Heizölpreise gaben kräftig nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise in den zurückliegenden Wochen um bis zu 13 Prozent gestiegen waren, erfolgt zurzeit eine Preiskorrektur nach unten. Die Preise am Ölmarkt waren zuletzt einfach zu schnell und zu stark angezogen. Daher wurde eine Gegenbewegung nötig, die durch Gewinnmitnahmen vieler Händler verstärkt wurde. Mit etwas Verspätung folgten die Heizölpreise hierzulande dann heute den Vorgaben vom Ölmarkt und gaben spürbar nach.

So sanken die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch im bundesweiten Durchschnitt um 1,2 Cent/Liter. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostete somit aktuell 58,46 €uro/100 Liter und hat sich damit wieder deutlich von der 60-€uro-Marke entfernt. Zudem sieht es derzeit so aus, als könnte im Wochenverlauf mit weiteren Preisnachlässen gerechnet werden.

Bei der regionalen Entwicklung der Heizölpreise waren heute in allen Bundesländern Preisrückgänge feststellbar, die zumeist sogar kräftig ausgefallen sind. So gaben die Heizölpreise in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und dem Saarland um deutliche 1,7 bis 1,8 Cent/Liter nach. Die geringsten Preisnachlässe entfielen hingegen mit 0,4 bis 0,6 Cent/Liter auf Brandenburg, Berlin, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

günstige Heizölpreise

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Der September war kein guter Monat für Heizölverbraucher. Vor dem Hintergrund der Überschwemmungen in den USA, stetig fallender US-Öllagerbeständen, einer anziehenden globalen Ölnachfrage, der Einhaltung der OPEC-Förderkürzung und dem Unabhängigkeits-Referendum der Kurden im Nordirak, sind die Ölpreise im September kräftig gestiegen. Gleichzeitig hatte auch der €uro an Wert gegen die Ölwährung Dollar verloren, so dass die Heizölpreise besonders deutlich zulegten.

Zum Start des Oktober setzte dann am Ölmarkt jedoch eine Preiskorrektur nach unten ein und auch der €uro konnte sich wieder stabilisieren. Die Gasölnotierungen, die für die Heizölpreise besonders relevant sind, fielen heute Morgen sogar auf ein Zwei-Wochen-Tief, weshalb davon ausgegangen werden darf, das auch die Heizölpreise in den kommenden Tagen weiter nachgeben werden.

Es lohnt sich daher aktuell mit einer Bestellung zu warten und zu schauen, wie weit die Rohöl- und Heizölpreise nachgeben werden, bevor die laufende Konsolidierungsphase beendet ist. Allerdings sollte man sich von den aktuellen Preisnachlässen nicht täuschen lassen, denn die Ölpreise werden zurzeit lediglich um kurzfristige Spekulationen bereinigt. Tendenziell bleibt jedoch die preisstützende Marktlage bestehen, so dass man nicht damit rechnen sollte, dass wir bald wieder ein Preisniveau sehen werden, wie es im Sommer vorgelegen hatte.

Wer den Sommer nicht für frühzeitige Winterbevorratung nutzen konnte, für den bieten wir noch bis Mitte Oktober unsere Herbst-Rabattaktion an.

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