Heizölpreise verharren auf hohem Preislevel - Ölpreis bleibt über 100 Dollar | Heizöl-News vom

um 09:05 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise schwanken zurzeit auf hohem Preisniveau seitwärts. Zu Beginn der Woche waren zunächst Preisrückgänge zu verzeichnen, dann zogen die Preise wieder an und zum Wochenausklang sind wieder Preisnachlässe zu verzeichnen. Auf Wochensicht bleibt ein Preisrückgang von 4,6 Cent/Liter bestehen, denn eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostete am Freitagmorgen im bundesweiten Durchschnitt 184,44 €uro/100 Liter.

Nach dem massiven Preisanstieg der vergangenen Wochen, kann man aktuell zumindest wieder mal auf sinkende Heizölpreise hoffen. Zumindest werden wieder Gespräche über eine Öffnung der Straße von Hormus geführt, was die Lage am Ölmarkt deutlich entspannen könnte. Zu früh freuen sollte man sich jedoch nicht, denn dafür ist ein Frieden im Nahen Osten noch in zu weiter Ferne und besonders die Versorgung mit raffinierten Ölprodukten bleibt zu stark beeinträchtigt.

Preislich sorgt die angespannte Lage am Ölmarkt weiterhin für Risikoaufschläge und steigende Margen entlang der gesamten Versorgungskette. Unter das Preisniveau von Juli/Augst werden die Heizölpreise in diesem Jahr daher wohl nicht wieder fallen, dennoch hellen sich die Aussichten auf sinkende Heizölpreise vor dem Winter etwas auf. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um auch bei niedrigeren Temperaturen spekulieren zu können, sollten daher auf sinkende Heizölpreise setzen. Wer hingegen Heizöl benötigt, sollte eine kleinere Heizölbestellung in Betracht ziehen, um sich weiter Zeit zu verschaffen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenausklang etwas zurückgegangen, nachdem Notierungen zur Wochenmitte um rund zehn Prozent gestiegen waren. Auf Wochensicht steht bei der Nordsee-Ölsorte BRENT ein leichtes Plus von knapp zwei Prozent zu Buche, während die US-Ölsorte WTI um gut acht Prozent gesunken ist. Mit 105,3 Dollar / Barrel bleibt BRENT somit am Freitagmorgen über der 100 Dollar-Marke, während WTI mit 92,8 Dollar / Barrel deutlich darunter gehandelt wird. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, sind weiter gesunken, auf aktuell 1.427 Dollar / Tonne. Die globale Ölwährung US-Dollar hat hingegen deutlich an Wert gegen den Euro gewonnen und stand am Morgen mit 1,137 Dollar / €uro auf einem der höchsten Stände der vergangenen 18 Monate. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende dennoch leicht verbessert.

Am Ölmarkt keimt zurzeit wieder etwas Hoffnung auf, dass eine diplomatische Lösung für den Nahe Osten gefunden wird. Allerdings führt dies bisher noch nicht zu sinken Ölpreisen, weil die vergangenen Monate zu oft gezeigt haben, dass Verhandlungslösungen keinen nachhaltigen Bestand haben. Dennoch hat der Iran einen Plan vorgelegt, nachdem die Straße von Hormus innerhalb von einer Woche geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werde. Sollte diese Bedingungen jedoch die altbekannten, nahezu unerfüllbaren Forderungen des iranischen Regimes sein, spricht wenig für eine schnelle Lösung. Am Ölmarkt warten Händler daher auf konkrete, belastbare Vereinbarungen. Erst wenn diese in Aussicht stehen, werden die Ölpreise wohl recht schnell und spürbar unter die 100-Dolar-Marke fallen.

Mit Blick auf die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen, die Angriffe auf die Ost-West-Ölpipeline in Saudi-Arabien durchgeführt haben und mit der Sperrung der Meerenge Bab al-Mandab drohen, hat Frankreich Militär entsandt, um Saudi-Arabien dabei zu unterstützen die Ölversorgung aufrecht zu erhalten. Bedingt durch Kriegshandlungen wurde die Ölinfrastruktur in der Golfregion und in Russland zuletzt erheblich in Mitleidenschaft gezogen, was zu Engpässen bei Raffinerien geführt. Daher steigen raffinierte Ölprodukte wie Heizöl, Diesel und Benzin zurzeit noch stärker als der Rohölpreis. Unterdessen sind die Öllagerbestände in den USA die dritte Woche in Folge gestiegen. Laut US-Energieministerium (DOE) wurden die Rohöllagerbestände um 3,0 Mio. Barrel erhöht, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um 2,2 Mio. Barrel sanken. Die USA sind allerdings unabhängig von Ölimporten, weshalb die US-Daten zurzeit nicht repräsentativ für die globalen Situation bei den Öllagerbestände sind.

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