Heizölpreise ziehen an - Waffenruhe im Nahen Osten verlängert | Heizöl-News vom
um 08:53 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Nachdem die Heizölpreise gestern auf den tiefsten Stand seit Anfang März gefallen waren, zogen sie am Mittwoch kräftig an. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 140,41 €uro/100 Liter, was dennoch der tiefste Stand seit Mitte März ist. Die gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und Iran, bei einer gleichzeitigen Verlängerung der Waffenruhe, bringen gemischte Signale und sorgen damit für eine wachsende Unsicherheit am Ölmarkt. Nicht zuletzt, weil die Straße von Hormus auf unbestimmte Zeit geschlossen bleibt.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zur Wochenmitte ein uneinheitliches Bild mit Preisrückgängen in neun Bundesländern und Preiserhöhungen in sieben Bundesländern. Am deutlichsten sanken die Heizölpreise mit 2,9 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, während die Preise in Berlin und Sachsen-Anhalt um 3,2 bzw. 5,4 Cent/Liter kletterten.
Die Unsicherheit am Ölmarkt bleibt hoch und die Ölpreise somit volatil. Die Verlängerung der Waffenruhe mit dem Ziel weiterer Gespräche hat einen erneuten massiven Anstieg der Ölpreise zunächst verhindert, aber das Risiko bleibt bestehen. Auch im Fall eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten wird es wohl noch eine Weile dauern, bis die Heizölpreise hierzulande wieder auf das Vorkriegsniveau sinken. Verbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat über die kommenden, zum Glück wärmeren Monate kommen, sollten zurzeit dennoch mit einer Heizölbestellung warten und auf fallende Heizölpreise setzen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zur Wochenmitte gestiegen. Ein erneuter starker Sprung nach oben konnte jedoch, durch die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und Iran, verhindert werden. Die Nordsee-Ölsorte BRENT wurde am Mittwochmorgen bei 97,5 Dollar / Barrel gehandelt und bleibt damit unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Die US-Ölsorte WTI stank sogar leicht auf 88,4 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, legten auf 1.150 Dollar / Tonne zu. während die globale Ölwährung US-Dollar am Morgen unverändert bei 1,175 Dollar / €uro stand. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte leicht verschlechtert.
Der Iran hat den USA die kalte Schulter gezeigt und die Verhandlungen platzen lassen. Als Grund wurde die anhaltende Seeblockade iransicher Häfen genannt, an denen die USA weiter festhalten. US-Präsident Trump hat, entgegen vorherigen Ankündigungen, die Waffenruhe erstmal verlängert, allerdings ist dies ein sehr brüchiger Frieden, da Trump nicht ohne Ergebnis aus diesem Konflikt rauskommt und daher enorm unter Druck steht. Das Mullah-Regime hat seine Position im Iran gefestigt und sieht sich offenbar am längeren Hebel, spielt damit jedoch ein gefährliches Spiel. Die Lage am Persischen Golf bleibt sehr angespannt und schwer kalkulierbar, weil die Sperrung der Straße von Hormus dazu führt, dass viele Lander auf der ganzen Welt betroffen sind und Einfluss nehmen möchten. Die Chance auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten ist daher nicht ganz vom Tisch.
Von den geopolitischen Faktoren abgesehen, wurde zuletzt über einen deutlichen Verlust von Produktionskapazitäten am Persischen Golf berichtet. Die iranischen Angriffe der vergangenen Wochen auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines haben in der Region ihre Spuren hinterlassen. Eine schnelle Normalisierung der Ölpreise auf das Vorkriegsniveau sehen Analysten, selbst im Falle eines Friedens, zunehmend kritisch. Auch die Internationale Energieagentur (IEA) hat bereits mehrfach auf die erheblichen Schäden an der Ölinfrastruktur hingewiesen. Neben dem Angebotsrückgang sieht die IEA in ihrem aktuellen Monatsbericht, aufgrund des Ölpreisschocks, aber auch einen Rückgang der globalen Ölnachfrage. Erstmals seit der Corona-Krise 2020 sinkt daher wohl in diesem Jahr der globale Ölverbrauch.
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