Heizölpreise gaben um 0,3 ct/l nach | Heizöl-News vom

um 16:46 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf Dienstag gingen die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um 0,3 Cent je Liter zurück. Auch regional waren größtenteils Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stiegen die Heizölpreise um geringfügige 0,1 ct/l an. Deutliche Preisnachlässe waren hingegen mit 1,1 ct/l in Brandenburg und Berlin feststellbar. In allen anderen Bundesländern gaben die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,6 ct/l nach.

Auch wenn der gestrige Handelstag insgesamt ruhig verlief wirkte weiterhin die anhaltende Überversorgung des Weltölmarktes auf die Rohölnotierungen. So ging die europäische Leitsorte BRENT um weitere 0,3 $/b zurück und wurde am Dienstagmorgen bei 47,9 Dollar je Barrel gehandelt. Trotz des weiterhin bärischen Marktumfeldes, mit einem deutlich stärker steigendem Angebot als es die Nachfrage hergibt, könnten sich die Rohölpreise nun auf dem aktuellen Preisniveau einschwingen, denn die niedrigen Ölpreise führen zu sinkenden Staatseinnahmen in den Förderländern und zu ausbleibenden Investitionen in der Ölbranche. Hinzu kommt, dass in den USA die boomende Fracking-Industrie einen heftigern Dämpfer erhalten hat. Insgesamt zeigten sich die Ölpreise in den vergangenen zwei Wochen daher stabiler, dafür ging es turbulent am Devisenmarkt zu. Aber auch hier konnte sich der €uro nach der vorherigen Talfahrt gestern erstmal wieder leicht gegen den Dollar erholen.

Die Rohölpreise könnten beim derzeitigen Marktgeschehen bei etwa 45 Dollar je Barrel ein realistisches Preisniveau erreicht haben. Hier könnten sich die Preise stabilisieren oder zumindest nicht mehr erheblich fallen. Anders sieht es beim €urokurs aus, der in den kommenden Wochen durchaus weiter gegen den Dollar zurücksinken kann. Aktuell zeigt sich aber auch der €uro wieder stabiler. Daher ist in den kommenden Tage tendenziell eine Seitwärtsbewegung der Heizölpreise zu erwarten, welche jedoch auch durch begrenzte Auf- und Abwärtsbewegungen gekennzeichnet sein kann. Die Heizölnachfrage ist derzeit auf einem sehr hohen Niveau, was hier und da zu längeren Lieferzeiten führen kann.

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