Heizölpreise steigen - Iran-Krieg droht erneut aufzuflammen | Heizöl-News vom
um 09:09 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind mit einem Anstieg in die neue Woche gestartet. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 140,67 €uro/100 Liter. Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran sind festgefahren und damit ist das Risiko einer Wiederaufnahme der Kampfhandlungen und einer langfristigen Sperrung der Straße von Hormus deutlich gestiegen, was auch die Rohöl- und Heizölpreise wieder steigen lässt.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen kann aktuell wieder ein stärkeres Nord-Südgefälle festgestellt werden. So liegt der Preisunterschied zwischen Süd- und Norddeutschland zurzeit bei bis 15 Cent/Liter. Während die Heizölpreise im Süden Deutschlands zuletzt relativ stabil geblieben sind, waren im Norden deutliche Preiserhöhungen zu verzeichnen. Ein Grund dafür ist auf die Versorgungssituation der inländischen Raffinerien bzw. die Sorge vor möglichen Lieferunterbrechungen in Schwedt.
Die Lage im Nahen Osten droht erneut zu eskalieren. Noch gibt es eine Waffenruhe zwischen den USA und Iran, aber diese ist brüchig und die Rhetorik der Kriegsparteien wird immer schärfer, während sich die Fronten auf beiden Seiten verhärten. Verbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat über die kommenden Monate kommen, empfehlen wir dennoch mit einer Heizölbestellung zu warten und auf sinkende Heizölpreise im Sommer setzen. Wer jedoch Heizöl benötigt, der sollte in Betracht ziehen, sich gegen eine erneute Eskalation abzusichern und zumindest eine kleinere Menge Heizöl bestellen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Wochenbeginn weiter gestiegen und befinden sich aktuell auf einem Zwei-Wochenhoch. Die Nordsee-Ölsorte BRENT wurde am Montagmorgen bei 110,9 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 107,3 Dollar / Barrel. Damit sind die Ölpreise auf Wochensicht wieder um gut elf Prozent gestiegen, seit Beginn des Iran-Kriegs steht nunmehr ein Plus von rund 55 Prozent zu Buche. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten auf 1.212 Dollar / Tonne zu und die Öl- und Krisenwährung US-Dollar stand am Morgen bei 1,162 Dollar / €uro. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt weiter verschlechtert.
Die Lage im Nahen Osten bleibt sehr angespannt und droht zu eskalieren. Noch gibt es eine Waffenruhe zwischen den USA und Iran, aber diese ist brüchig und zuletzt hat US-Präsident Trump offiziell mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht. Die Hoffnung auf erfolgreiche Friedensgespräche ist am Ölmarkt kaum noch vorhanden. Die Rhetorik der Kriegsparteien wird immer schärfer, während sich die Fronten auf beiden Seiten verhärten.
Die China-Reise des US-Präsidenten hatte, mit Blick auf den Iran-Krieg, ebenfalls keine neuen Impulse gebracht und wurde daher am Ölmarkt als Enttäuschung aufgenommen. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus bleibt weiter blockiert und eine baldige Öffnung ist nicht in Sicht. Je länger der Weltölmarkt von rund 20% seines Angebots abgeschnitten ist, desto stärker steigen die Ölpreise. Darüber hinaus hat die Ölinfrastruktur am Persischen Golf bereits stark gelitten und würde bei einem Wiederaufflammen der Kriegshandlungen eines der Hauptziele des Iran sein. Die ohnehin schon angeschlagenen Produktionskapazitäten der arabischen Nachbarstaaten könnten durch Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines weiter dezimiert werden.
Bisher hält sich der Ölpreise noch relativ stabil, weil es trotz der seit Monaten bestehenden Blockade der wichtigsten Ölschifffahrtsroute, bisher keine größeren Versorgungsprobleme am Ölmarkt gibt. Bisher können Lieferausfälle durch die Öllagerbestände kompensiert werden, allerdings sinken die globalen Öllagerbestände seit Wochen stetig. In den USA sind die gesamten Öllagerbestände (Rohöl und Ölprodukte) seit Beginn des Iran-Kriegs um gut sechs Prozent gesunken. Allerdings hatten die USA ihre Öllager in den Monaten vor Kriegsbeginn deutlich erhöht, sodass die US-Öllager aktuell immer noch dem durchschnittlichen Lagerbestand des vergangenen Jahres entsprechen.
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