Heizölpreise steigen auf neues 12-Monats-Hoch | Heizöl-News vom

um 08:06 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die heimischen Heizölpreise Ende Januar noch auf den niedrigsten Stand des aktuell noch jungen Jahres gesunken waren, folgte der Übergang in einen nahezu ununterbrochenen Aufwärtstrend. Da der Trend mit einem Plus von 0,9 Cent/Liter auch zum Start in die neue Woche anhält, summieren sich die Preissteigerungen der letzten Tage auf über acht Prozent. Eine Bestellung von 2.000 Liter Heizöl kostet am Morgen 62,51 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, könnten im Laufe des Tages weitere Preissteigerungen folgen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundes-ländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,5 bis 0,7 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Deutlichere Preisanstiege waren hingegen zwischen 1,0 und 1,8 Cent/Liter in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu verzeichnen. Aufgrund der deutlichen Preissteigerungen am Montagmorgen sind die Heizölpreise nun in allen Bundesland über die für viele Verbraucher wichtigen 60 Euro – Marke geklettert.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Anhand der jüngsten Entwicklung der Nachfrage wird wieder einmal deutlich, dass die Verbraucherschaft die Möglichkeit der eigenen Vorratshaltung in den zurückliegenden Monaten intelligent genutzt haben, um von den Preisschwankungen des heimischen Heizölmarktes zu profitieren. Während die Nachfrage zur Zeit des absoluten Preistiefs Ende Oktober mit dem Niveau des Frühjahres zu vergleichen war, ist die Anzahl der Heizölbestellungen in den letzten Wochen massiv zurückgegangen. Wer aktuell nicht dringend Heizöl benötigt, bestellt aktuell auch nicht.

Nachdem die Rohölpreise-Entwicklung im Monat Januar noch von Preisschwankungen innerhalb eines äußerst schmalen Preiskanals geprägt wurde, haben die Bewegungen in der letzten Woche kräftig zugenommen. Mit dem Blick auf unseren Preis-Chart wird jedoch deutlich, dass die Bezeichnung Schwankungen in der Vorwoche unpassend war. Vielmehr sind die Rohölpreise konstant gestiegen, sodass sie zum Wochenausklang den höchsten Stand der letzten zwölf Monate erreichten. Am heutigen Montag wird der Trend der letzten Woche weiter fortgesetzt und der Preis für ein Barrel der für Europa relevanten Sorte Brent könnte heute erstmals seit Februar 2020 über die 60 Dollar-Marke klettern.

Eine Vielzahl von Verbrauchern kann dank umfangreicher Bevorratung im Vorjahr und somit ausreichenden Beständen „im Rücken“ die Entwicklung der Heizölpreise sorgenfrei beobachten. Unsere Empfehlung lautet dennoch die Entwicklung des Heizölmarktes nie komplett aus den Augen zu verlieren. Auch wenn die Preisschwankungen in den letzten Wochen als übersichtlich zu bezeichnen sind, haben uns die Preisbewegungen des Vorjahres deutlich gezeigt, dass Schwankungen von mehr als zehn Prozent innerhalb kürzester Zeit auftreten können.

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