Heizölpreise zogen kräftig an | Heizöl-News vom

um 08:04 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Der seit Wochenbeginn laufende massive Anstiege der Ölpreise hat sich auf den heutige Donnerstag noch verstärkt und sieht dementsprechend auch die Heizölpreise kräftig nach oben. So war heute Morgen im bundesweiten Durchschnitt ein Anstieg in Höhe von 1,6 Cent/Liter zu verzeichnen. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 67,46 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit Juni 2015 ist.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung mussten heute in allen Bundesländern spürbare Preisanstiege festgestellt werden. Mit 1,8 bis 1,9 Cent/Liter zogen die Heizölpreise am deutlichsten in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an. Die geringsten Preisanstiege entfielen mit ebenfalls deutlichen 1,3 Cent/Liter auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Trotz der zurzeit recht ausgeglichen Daten- und Nachrichtenlage auf dem Weltölmarkt, durchlaufen die Ölpreise zurzeit einen rasanten Anstieg und sind im Zuge dessen sogar auf den höchsten Stand seit November 2014 gestiegen. Gestützt werden die Ölpreise dabei vor allem durch geopolitische Risiken im Nahen Osten und der Frage, ob die USA stärker in die Konflikte in Syrien oder dem Jemen eingreifen, um dort auch militärisch gegen den Iran und Russland vorzugehen.

Darüber hinaus kommen vom US-Ölmarkt nicht die erwarteten deutlichen Wachstumssignale, so dass dieser zurzeit nicht mehr ein so deutliches Gegengewicht zur Förderkürzung der OPEC-Allianz darstellt. Die mögliche Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China nahm zuletzt zudem Druck von den Ölpreisen und sorgte somit ebenfalls für Auftrieb.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass die Heizölpreise kurzfristig betrachtet weiter anziehen könnten oder vorerst zumindest nicht deutlich nachgeben werden. Dafür ist die Stimmung an den Rohstoffbörsen zu aufgeheißt, denn immer mehr Händler treiben die Ölpreise durch Spekulationen nach oben, die im Wesentlichen darauf beruhen, dass eine Eskalation der Konflikte im Nahen Osten erwartet wird.

Wer Heizöl benötigt oder weniger zum Spekulieren neigt, der kann sich aktuell zumindest mit der Bestellung einer Teilmenge Ruhe verschaffen. Wer hingegen für seine Heizölbestellung auf deutlich niedrigere Heizölpreise spekulieren möchte, der sollte zurzeit einen gut gefüllten Tank, Geduld und eine ausgeprägte Risikobereitschaft mitbringen.

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