Heizölpreise steigen - Ölpreise stabil | Heizöl-News vom
um 09:19 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenstart erneut gestiegen und auf den höchsten Stand seit Mitte Juni gestiegen. Trotz recht stabiler Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt droht der Seitwärtstrend kurzfristig nach oben auszubrechen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 125,49 €uro/100 Liter.
Die Öffnung der Straße von Hormus und die weiterlaufenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran haben die Ölpreise nahezu auf das Vorkriegsniveau fallen lassen. Einige Analysten sprechen bereits von einem übertriebenen Rückgang, andere erwarten eine regelrechte Ölschwemme in den kommenden Monaten. Verbraucher, die in der warmen Jahreszeit genug Heizöl im Tank haben, um zu spekulieren, sollten aktuell mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise haben sich zum Wochenauftakt kaum bewegt. So wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT am Montagmorgen bei 72,1 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 68,7 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten erneut zu und kletterten mit 960 Dollar / Tonne auf den höchsten Stand seit Mitte Juni. Die Ölwährung US-Dollar hält sich weiterhin recht stabil bei 1,143 Dollar / €uro. Unterm Strich haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenauftakt leicht verschlechtert.
Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt. Am Ölmarkt herrscht viel Optimismus, dass eine diplomatische Einigung zwischen den USA und Iran erzielt wird. Einige Analysten sprechen bereits von zu viel Optimismus, andere Marktbeobachter sehen in den kommenden Monaten eine regelrechte Ölflut auf den Weltmarkt zukommen. Dies wird nicht nur mit einer Normalisierung der Ölexporte aus dem Persischen Golf begründet, sondern auch damit, dass viele OPEC-Staaten mehr Rohöl fördern wollen als ihnen das Ölkartell zugesteht und daher mit dem Austritt aus der Organisation gedroht haben. Am Wochenende hat die OPEC nun verkündet die Ölproduktion ab August um knapp 0,2 Mio. Barrel pro Tag zu erhöhen.
Das vorläufige Friedensabkommen zwischen den USA und Iran hält und die Verhandlungen laufen weiter, bleiben jedoch kompliziert. Neben den iranischen Atomprogramm und dem Kampf Israels im Süden des Libanon, gibt es bisher keine klare Regelung zur Verwaltung der Straße von Hormus. Das Mullah-Regime will die vollständige Kontrolle über die wichtige Schifffahrtsroute, um zukünftig ein mächtiges Druckmittel in der Hand zu haben und Einnahmen aus Mautgebühren zu erhalten. Dies ist jedoch nicht im Interesse der Amerikaner und wäre eine schlechte Entwicklung für die Weltwirtschaft.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen