleiben.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es sich zurzeit lohnen kann auf weiter fallende Heizölpreise zu spekulieren. Zum Winter könnten die Heizölpreise zwar tendenziell anziehen, doch bis dahin ist noch viel Zeit. Besonders in den Sommermonaten hat man aufgrund des geringeren Ölverbrauchs, auch mit einem leereren Tank etwas mehr Zeit um den Markt ohne Handlungsdruck im Auge zu behalten.

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