Heizölpreise bei knapp 60 Cent/Liter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenausklang pendeln sich die Heizölpreise bei knapp unter 60 Cent/Liter ein. Nachdem gestern ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen war, legten die Heizölpreise heute im bundesweiten Durchschnitt um minimalen 0,1 Cent/Liter zu. So kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Freitagmorgen 59,85 €uro/100 Liter und befand sich somit weiterhin auf einem der höchsten Stände des vergangenen halben Jahres. Alleine in den zurückliegenden fünf Wochen sind die Heizölpreise um rund elf Prozent gestiegen.

Bei der regionalen Entwicklung der Heizölpreise waren heute in den meisten Bundesländern leichte Preisanstiege feststellbar. Nur in Brandenburg und Berlin gingen die Heizölpreise um 0,1 Cent/Liter zurück und in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein waren keine Preisveränderungen zu verzeichnen. In allen anderen Bundesländern legten die Heizölpreise leicht zu, wobei die deutlichsten Preisanstiege mit 0,3 bis 0,5 Cent/Liter auf Baden-Württemberg und das Saarland entfielen.

 

günstige Heizölpreise

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise zum Wochenstart kräftig angezogen waren, wurde der Ölpreis in der zweiten Wochenhälfte wieder nach unten korrigierten. Auf Wochensicht bleibt somit insgesamt ein geringeres Plus bei den Rohölpreisen und Gasölnotierungen stehen als man zunächst befürchten musste. Dennoch bleibt die Stimmung am Ölmarkt angespannt. Immer wenn man zuletzt damit hätte rechnen können, dass Gewinnmitnahmen im Ölhandel einsetzen könnten, kam es doch anders und die Kurse zogen wieder an.

Unter dem Eindruck der Überschwemmungen in den USA, stetig fallender US-Öllagerbeständen, einer anziehenden globalen Ölnachfrage, der Einhaltung der OPEC-Förderkürzung, der Kriegsrhetorik zwischen den USA und Nordkorea und zuletzt  auch der Ankündigung der Türkei, dass man Öllieferungen aus dem Nordirak nach Europa blockieren könnte, sind die Ölpreise im September kräftig angezogen. Insgesamt steht im gesamten Monatsverlauf ein Plus von knapp 14 Prozent zu Buche.

Hinzu kommt, dass der €uro im Laufe dieser Woche spürbar an Wert gegen den Dollar verloren hat, was die Öleinkäufe der Europäer überproportional verteuert und somit auch den Heizölpreisen hierzulande einen weiteren Schub nach oben gegeben hat. In den letzten Tagen waren die Währungsverluste auch ein Grund dafür, dass die Preisrückgänge vom Rohölmarkt nicht vollständig bei den heimischen Heizölverbrauchern angekommen sind.

Wir hatten bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass die Heizölpreise zum Jahresende wieder deutlich zulegen könnten, was sich nun schneller bewahrheitet hat als zunächst angenommen. Wer den Sommer nicht für eine frühzeitige Heizölbestellung nutzen konnte, für den bieten wir als kleines Trostpflaster aktuell unsere Herbst-Aktion an.

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