Heizölpreise stabil - Ölpreis auf 4-Monatstief | Heizöl-News vom

um 08:00 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise haben sich in den vergangenen zehn Tagen nur wenig bewegt und halten sich recht stabil in der Nähe eines 16-Wochentiefs. Dies entspricht auch den Entwicklungen am Weltölmarkt. Dort fallen zwar die Rohölpreise weiter, aber die steigenden Gasölpreise und der starke US-Dollar sorgen für stabile bis leicht erhöhte Preisvorgaben für den deutsche Heizölmarkt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 122,17 €uro/100 Liter. Dies sind rund 25 Prozent weniger als der Höchststand von Anfang April, aber auch gut 25 Prozent mehr als das bisherige Jahrestief.

Die Öffnung der Straße von Hormus und die weiterlaufenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran haben die Ölpreise deutlich fallen lassen. Einige Analysten sprechen bereits von einem übertriebenen Rückgang, auch weil die weiteren Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm komplizierten werden dürften und die Ölinfrastruktur am Persische Golf stark gelitten hat. Dennoch können Verbraucher auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen. Wer hingegen Heizöl benötigt oder sich gegen das Risiko einer erneuten Eskalation absichern will, der findet für eine Heizölbestellung zurzeit einen vernünftigen Zeitpunkt vor.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise haben ihre Talfahrt am Donnerstag kurzfristig gestoppt, nachdem es zu einem Zwischenfall in der Straße von Hormus gekommen war. Zuvor waren die Ölpreise mit rund 72 Dollar / Barrel auf den tiefsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs gefallen, kletterten dann auf bis zu 76 $/b und drehte danach wieder nach unten. Am Freitagmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 74,1 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 70,7 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten spürbar zu, auf aktuell 908 Dollar / Tonne. Die Ölwährung US-Dollar hat sich mit 1,138 Dollar / €uro stabil auf dem höchsten seit über einem Jahr gehalten. Unterm Strich haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenausklang leicht verschlechtert.

Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran laufen weiter, auch wenn es noch einige offene und strittige Punkte zu klären gibt. Neben dem iranischen Atomprogramm und der Situation im Libanon, sind auch die genauen Regelungen für eine sichere Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus noch unklar. Neben dem Iran hat zuletzt auch US-Präsident Trump eine eigene Maut für die sichere Passage der Meerenge ins Gespräch gebracht. Aktuell noch kostenlos haben in der vergangenen Woche mehrere hundert Schiffe den Persischen Golf verlassen und darunter auch mehrere Millionen Barrel Rohöl transportiert.

Am Ölmarkt wird die Situation mit viel Optimismus betrachtet, was die Ölpreise unter Druck setzt. Allerdings gibt es auch schon Analysten, die von zu viel Optimismus sprechen. Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran sind kompliziert, die Ölinfrastruktur am Persischen Golf wurde durch iranische Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines stark in Mitleidenschaft gezogen und es wird wohl Monate brauchen, bis sich die Lieferketten wieder normalisieren und sich der Stau von über tausend Handelsschiffen an der Straße von Hormus aufgelöst hat. Zudem müssen weltweit die Öllagerbestände wieder gefüllt werden, die in den vergangenen Monaten auf Tiefststände gefallen waren. In den USA sind die Öllagerbestände seit Beginn des Iran-Kriegs z.B. um gut 10% gefallen. In der vergangenen Woche meldete das US-Energieministerium (DOE) einen Rückgang der Rohöllager um weitere 6,1 Mio. Barrel, dafür war bei den Lagerbeständen der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) jedoch ein Anstieg von 5,2 Mio. Barrel zu verzeichnen.

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