Heizölpreise stabil - Ölpreise ziehen an | Heizöl-News vom

um 08:49 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise bewegen sich zur Mitte der Woche seitwärts. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 101,66 €uro/100 Liter und befindet sich damit auf einem Zwei-Monatshoch. Größere Bestellmengen liegen noch unter der psychologisch wichtigen Marke von einem Euro pro Liter, dennoch verzeichnen die Heizölpreise seit Jahresbeginn nun bereits einen spürbaren Anstieg von rund sechs Prozent.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zur Wochenmitte überwiegend Preiserhöhungen in den Bundesländern zu verzeichnen. Lediglich in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen gaben die Heizölpreise um 0,2 bis 0,7 Cent/Liter nach. In allen anderen Bundesländern legten die Heizölpreise zwischen leichten 0,1 und spürbaren 1,2 Cent/Liter zu. Die deutlichsten Preiserhöhungen entfielen auf Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Viele Verbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der nun knapp über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zur Wochenmitte weiter gestiegen und befinden sich nun bereits auf einem Vier-Monatshoch. Am Mittwochmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 67,7 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 62,6 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl blieben jedoch stabil bei 690 Dollar / Tonne. Gleichzeitig verlor der US-Dollar erneut deutlich an Wert gegen den Euro und notierte am Morgen mit 1,200 Dollar / €uro auf dem tiefsten Stand rund 4,5 Jahren. Trotz gestiegener Ölpreise sorgen die stabilen Gasölpreise und der schwache Dollar dafür, dass sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt leicht verbessert haben.

Geopolitische Krisen bringen den unter Druck stehenden Ölpreisen seit Monaten immer mal wieder preisstützende Impulse. Aktuell schauen Beobachter wieder in Richtung Iran. Die USA haben eine große Kriegsflotte in die Region verlegt, um Druck auf das iranische Regime auszuüben, welches bei den jüngsten Demonstrationen mehrere tausend Menschen getötet hatte. Die Ölpreise reagieren mit entsprechenden Risikoaufschlägen. Andere geopolitischen Krisen sind zuletzt jedoch in den Hintergrund gerückt. Der Grönland-Streit zwischen der EU und den USA wurde beigelegt, die Lage in Venezuela ist nicht eskaliert und im Ukraine-Krieg gibt es wieder direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine, auch wenn eine Lösung noch weit entfernt zu sein scheint.

Fundamental bleibt die Lage am Ölmarkt weiterhin preisdrückend. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. In ihrem jüngsten Monatsbericht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) zwar die Prognose für die globale Ölnachfrage leicht angehoben, weil sie von einer Belebung der Weltwirtschaft ausgeht, dennoch erwartet die IEA für das Jahr 2026 weiterhin eine deutliche Überversorgung des Weltölmarktes.

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