Heizölpreise ziehen an - Ölpreise auf 2-Monatshoch | Heizöl-News vom
um 08:09 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind im Wochenverlauf spürbar gestiegen und damit den preistreibenden Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt gefolgt, die sich aufgrund der eskalierenden Lage im Iran deutlich verschlechtert haben. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 97,97 €uro/100 Liter. Trotz der zuletzt eisigen Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage eher zurückhaltend.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen sind zur Wochenmitte in allen Bundesländern weitere Preiserhöhungen zu verzeichnen. Dabei kletterten die Heizölpreise mit 2,1 bis 2,6 Cent/Liter am deutlichsten in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Sachsen-Anhalt. Die geringsten Preisanstiege entfielen mit 1,3 bis 1,4 Cent/Liter auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Heizölverbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch zum größten Teil auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher sollten jedoch den Füllstand ihres Heizöltanks im Blick behalten, um teure Notfalllieferungen zu vermeiden. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung einen Kaufzeitpunkt vor, der trotz gestiegener CO2-Abgabe, unter dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind im Verlauf der Handelswoche gestiegen. Die Nordsee-Ölsorte BRENT kletterte am Mittwochmorgen mit 65,3 Dollar / Barrel auf den höchsten Stand seit Ende Oktober und die US-Ölsorte WTI wurde mit 60,9 Dollar / Barrel zum ersten Mal seit rund zwei Monaten wieder über der 60-Dollar-Marke gehandelt. Die Preise für Gasöl legten auf 650 Dollar / Tonne zu und auch der US-Doller legte gegen den Euro auf 1,165 Dollar / €uro zu. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit klar preistreibend ausgefallen.
Die Ölpreise werden zurzeit ausschließlich durch geopolitische Krisen bewegt. Hauptpreistreiber sind die jüngste Entwicklung im Iran. Die dortigen Massenproteste wurden vom Regime brutal niedergeschlagen, die Rede ist von mehr als tausend Toten. Nun steht US-Präsident Trump unter Zugzwang, denn er hatte der Führung in Teheran mit einem Eingreifen der USA gedroht, wenn die Bevölkerung angegriffen wird. Zunächst wurden jedoch nur Zölle in Höhe von 25 verhängt, für alle Länder, die mit dem Iran Geschäfte machen. Dies wird vor allem auf Ölgeschäfte betreffen, was zu steigenden Ölpreisen führte. Allerdings ist noch unklar, ob die Zölle wirklich verhängt werden, denn nahezu alle Ölexporte des Landes gehen nach China.
Die Lage zwischen den USA und Venezuela bleibt stabil. Die USA wollen die Kontrolle über die venezolanische Ölindustrie übernehmen und zunächst 30 bis 50 Millionen Barrel gelagertes Rohöl anbieten, welches später von Venezuela an die USA geliefert werden soll. Trump hat Führungskräfte der US-Ölindustrie aufgefordert, die marode Ölinfrastruktur des südamerikanischen Landes schnell zu modernisieren. Sollte dies gelingen könnte sich das Angebot auf dem Weltölmarkt weiter erhöhen, obwohl Venezuela als Mitglied der OPEC zunächst an bestehende Fördergrenzen gebunden wäre. Der Ukraine-Krieg ist unterdessen in den Hintergrund gerückt. Nichts deutet darauf hin, dass Putin Interesse an einem Waffenstillstand hat oder das Trump den Druck auf Russland erhöhen will.
Von den geopolitischen Krisen abgesehen bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt weiterhin preisdrückend. Sollte es nicht zu einem Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Das Ölkartell Opec+ hat seine derzeitige Förderpolitik zuletzt bestätigt und hält somit die Ölförderung im ersten Quartal des neuen Jahres auf dem aktuell, hohen Level. Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf Rekordhoch aus. Gleichzeitig ist die weltweite Ölnachfrage relativ schwach, weshalb die Internationale Energieagentur (IEA) für dieses Jahr eine historisch hohe Überversorgung von rund 3,8 Mio. Barrel erwartet.
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