Heizölpreise auf Mittwoch stabil

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte haben sich die zuvor kräftig gestiegenen Heizölpreise stabilisiert. So kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl heute Morgen im bundesweiten Durchschnitt unverändert 59,87 €uro/100 Liter. Damit bleibt Heizöl aktuell jedoch weiterhin so teuer wie seit über fünf Monaten nicht mehr. Alleine in den vergangenen fünf Wochen sind die Heizölpreise um rund elf Prozent gestiegen.

Bei der regionalen Betrachtung der Heizölpreise kann man heute allerdings fast nirgendwo von stabilen Heizölpreisen sprechen, im Gegenteil ergab sich heute ein sehr differenziertes Bild der Preisentwicklung mit teilweise deutlichen Preisanstiegen aber auch ebenso spürbaren Preisrückgängen.

So kletterten die Heizölpreise mit 0,4 bis 0,6 Cent/Liter am kräftigsten in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt waren heute hingegen Preisnachlässe zwischen 0,6 und 0,9 Cent/Liter zu verzeichnen.

 

günstige Heizölpreise

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die zurzeit sowieso schon bullische Stimmung am Ölmarkt wurde zuletzt durch das Unabhängigkeits-Referendum der Kurden im Nordirak untermauert. Ohnehin hatten der schwache Dollar, die gute Konjunktur in den westlichen Industrienationen und China, die wiederum zu einer anziehenden Ölnachfrage führt und die Aussagen der OPEC und Russlands zur Beibehaltung der Förderobergrenzen dazu geführt, dass die Ölpreise im September kräftig angezogen waren.

Wie Wasser auf die Mühlen wirkte in diesem Marktumfeld dann noch die Ankündigung der Türkei, dass man Öllieferungen aus dem Nordirak nach Europa blockieren könnte. Zuvor hatten die Kurden im Nordirak, trotz scharfer internationaler Kritik, über ihre Unabhängigkeit abgestimmt. Für die Türkei ist dies ein erhebliches Problem, da nun befürchtet wird, dass die in der Türkei lebenden Kurden ebenfalls mit großer Vehemenz einen Kurdenstaat fordern könnten.

Zwar korrigierten die Ölpreise gestern wieder leicht nach unten, dennoch blieben die Heizölpreise heute Morgen auf ihrem 5-Monats-Hoch, auch weil der €uro erneut deutlich an Wert gegen die Ölwährung Dollar verloren hatte. Die Heizölpreise befinden sich somit aktuell auf dem höchsten Stand seit Mitte April und es besteht ein nicht unerhebliches Risiko, dass die Preise in den kommenden Monaten noch stärker anziehen werden.

Wir hatten bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass sich zum Jahresende wieder Heizölpreise von rund 60 Cent/Liter ergeben könnten, was sich nun deutlich schneller bewahrheitet hat als zunächst angenommen. Wer den Sommer nicht für eine frühzeitge Heizölbestellung nutzen konnte, der kann nun immerhin noch von unserer Herbst-Aktion profitieren.

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