Heizölpreise springen hoch - Risikoaufschläge bei Ölpreisen steigen | Heizöl-News vom
um 08:03 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise haben zum Wochenausklang einen kräftigen Sprung nach oben gemacht und sind damit den Vorgaben vom Ölmarkt gefolgt, wo sich die Risikoaufschläge, aufgrund der sich zuspitzenden Lage im Iran, deutlich erhöht haben. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 105,47 €uro/100 Liter, was einem Anstieg um rund fünf Prozent auf Wochensicht entspricht. Aufgrund der steigenden Preise und Temperaturen, bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zum Wochenausklang ein einheitliches Bild mit deutlichen Preiserhöhungen in allen Bundesländern. Dabei kletterten die Heizölpreise mit 4,9 bis 5,2 Cent/Liter am kräftigsten Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mit 2,5 bis 3,5 Cent/Liter fielen die Preiserhöhungen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen zunächst noch etwas geringer aus.
Durch die angespannte Lage im Iran besteht zurzeit ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise. Sollte sich die Lage am Persischen Golf jedoch beruhigen, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise jedoch recht gut. Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer kurzfristig Heizöl benötigt, sollte in seine Überlegungen einbeziehen, dass die Preise deutlich steigen können, wenn die Lage im Iran eskaliert.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind in der zweiten Wochenhälfte kräftig gestiegen, weil sich die Risikoaufschläge, aufgrund der sich zuspitzenden Lage im Iran, deutlich erhöht haben. So wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen mit 72,2 Dollar / Barrel auf einem 6-Momatshoch gehandelt und auch die US-Ölsorte WTI notierte mit 66,8 Dollar / Barrel auf dem höchsten Stand seit einem halben Jahr. Die Preise für Gasöl sprangen auf 739 Dollar / Tonne hoch und gleichzeitig gewann die Ölwährung US-Dollar, mit aktuell 1,175 Dollar / €uro, weiter an Wert gegen den Euro. Somit sind alle Faktoren preistreibend ausgefallen, was einen deutlichen Anstieg der Preise auf dem deutschen Heizölmarkt erwarten lässt.
Im Fokus stehen am Ölmarkt die Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Zuletzt hatten sich Hinweise vermehrt, dass ein militärisches Vorgehen der USA realistischer wird. Laut hohen US-Sicherheitsbeamten soll das US-Militär bereit sein ab dem kommenden Wochenende Angriffe durchzuführen. Gleichzeitig führt der Iran ein Militärmanover im Golf von Oman, zusammen mit seinem Verbündeten Russland durch. Die Gespräche werden zwar fortgeführt, allerdings scheint eine Einigung weit entfernt zu sein. Im Falle eines US-Angriffs droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Dann wäre auch die weltweit wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend können die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.
Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt jedoch unverändert preisdrückend. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Zudem hatten Vertreter des OPEC+ Verbundes zuletzt mitgeteilt, dass sie Spielräume für eine weitere Anhebung der Fördermengen sehen. Somit könnte das Ölkartell Anfang März eine erneute Ausweitung der Ölförderung beschließen. Eine Verknappung des OPEC-Angebots ist zumindest nicht zu erwarten. Dementsprechend geht die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 weiterhin von einer deutlichen Überversorgung des Weltölmarktes aus.
Vom US-Ölmarkt kamen in dieser Woche deutlich preisstützenden Meldungen, weil die US-Öllagerbestände regelrecht eingebrochen sind. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager einen massiven Abbau in Höhe von 9,0 Mio. Barrel und auch die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) sanken um 7,9 Mio. Barrel. In Summe fielen die US-Öllagerbestände somit um 16,9 Mio. Barrel, was einen der kräftigsten Rückgänge der vergangenen Jahre darstellt.
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