Heizölpreise erneut leicht gestiegen | Heizöl-News vom

um 21:36 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Ende der Woche kletterten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,2 ct/l. Bei der regionalen Betrachtung zeigte sich hingegen ein differenzierteres Bild. So stiegen die Heizölpreise in neun Bundeländern an und in sieben gaben die Heizölpreise nach oder bleiben zumindest konstant. Mit einem Anstieg von knapp 0,9 ct/l kletterten die Preise in Bayern heute klar am stärksten. Die deutlichsten Preisrückgänge verzeichnete Niedersachsen mit gut 0,8 ct/l. Aber auch in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein sanken die Heizölpreise um rund 0,4 Cent/Liter.

Die Überversorgung des Weltölmarktes bleibt Fakt. Der Rückgang der US-Ölproduktion ist trotz deutlich sinkender Ölbohrungen kaum vorhanden und kann bei steigenden Ölpreisen zudem schnell wieder hochgefahren werden. Die US-Rohöllager befinden sich auf einem Rekordhoch und die ölreichen Krisenregionen zeigen sich politisch recht stabil, ebenso wie die Fördermengen der OPEC. Zudem könnte durch eine Einigung im Atomkonflikt, der Iran bald deutlich mehr Öl exportieren und somit das Angbet weiter in die Höhe treiben. Auf die Nachfrageseite drückt hingegen der extrem starke Dollar, welcher im Nicht-Dollar-Raum die Rohölpreise steigen lässt. Somit gab die europäische Leitsorte BRENT nach dem gestrigen Preissprung zum heutigen Wochenschluss wieder um 1,0 $/b nach und stand somit am Morgen bei 54,3 Dollar/Barrel. Auch wenn der starke Dollar Druck auf die Rohölpreise ausübt, so sorgt der dementsprechend schwache €uro gleichzeitig auch dafür, dass Rohöl im Euroraum teurer wird. Daher stützt der auf einem der tiefsten Stände der letzten 12 Jahre befindliche €uro auch die Heizölpreise.

Für die kommende Woche bestehen gute Aussichten, dass die Heizölpreise wieder nachgeben werden. Denn zu den preisdrückenden Fundamentaldaten scheint nun auch die Finanzbranche Abstand von Spekulationen auf steigende Rohölpreise zu nehmen. Es kann sich daher lohnen noch etwas mit einer Bestellung zu warten, auch wenn die Heizölpreise aktuell wieder deutlich akttraktiver werden.

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