Heizölpreise stabil - Ölpreise leicht gesunken | Heizöl-News vom

um 08:28 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zum Wochenausklang minimal gestiegen und haben sich damit auf Wochensicht kaum bewegt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 146,95 €uro/100 Liter. Auffällig bleibt das Nord-Südgefälle bei den Heizölpreisen, welches sich auch durch das Niedrigwasser im Rhein ergibt und aktuell bei rund zehn Prozent liegt. So kostet Heizöl in Schleswig-Holstein aktuell rund 13 Cent/Liter mehr als in Bayern.

Die Aussichten auf sinkende Heizölpreise vor dem Winter haben sich in den vergangenen Wochen spürbar eingetrübt. Die Lage am Ölmarkt bleibt angespannt, auch wenn eine Regelung zur Öffnung der Straße von Hormus zwischen dem Iran und Oman in Sicht ist. Dennoch bleibt die Versorgung mit Ölprodukten, aufgrund von Raffinerieengpässen, beeinträchtigt und in Deutschland erschwert das Niedrigwasser die Logistik. Preislich sorgt dies für Risikoaufschläge und steigende Margen entlang der gesamten Versorgungskette. Dennoch haben die Heizölpreise Spielraum nach unten, weshalb Verbraucher aktuell auf günstigere Heizölpreise spekulieren und mit einer Heizölbestellung warten können. Dabei sollte man nicht auf Heizölpreise von unter einem Euro pro Liter hoffen, aber ein Rückgang zwischen zehn bis zwanzig Prozent ist realistisch, wenn sich Lage im In- und Ausland normalisiert.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise haben zum Wochenausklang wieder zugelegt, nachdem sie zuvor deutlich gesunken waren. Auf Wochensicht bleibt dennoch ein Rückgang von rund vier Dollar je Barrel bestehen. So notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen bei 89,4 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 83,3 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten ebenfalls leicht zu, auf aktuell 1.247 Dollar / Tonne, während die globale Ölwährung US-Dollar mit aktuell 1,164 Dollar / €uro, minimal an Wert gewann. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende leicht verschlechtert.

Weiterhin bleibt die Lage im Nahen Osten das bestimmende Thema am Ölmarkt und eine Lösung im Iran-Konflikt in weiter Ferne. Allerdings gibt es Fortschritte zur Öffnung der Straße von Hormus für Öltransporte zwischen dem Iran und dem Oman. Dennoch bleibt die Lage in der Region angespannt und könnte schnell wieder kippen. Zumindest schweigen die Waffen zurzeit, weil US-Präsident Trump den Iran nun mit einem massiven "Wirtschaftskrieg" besiegen will und immer wieder betont, dass er keine schnelle Lösung braucht. Trump will das Mullah-Regime über Seeblockaden und Wirtschaftssanktionen unter Druck setzen, was jedoch China auf den Plan ruft. Die Volksrepublik ist der Hauptabnehmer von iranischem Öl und droht den USA bereits mir Gegenmaßnahmen, falls sich die Sanktionen gegen den Ölhandel des Irans richten sollten.

Zu den Konflikten im Nahen Osten kommen aktuell auch Ausfälle von russischen Ölexporten hinzu. Die Ukraine greift seit vielen Wochen gezielt und erfolgreich die russische Ölinfrastruktur an, was die Ölproduktion Russlands massiv beeinträchtigt und sich auf den Weltölmarkt auswirkt. Nach dem Besuch des CIA-Chefs in Moskau kommen aktuell noch Spekulationen hinzu, ob Russland plant den Ukraine-Krieg zu eskalieren oder sogar NATO-Gebiet anzugreifen. Insgesamt befindet sich der Weltölmarkt zurzeit zwar nicht im akuten Krisenmodus, dennoch muss, je nach Lage in den Kriegsgebieten im Nahen Osten oder der Ukraine, mit erheblichen Preischwankungen und Risikoaufschlägen gerechnet werden.

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