Heizölpreise in stabiler Seitwärtsbewegung

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch zum Wochenausklang hat sich die pendelnde Seitwärtsbewegung der Heizölpreise fortgesetzt. In dieser Woche ist jedoch feststellbar, dass sich die Schwankungsbreite stark verringert hat, so dass man im Wochenrückblick von sehr stabilen Heizölpreisen sprechen kann. So sind die Heizölpreise auch auf den heutigen Freitag im bundesweiten Durchschnitt nur um geringe 0,1 Cent/Liter gestiegen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 61,81 €uro/100 Liter.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung zeigte sich heute ein differenziertes Bild. In neun Bundesländern zogen die Heizölpreise an und in sieben Bundesländern waren Preisrückgänge zu verzeichnen. Dabei entfielen die mit Abstand deutlichsten Preisnachlässe mit 1,3 Cent/Liter auf das Saarland, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern, wo die Heizölpreise um 0,4 Cent/Liter nachgaben. Die kräftigsten Preisanstiege waren heute mit 0,6 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuell bewegen sich die Heizölpreise, auf dem nun deutlich höheren Preislevel, mit einigen Schwankungen seitwärts, denn auch die Datenlage am Ölmarkt zeigt sich insgesamt recht ausgeglichen. Dies sorgt dafür, dass die Heizölpreise aktuell nicht auf neue Höchststände klettern, aber auch für Preisrückgänge besteht nicht viel Spielraum.

Die neuen Zahlen vom US-Ölmarkt brachten vorerst wenig neue Impulse und da die Börsen in den USA gestern aufgrund eines Feiertages geschlossen waren, heute nur ein verkürzter Handelstag ist und sich Händler kurz vor dem kommenden OPEC zurückhalten werden, ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Rohöl- und Heizölpreise in den nächsten Tagen viel bewegen werden.

Erst in der zweiten Wochenhälfte der nächsten Woche könnte Bewegung in die Ölpreis-Entwicklung kommen. Denn dann stehen kurz hintereinander die US-Ölmarktdaten und vor allem die Entscheidung der OPEC zur Verlängerung der bestehenden Förderkürzung an. Allerdings ist selbst nach Bekanntgabe dieser richtungsweisenden Entscheidung, nicht mit massiven Preissprüngen nach oben oder nach unten zu rechnen.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass es zunächst wohl so weitergehen wird wie in den letzten Tagen. Mit einem Seitwärtsverlauf, der je nach Ausgang des OPEC-Meetings und der Entwicklungen auf dem US-Ölmarkt leicht preisstützende oder preismindernde Tendenzen aufweist. Insgesamt haben sich die Heizölpreise auf dem jetzigen Preislevel eingependelt und wir schätzen das Risiko auf leicht anziehende Heizölpreise derzeit etwas höher ein als die Chance auf Preisrückgänge.

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