Heizölpreise stabil - Ölpreise steigen leicht | Heizöl-News vom
um 08:58 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise haben zum Wochenausklang leicht zugelegt und folgen damit den minimal schlechteren Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt. Weiterhin werden die Ölpreise durch die angespannte Lage zwischen den USA und Iran gestützt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 102,61 €uro/100 Liter. Trotz der niedrigen Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenende ein unterschiedliches Bild in den einzelnen Bundesländern. Während die Heizölpreise in acht Bundesländern nachgaben, waren in der anderen Hälfte Preiserhöhungen zu verzeichnen. Die deutlichsten Preisrückgänge entfielen mit 0,4 Cent/Liter auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die kräftigsten Preisanstiege waren mit 0,5 bis 0,7 Cent/Liter in Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen.
Viele Verbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Durch die Lage im Iran besteht zurzeit zwar ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise, sollte die Lage im persischen Golf jedoch nicht eskalieren, sind die Aussichten für Heizölkunden recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der deutlich über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Wochenende weiter gestiegen. Am Freitagmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 68,4 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 64,1 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl legten auf aktuell 700 Dollar / Tonne zu und die Ölwährung US-Dollar erholte sich weiter gegen den Euro auf aktuell 1,180 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit leicht preisstützend ausgefallen und lassen zum Wochenausklang eher stabile Heizölpreise erwarten.
Am Ölmarkt stehen derzeit die Entwicklungen im Iran im Fokus. Am Freitag sollen Gespräche zwischen den USA und Iran beginnen, durch die eine militärische Auseinandersetzungen verhindert werden soll. Allerdings kam es vor den Gesprächen bereits zu diplomatischen Unstimmigkeiten und Zwischenfällen im Persischen Golf. Die Lage ist daher sehr angespannt und es droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Sollte der Konflikt eskalieren, wäre auch die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.
Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt jedoch unverändert. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Zuletzt hatte das Ölkartell OPEC+ seine derzeitige Förderpolitik erneut bestätigt und hält somit die Ölförderung auch im März auf dem aktuell, hohen Level. Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf einem Rekordhoch aus. Dementsprechend erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 weiterhin eine deutliche Überversorgung des Weltölmarktes, obwohl sie ihre Prognose für die globale Ölnachfrage zuletzt leicht angehoben hatte, weil sie von einer Belebung der Weltwirtschaft ausgeht.
Vom US-Ölmarkt kamen in dieser Woche preisstützende Impulse. Nach einem massiven Lageraufbau in den vergangenen Monaten gingen die US-Öllagerbestände nun die zweite Woche in Folge zurück. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager einen Rückgang von 3,5 Mio. Barrel und die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) sanken um 4,8 Mio. Barrel.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen