Heizölpreise starten stabil in die Woche | Heizöl-News vom

um 07:45 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise sind zum Start der neuen Woche leicht zurückgegangen, nachdem sie am Wochenende etwas zugelegt hatten. Im Vergleich zum Freitagmorgen verzeichnen die Heizölpreise daher im bundesweiten Durchschnitt auch einen geringen Anstieg von 0,2 Cent/Liter. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 71,30 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich zum Wochenauftakt ein differenziertes Bild mit leichten Preisrückgängen in sieben Bundesländern und teilweise deutlichen Preisanstiegen in neun Bundesländern. Die Preisnachlässe von rund 0,2 Cent/Liter entfielen auf Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und das Saarland. Die kräftigsten Preisanstiege waren mit 0,9 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In den Sommermonaten Juli und August haben die Rohölpreise insgesamt deutlich nachgegeben. Dabei hatte vor allem der Handelskonflikt zwischen den USA und China die Ölpreise spürbar belastet. Profitieren konnten Heizölverbraucher von diesem Ölpreisrückgang jedoch kaum, weil der €uro gegen die Ölwährung Dollar gleichzeitig auf einen Jahrestiefststand gefallen war und somit Heizöl hierzulande verteuerte.

Die Aussichten für die Ölpreisentwicklung zeigen tendenziell nach oben. Zuletzt dominierten zwar die preisdrückenden Nachrichten am Weltölmarkt, doch insgesamt bleibt die Angebotslage am Ölmarkt angespannt und die US-Sanktionen gegen den Iran werden diese Lage in den kommenden Monaten wohl verschärfen. Bei der längerfristigen Betrachtung erwarten die meisten Marktbeobachter daher steigende Ölpreise.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass die Aussichten für die Herbst- und Wintermonate wenig verbraucherfreundlich ausfallen und daher nicht zu längerfristigen Spekulationen einladen. Kurzfristig gesehen kann man zwar die Preisentwicklung der kommenden Tage abwarten und auf leichte Preisrückgänge setzen, allerdings könnten die jüngsten Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen den USA und China, den Ölpreisen wieder Aufwind geben.

Grundsätzlich bleiben wir bei unserer Empfehlung der vergangenen Wochen und raten dazu die aktuellen Preise für eine weitsichtige Heizölbestellung, deutlich vor den kalten Monaten zu nutzen.

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