Heizölpreise stabil - Ölpreise gegen nach | Heizöl-News vom
um 08:38 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise haben zum Wochenausklang leicht nachgegeben, bleiben damit jedoch in der Nähe eines Zwei-Wochenhochs und auch am oberen Ende des seit Mitte Juni laufenden Seitwärtstrend. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 123,69 €uro/100 Liter.
Die Öffnung der Straße von Hormus und die weiterlaufenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran haben die Ölpreise nahezu auf das Vorkriegsniveau fallen lassen. Einige Analysten sprechen bereits von einem übertriebenen Rückgang, auch weil die weiteren Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm komplizierten werden dürften und die Ölinfrastruktur am Persischen Golf stark gelitten hat. Dennoch haben die Heizölpreise noch Spielraum nach unten, weshalb Verbraucher auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen können. Wer hingegen Heizöl benötigt oder sich gegen das Risiko einer erneuten Eskalation absichern will, der findet für eine Heizölbestellung zurzeit einen vernünftigen Zeitpunkt vor.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Wochenausklang leicht gesunken und am heutigen Freitag wird nur mit wenig Bewegung gerechnet, weil die US-Börsen, aufgrund eines Feiertages, geschlossen sind. Am Freitagmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 72,2 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 69,0 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, hielten sich stabil bei 938 Dollar / Tonne und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Juni. Die Ölwährung US-Dollar hat zuletzt an Wert verloren und stand am Morgen bei 1,146 Dollar / €uro. Unterm Strich haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende leicht verbessert.
Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt. Trotz der jüngsten Unstimmigkeiten und den Angriffen in der Straße von Hormus, herrscht am Ölmarkt weiterhin viel Optimismus, dass eine diplomatische Einigung zwischen den USA und Iran erzielt wird. Einige Analysten sprechen bereits von zu viel Optimismus, andere Marktbeobachter sehen in den kommenden Monaten eine regelrechte Ölflut auf den Weltmarkt zukommen. Dies wird nicht nur mit einer Normalisierung der Ölexporte aus dem Persischen Golf begründet, sondern auch damit, dass viele OPEC-Staaten mehr Rohöl fördern wollen als ihnen das Ölkartell zugesteht und daher mit dem Austritt aus der Organisation drohen, wenn die OPEC an den starren Förderquoten festhält.
Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran laufen weiter, bleiben jedoch kompliziert. Neben den iranischen Atomprogramm und dem Kampf Israels im Süden des Libanon, gibt es bisher keine klare Regelung zur Verwaltung der Straße von Hormus. Das Mullah-Regime will die vollständige Kontrolle über die wichtige Schifffahrtsroute, um zukünftig ein mächtiges Druckmittel in der Hand zu haben und Einnahmen aus Mautgebühren zu erhalten. Dies ist jedoch nicht im Interesse der Amerikaner und wäre eine schlechte Entwicklung für die Weltwirtschaft.
In den USA sind die Öllagerbestände auch in der vergangenen Woche weiter gesunken. So meldete das US-Energieministerium (DOE) einen Rückgang der Rohöllager um weitere 3,7 Mio. Barrel, dafür war bei den Lagerbeständen der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) ein minimaler Anstieg von 0,2 Mio. Barrel zu verzeichnen. Insgesamt hat sich der Rückgang der US-Öllagerbestände im Juni deutlich verlangsamt.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen