Heizölpreise stabil - Ölpreise bewegen sich seitwärts | Heizöl-News vom
um 08:49 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise bewegen sich zum Wochenausklang seitwärts. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 94,64 €uro/100 Liter. Die Preisvorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt befinden sich zurzeit auf dem tiefsten Stand des laufenden Jahres. Ohne die gestiegene Co2-Steuer, die für Lieferungen im neuen Jahr bereits flächendeckend eingepreiste wurde, wären die Heizölpreise aktuell rund vier Cent/Liter günstiger und lägen damit auf einem Jahrestief.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zum Wochenende ein einheitliches Bild mit überwiegend leichten Preiserhöhungen in allen Bundesländern. Mit 0,8 Cent/Liter kletterten die Heizölpreise am deutlichsten in Brandenburg, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. Die geringsten Preiserhöhungen entfielen mit 0,2 Cent/Liter auf Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Die weiter steigende CO2-Steuer hat die Preise auf dem deutschen Heizölmarkt zuletzt steigen lassen, dafür ist diese nun vollständig eingepreist, sodass zum Jahresbeginn nicht mit weiteren Preiserhöhungen gerechnet werden muss. Es bleibt daher dabei, dass Verbraucher, die einen ausreichend gefüllten Tank haben und gerne spekulieren, eine gute Chance auf günstigere Heizölpreise im neuen Jahr haben. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung aktuell aber auch einen der besseren Kaufzeitpunkt der vergangenen vier Jahre vor.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind in der zweiten Wochenhälfte zunächst gestiegen, haben dann jedoch wieder nachgegeben. Auf Wochensicht verzeichnen die Ölpreise einen Rückgang von knapp drei Prozent. So wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen mit 59,7 Dollar / Barrel weiterhin unter der 60-Dollar-Marke gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 56,0 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl sanken leicht auf 610 Dollar / Tonne und bleiben damit auf dem tiefsten Stand seit Juni dieses Jahres. In Kombination mit einem weiterhin schwachen US-Dollar, der aktuell bei 1,172 Dollar / €uro liegt, ergeben sich zurzeit die günstigsten Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt seit über einem Jahr.
Die fundamentale Lage am Ölmarkt bleibt weiterhin preisdrückend. Neben dem Überangebot auf dem Weltölmarkt, sorgen nun auch Spekulation um ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs für preisdrückende Impulse. Sollte eine Lösung gefunden werden, könnten die Handelsbeschränkungen für russisches Öl aufgehoben werden. Obwohl Russland aktuell bereits an seiner Kapazitätsgrenze Rohöl fördert und zudem an die vorgegebenen Fördermengen des OPEC+ Verbundes gebunden ist, rechnen Analysten damit, dass sich die Überversorgung am Ölmarkt dennoch eher verschärfen als entspannen würde. Aktuell erwartet die Internationale Energieagentur (IEA), dass das Angebot am Ölmarkt im kommenden Jahr um rund 3,8 Mio. Barrel über der Nachfrage liegen wird, was einer historisch hohen Überversorgung des Weltölmarktes gleichkäme.
Leicht preisstützend wirkt unterdessen die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Venezuela. Venezuela ist Mitglied der OPEC und verfügt über die größten, ungenutzten Ölvorkommen der Welt. Zuletzt hatte die USA einen Öltanker vor der Küste Venezuelas beschlagnahmt und nun hat US-Präsident Trump verkündet, dass er die massive US-Militärpräsenz vor der Küste Venezuelas nutzen will, um eine vollständige Blockade aller sanktionierten Öltanker durchzuführen. Spätestens jetzt wird deutlich, dass die USA nicht nur gegen den Drogenhandel vorgehen wollen, sondern Interesse an einen Machtwechsel in Caracas und den reichen Bodenschätze Venezuelas haben.
In den USA sind die gesamten Öllagerbestände erneut gestiegen. Zwar meldete das US-Energieministerium (DOE) zwar einen erneuten leichten Rückgang der Rohöllagerbestände von 1,3 Mio. Barrel, dafür kletterten die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um weitere 6,5 Mio. Barrel. Unterm Strich verzeichnen die gesamten US-Öllagerbestände einen Anstieg um 5,2 Mio. Barrel und sind damit auf ein 5-Monatshoch gestiegen.
Heizölpreise in Berlin
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