Heizölpreise steigen deutlich - Lage am Ölmarkt bleibt angespannt | Heizöl-News vom
um 09:14 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenstart erneut spürbar gestiegen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 160,33 €uro/100 Liter. Damit bewegen sich die Heizölpreise wieder auf die zuletzt erreichten Höchststände der vergangenen dreieinhalb zu. Weiterhin bleibt die Lage am Ölmarkt, aufgrund des Iran-Kriegs, sehr angespannt und undurchsichtig. Alles hängt an einer Normalisierung der Ölexporte aus dem Persischen Golf, die zurzeit jedoch leider noch nicht in Sicht ist. Die Ölpreise bleiben daher sehr volatil und reagieren extrem sensibel auf jede neue Schlagzeile.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenstart erneut ein einheitliches Bild mit deutlichen Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei lag die Spanne der Preiserhöhungen zwischen vier und elf Cent/Liter, sodass sich der Preisrückgang der Vorwoche schon wieder egalisiert hat. Im Bundesländervergleich ist Heizöl zurzeit am teuersten in Berlin und Thüringen, die günstigsten Angebote findet man in Baden-Württemberg und Bayern.
Am Ölmarkt herrscht weiterhin viel Bewegung und Nervosität, dennoch hängt die weitere Entwicklung der Heizölpreise fast ausschließlich von der Dauer und Härte des Iran-Kriegs ab. Sollte sich die Lage am Persischen Golf beruhigen, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise sehr gut, denn abgesehen von den geopolitischen Faktoren ist der Weltölmarkt fundamental gut versorgt. Verbraucher sollten daher zurzeit Heizölbestellung vermeiden und wenn möglich warten, bis sich die Lage im Nahen Osten wieder beruhigt hat. Dies kann allerdings einige Wochen dauern.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Beginn der neuen Handelswoche erneut gestiegen. Der Krieg im Nahen Osten geht nun bereits in die fünfte Woche und hat die Ölpreise in dieser Zeit um fast 60 Prozent verteuert. Am Montagmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT mit 114,9 Dollar / Barrel in der Nähe des zu Kriegsbeginn erreichten Zwischenhochs. Die US-Ölsorte WTI wurde mit 100,6 Dollar / Barrel wieder über der psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, sind mit 1.446 Dollar / Tonne auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Sogar vor vier Jahren, als Russland die Ukraine angegriffen hat, sind die Gasölpreise nur sehr kurz auf dieses Preislevel gestiegen und dan n sehr schnell wieder gefallen. Die globale Ölwährung US-Dollar hat mit 1,152 Dollar / €uro minimal an Wert gegen den Euro gewonnen, was Ölprodukte im Euroraum dennoch zusätzlich verteuert. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenstart erneut deutlich verschlechtert und bleiben in der Nähe ihrer Rekordhöchststände.
Die Lage am Ölmarkt bleibt unübersichtlich und die Ölpreise dementsprechend volatil. Im Zentrum der Aufmerksamkeit bleibt die Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel der weltweiten Ölexporte transportiert wird. Zuletzt sollen bis zu 20 Öltanker die Meerenge durchquert haben, gleichzeitig greift der Iran Schiffe an und warnt per Funk vor der Durchfahrt. Nun will Teheran wohl eine Art Maut für die Straße von Hormus einführen und hat die vollständige Kontrolle über die wichtige Schifffahrtsroute zu einer Forderung für Frieden in der Region gemacht. Über Pakistan finden Gespräche zwischen den USA und Iran über ein Kriegsende statt, gleichzeitig erhöht US-Präsident Trump die Militärpräsenz in der Region weiter. Ein Einsatz von Bodentruppen wird nicht ausgeschlossen, genauso wie eine Kriegsbeteiligung der arabischen Staaten. Der Druck auf das Mullah-Regimes ist groß, dennoch ist ein Einlenken kaum zu erwarten. Weiterhin setzt das Regimes darauf, den Krieg in der gesamten Region eskalieren zu lassen und somit die Kriegskosten für die USA und die ganze Welt in die Höhe zu treiben.
Durch die Angriffe auf die Ölinfrastruktur und die Verhinderung von Ölexporten aus dem Persischen Golf ist es mittlerweile zu einem erheblichen Rückgang der Ölförderung gekommen. Hinzu kommt, dass die Ukraine ebenfalls die russische Ölinfrastruktur wieder stärker ins Visier nimmt und zuletzt wichtige Ölexporthäfen zerstört hat. Insgesamt wird das Angebot immer knapper, worunter besonders asiatische Länder leiden. In Nordamerika und Europa gibt es bisher kein Versorgungsproblem, sondern nur eine erhebliches Preisproblem. Wie es am Ölmarkt weitergeht, hängt derzeit ausschließlich vom Krieg im Nahen Osten ab und hier ist der Ausgang vollkommen offen. Eine Aussage über die Entwicklung der Ölpreise in den kommenden Tagen und Wochen ist somit weiterhin kaum möglich. Die Bandbreite reicht von einem massiven Anstieg über 150 Dollar bis hin zu einem Rückgang auf unter 70 Dollar je Barrel.
Heizölpreise in Berlin
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