Heizölpreise stabil - Ölpreise legen leicht zu | Heizöl-News vom

um 09:03 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise zeigen sich zum Wochenstart stabil, was auch den Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt entspricht. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt daher 96,20 €uro/100 Liter. Trotz eisiger Temperaturen und Schnee, bleibt die Heizölnachfrage eher zurückhaltend.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren auch zum Beginn der neuen Woche überwiegend Preiserhöhungen in den meisten Bundesländern zu verzeichnen. Dabei kletterten die Heizölpreise mit 0,6 bis 1,4 Cent/Liter am deutlichsten in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, und Schleswig-Holstein. In Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt gaben die Heizölpreise hingegen um 0,1 bis 0,5 Cent/Liter nach.

Heizölverbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch zum größten Teil auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher sollten jedoch den Füllstand ihres Heizöltanks im Blick haben, um teure Notfalllieferungen zu vermeiden. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung einen Kaufzeitpunkt vor, der zumindest klar unter dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenbeginn leicht gestiegen. Am Montagmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 63,4 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 59,1 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl legten auf 628 Dollar / Tonne zu, aber auch der Euro-Dollar-Wechselkurs kletterte auf 1,168 Dollar / €uro, was den Preiserhöhungen im Euroraum kompensierte. Insgesamt bleiben die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit stabil.

Am Ölmarkt rückt die Lage im Iran stärker in den Fokus. Die immer größer werdenden Demonstrationen werden vom iranischen Regime brutal zerschlagen, was zu einem Eingreifen der USA führen könnte. Ob die USA eine weitere Intervention durchführen, nachdem bereits der venezolanischen Präsidenten entführt wurde, ist jedoch fraglich. Die Lage zwischen den USA und Venezuela bleibt unterdessen stabil. Die USA wollen die Kontrolle über die venezolanische Ölindustrie übernehmen und zunächst 30 bis 50 Millionen Barrel gelagertes Rohöl anbieten, welches später von Venezuela an die USA geliefert werden soll. Trump hat Führungskräfte der US-Ölindustrie aufgefordert, die marode Ölinfrastruktur des südamerikanischen Landes schnell zu modernisieren. Sollte dies gelingen könnte sich das Angebot auf dem Weltölmarkt weiter erhöhen, obwohl Venezuela als Mitglied der OPEC auch an bestehende Fördergrenzen gebunden wäre.

Davon abgesehen bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt weiterhin preisdrückend, weil der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zusteuert. Das Ölkartell Opec+ hatte seine derzeitige Förderpolitik zuletzt bestätigt und hält somit die Ölförderung im ersten Quartal des neuen Jahres auf dem aktuell, hohen Level. Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf Rekordhoch aus. Gleichzeitig ist die weltweite Ölnachfrage relativ schwach, weshalb die Internationale Energieagentur (IEA) für dieses Jahr eine historisch hohe Überversorgung von rund 3,8 Mio. Barrel erwartet.

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