Heizölpreise stoppen Aufwärtsbewegung - Ölpreise fallen deutlich | Heizöl-News vom
um 09:35 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise haben die jüngste Aufwärtsbewegung gestoppt und sind zum Wochenauftakt gesunken. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 102,27 €uro/100 Liter. Im Tagesverlauf kann mit weiteren Preisrückgängen gerechnet werden, da sich die Preisvorgaben vom Ölmarkt deutlich verbessert haben. Trotz der niedrigen Temperaturen ist die Heizölnachfrage derzeit zurückhaltend.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild in den einzelnen Bundesländern. Während die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland am Morgen bereits um deutliche 1,0 bis 2,0 Cent/Liter sanken, waren in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen noch Preiserhöhungen von 0,3 bis 0,5 Cent/Liter zu verzeichnen. Im weiteren Tagesverlauf sollten die Heizölpreise jedoch in allen Regionen sinken.
Viele Verbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der deutlich über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Beginn der neuen Handelswoche erheblich unter Druck geraten und beenden damit den jüngsten Aufwärtstrend. Am Montagmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT mit 65,9 Dollar / Barrel knapp sechs Prozent unter dem Stand von Freitag gehandelt und auch die US-Ölsorte WTI notierte mit 61,8 Dollar / Barrel deutlich niedriger. Die Preise für Gasöl sanken ebenfalls deutlich, auf aktuell 689 Dollar / Tonne. Gleichzeitig legte der US-Dollar gegen den Euro zu und stand am Morgen bei 1,186 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit deutlich preisdrückend ausgefallen.
Zum Wochenstart wurden die Ölpreise weder von der Geopolitik noch von der fundamentalen Lage am Ölmarkt beeinflusst, vielmehr sorgten der stärkere US-Dollar und die kräftigen Verluste für Edelmetalle dafür, dass auch die Rohstoffmärkte unter Druck gerieten, was auch die Ölpreise mit nach unten zog. Von diesen Turbulenzen an den Finanzmärkten abgesehen, bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt unverändert. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. In ihrem jüngsten Monatsbericht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) zwar die Prognose für die globale Ölnachfrage leicht angehoben, weil sie von einer Belebung der Weltwirtschaft ausgeht, dennoch erwartet die IEA für das Jahr 2026 weiterhin eine deutliche Überversorgung des Weltölmarktes.
Der kurzfristig wichtigste Faktor am Ölmarkt ist derzeit die Lage im Iran. Die USA erhöhen weiterhin ihre Militärpräsenz im Nahen Osten und das iranische Regime droht mit einem Krieg in der gesamten Region, falls es zu einem US-Angriffs kommt. Sollte der Konflikt eskalieren und sich auf die gesamte ölreiche Region ausweiten, könnten die Ölpreise deutlich steigen, auch weil mit der Straße von Hormus, dann wohl die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen betroffen wäre. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.
Heizölpreise in Berlin
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Benzinpreise in Berlin
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