Heizölpreise stabil - Ölpreise gesunken | Heizöl-News vom
um 09:06 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenausklang gesunken und bewegen sich damit zum Jahresbeginn tendenziell seitwärts. Nachdem das iranische Regime zugesichert hat, dass es nach den Protesten der vergangenen Wochen nicht zu Hinrichtungen kommen wird, scheint es nicht zu einem US-Militärschlag gegen den Iran zu kommen. Dementsprechend wurden die Risikoaufschläge bei den Ölpreisen wieder zurückgenommen, was auch die Heizölpreise hierzulande sinken ließ. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 97,45 €uro/100 Liter. Trotz der zuletzt eisigen Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage eher zurückhaltend.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen sind zum Wochenende in allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,8 bis 1,0 Cent/Liter am deutlichsten in Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Die geringsten Preisnachlässe entfielen mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter auf Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Heizölverbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch zum größten Teil auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher sollten jedoch den Füllstand ihres Heizöltanks im Blick behalten, um teure Notfalllieferungen zu vermeiden. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung einen Kaufzeitpunkt vor, der trotz gestiegener CO2-Abgabe, unter dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind in der zweiten Wochenhälfte spürbar gesunken und haben damit den Anstieg aus der ersten Wochenhälfte wieder wett gemacht. Die Nordsee-Ölsorte BRENT fiel am Freitagmorgen auf 63,6 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde mit 59,0 Dollar / Barrel wieder unter der 60-Dollar-Marke gehandelt. Die Preise für Gasöl sanken auf 639 Dollar / Tonne. Lediglich der US-Doller legte erneut gegen den Euro zu, auf derzeit 1,161 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt dennoch klar preisrückend ausgefallen.
Weiterhin sorgen die geopolitischen Krisen für die deutlichsten Impulse bei den Ölpreisen. Nachdem das iranische Regime zugesichert hat, dass es nach den Protesten der vergangenen Wochen nicht zu Hinrichtungen kommen wird, hat auch US-Präsident Trump zurückhaltendere Töne angeschlagen. Ein US-Militärschlag gegen den Iran scheint somit vom Tisch zu sein und somit werden nun auch wieder die Risikoaufschläge bei den Ölpreisen zurückgenommen, die in den Tagen zuvor eingepreist wurden. Die Strafzölle gegen alle Länder, die mit dem Iran Geschäfte machen, bleiben wohl bestehen, allerdings bleibt unklar, ob die Zölle für den Ölmarkt tatsächlich verhängt werden, denn nahezu alle iranischen Ölexporte gehen nach China.
Die Lage zwischen den USA und Venezuela bleibt stabil. Trump hatte sich zuletzt zufrieden mit der Führung Venezuelas gezeigt und hat Führungskräfte der US-Ölindustrie aufgefordert, die marode Ölinfrastruktur des südamerikanischen Landes schnell zu modernisieren. Sollte dies gelingen könnte sich das Angebot auf dem Weltölmarkt weiter erhöhen, obwohl Venezuela als Mitglied der OPEC zunächst an bestehende Fördergrenzen gebunden wäre. Der Ukraine-Krieg ist unterdessen in den Hintergrund gerückt. Nichts deutet darauf hin, dass Putin Interesse an einem Waffenstillstand hat oder das Trump den Druck auf Russland erhöhen will.
Von den geopolitischen Krisen abgesehen bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt weiterhin preisdrückend. Sollte es nicht zu einem Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Das Ölkartell Opec+ hat seine derzeitige Förderpolitik zuletzt bestätigt und hält somit die Ölförderung im ersten Quartal des neuen Jahres auf dem aktuell, hohen Level. Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf Rekordhoch aus. Gleichzeitig ist die weltweite Ölnachfrage relativ schwach, weshalb die Internationale Energieagentur (IEA) für dieses Jahr eine historisch hohe Überversorgung von rund 3,8 Mio. Barrel erwartet.
Vom US-Ölmarkt kamen in dieser Woche erneut preisdrückenden Impulse. Der massive Aufbau der US-Öllagerbestände setzt sich weiter fort. Neben einem Anstieg der Rohöllagerbestände um 3,3 Mio. Barrel, meldete US-Energieministerium (DOE) erneut einen massiven Aufbau der Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) in Höhe von 8,9 Mio. Barrel. In Summe verzeichnen die gesamten US-Öllagerbestände in den vergangenen zwei Monaten einen Anstieg um von 70 Mio. Barrel.
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