Heizölpreise starten mit Anstieg in den Juni - Ölpreise gestiegen | Heizöl-News vom
um 08:48 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenbeginn wieder gestiegen, nachdem die Preise am Wochenende auf den tiefsten Stand seit Anfang März gesunken waren. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 128,27 €uro/100 Liter und damit rund drei Cent je Liter mehr als am Wochenende. Steigende Ölpreise haben den jüngsten Abwärtstrend der Heizölpreise vorerst gestoppt, weil es am Wochenende zu keiner Einigung zwischen den USA und Iran gekommen ist.
Die für den Ölmarkt wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert, auch wenn es zuletzt positive Signale für ein baldiges Ende des Iran-Kriegs gegeben hat. An den Börsen ist der Optimismus der vergangenen Woche wieder einer gesunden Skepsis gewichen, denn eine erneute Eskalation im Nahen Osten würde die Ölpreise schnell wieder deutlich über die 100-Dollarmarke springen lassen. Sollte jedoch eine Einigung erzielt werden, haben die Ölpreise noch Spielraum nach unten. Verbraucher sollten daher mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt wieder gestiegen, nachdem die Hoffnung auf ein schnelles Abkommen zwischen den USA und Iran einen Dämpfer erhalten hat. So wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT am Montagmorgen bei 93,4 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 89,9 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten auf 1.047 Dollar / Tonne zu, während die Öl- und Krisenwährung US-Dollar leicht nachgab, auf aktuell 1,166 Dollar / €uro. Damit haben die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zunächst wieder leicht eingetrübt.
Am Ölmarkt setzen Händler weiterhin darauf, dass der Iran und USA bald eine diplomatische Lösung für einen Frieden im Nahen Osten erzielen werden. Da es am Wochenende jedoch keine Fortschritte gab, hat die Hoffnung auf ein schnelles Abkommen einen Dämpfer erhalten. Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran hält jedoch grundsätzlich an, obwohl es zuletzt immer wieder zu militärischen Zwischenfällen in der Straße von Hormus gekommen ist. Israel attackiert hingegen massiv den Süden des Libanon, was die US-Verhandlungen mit dem Iran zusätzlich erschwert. Auch wenn von den USA immer wieder betont wird, dass man kurz vor einer Vereinbarung steht, gibt es noch weitreichende Differenzen zwischen den Kriegsparteien.
Trotz zuletzt positiver Signale für eine diplomatische Lösung, bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert, was den Weltölmarkt von rund 20% seines Angebots abschneidet und die Ölpreise hochhält. Selbst im Fall eines Friedens, hat die Ölinfrastruktur am Persischen Golf durch die iranischen Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines bereits so stark gelitten, dass die Ölpreise vorerst wohl nicht wieder auf das Vorkriegsniveau fallen werden. Analysten gehen davon aus, dass es bis ins Jahr 2027 dauern wird, bis sich die Öllieferungen aus dem Nahen Osten wieder normalisiert haben werden.
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